
1965 spaziert der erste Mensch im All, beginnt die Zeit der Babyboomer, die Rolling Stones erobern die Waldbühne in Berlin – und in München Maxvorstadt öffnet im Mai das Radio- und Fernsehgeschäft Industrietechnik Peter Schubert. Es ist die Geburtsstunde der Technologiemarke IPS, die sich aus den Initialen des Firmennamens zusammensetzt. Heute steht IPS Intelligent Video Software für Videomanagement und intelligente Videoanalyse aus einem Guss und gehört zu Securiton Deutschland. Das Unternehmen feiert das Jubiläum mit einem kleinen Blick in die Geschichte.
Videosicherheit ist ein wichtiger Bestandteil moderner Sicherheitskonzepte – besonders im Objekt- und Perimeterschutz. Die Technologiemarke IPS Intelligent Video Software von Securiton Deutschland vereint dafür Videomanagement mit Videoanalysen und kreiert so Frühwarnsysteme zur präventiven Gefahrenerkennung. Was 1965 mit einer Idee zur analogen Videoüberwachung begann, ist heute eine Videosoftware-Technologie für Sicherheits- und Hochsicherheitsanwendungen in Deutschland und Europa. Die Grundlagen ersann Peter Schubert seit Mitte der 60er-Jahre in der Werkstatt seines Ladengeschäfts und prägte damit die Welt der Videobilder.
Schon fünf Jahre nach der Geschäftseröffnung brachte er mit dem IPS Deltaguard den ersten Videosensor zur Detektion von Helligkeitsänderung auf den Markt und stellte auf der ersten Messe Security in Essen aus. Ihren Qualitätsanspruch demonstriert die Marke IPS 1986 mit dem IPS Teleguard 2000, einem Videosensor mit Mikroprozessor und digitaler Bildverarbeitung, der auch Farbkameras unterstützt und bereits Objektgrößen erkennt.
Die konsequente Anwenderunterstützung durch Objektverfolgung hat ihren Ursprung im Jahr 1994. Im Tracking Sensor Teleguard Mega mit automatischer Verfolgung kommt erstmals das inzwischen bewährte 3-Zonen-Konzept zum Einsatz. Es war ein komplett digitales Gerät mit vollständig softwarebasierter Videoanalyse für den Außenbereich, der IPS Outdoor Detection. Die zuverlässige systemseitige Detektion mit Echtzeit-Alarmierung von heute beruht ebenfalls auf dem Patent des 3-Zonen-Konzepts, das 1996 angemeldet wurde. 2002 wurde die 3D-Georeferenzierung mit simultaner multipler Objektverfolgung eingeführt. Neben der gleichzeitigen automatischen Verfolgung mehrerer Objekte konnten Schwenk- und Neigekameras auch mit der Maus bedient werden, statt nur mit Tastatur und Joystick.
Nachdem 2006 IPS von Securiton übernommen wurde, gibt das Unternehmen 2008 die Produktion von Hardware auf und konzentriert sich ganz auf die Softwareentwicklung. Die erste Version des IPS VideoManager kommt auf den Markt und besteht ein Jahr später den Härtetest beim NATO-Gipfel in Baden-Baden und Kehl. Zahlreiche Preise flankieren die jüngere Unternehmensgeschichte von Securiton Deutschland. Zugleich bekommt IPS 2022 ein frisches Markendesign. Produkte mit dem IPS-Label sind mittlerweile in Tausenden Installationen in Europa im Einsatz.

















