Start in die Betriebs- und Energieoptimierung

Datenbasierte Zusammenarbeit für energieeffiziente Gebäude
Datenbasierte Zusammenarbeit für energieeffiziente GebäudeBild: ©Drazen_/gettyimages.com

Die Kühlregale halten Milch und Fleisch konstant frisch, Tiefkühltruhen laufen rund um die Uhr, automatische Türen öffnen und schließen sich im Sekundentakt, Kassensysteme sind im Dauereinsatz und die Beleuchtung setzt Waren gezielt in Szene: Heizung, Klimatisierung und Licht sorgen für Komfort und einen reibungslosen Betrieb, sei es im Supermarkt, im Einkaufszentrum oder bei einer Tagung im Hotel. Was oft unbemerkt bleibt, sind die Einsparpotenziale, die in hohen Energieverbräuchen stecken. Denn die Anforderungen verändern sich rasant: Energie wird teurer, die Technik soll so nachhaltig wie möglich arbeiten und der Betrieb reibungslos laufen, auch wenn Personalressourcen begrenzt sind. Im betrieblichen Alltag fehlt es jedoch häufig an den nötigen Werkzeugen, Lösungen wirtschaftlich umzusetzen. Dabei verursachen unübersichtliche Energieflüsse, fehlende Transparenz über den Verbrauch und ineffiziente Betriebsweisen unnötigen Kosten. Zudem bergen veraltete Strukturen und Stromverteilungen erhebliche Risiken für Betriebsunterbrechungen durch Kurzschluss, Brand oder Stromausfall.

Alle Gebäudedaten auf einen Blick
Alle Gebäudedaten auf einen BlickBild: Schneider Electric

Energieeffizienz und Transparenz: gesetzlich und wirtschaftlich notwendig

Auch regulatorische Entwicklungen setzen zunehmend Impulse für die Modernisierung bestehender Gebäude und Anlagen. Verschärfte Anforderungen an einen nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudebetrieb, z.B. durch die geplante Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetz (GEG), das künftig Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) heißen soll, gewinnen weiter an Bedeutung und verstärken die Notwendigkeit von Modernisierungsmaßnahmen. Ziel ist es, den Energieverbrauch besser zu steuern und ineffiziente Systeme zu identifizieren. Das kann über energiemanagementfähige Heizungs- und Klimasysteme, Smart Metering oder digitale Monitoringsysteme erfolgen. Tools, die auch mögliche neue Energieausweis- und Dokumentationspflichten erleichtern: Bei einer großen Anzahl von Objekten ist der organisatorische Aufwand für Betreiber erheblich, insbesondere wenn Verbrauchsdaten nur gebäude- oder quartalsweise verfügbar sind und auch die präzise Zuordnung zu einzelnen Heizungs-, Kühl- oder Beleuchtungssystemen innerhalb eines Objektes nicht immer abbildbar ist. Wie aber lässt sich ein Gebäude ohne kostspielige Renovierungen so betreiben, dass es möglichst wenig Aufwand verursacht und gleichzeitig mehr leistet? Das Kernproblem liegt meist in der fehlenden Transparenz darüber, wo und wie im Gebäude Energie verbraucht wird. Digitale Lösungen wie Ecostruxure Building Activate von Schneider Electric liefern hier eine Antwort: Sie schaffen aus vielen einzelnen Betriebsdaten ein verständliches Gesamtbild des Energieverbrauchs. Dadurch lassen sich Einsparpotenziale erkennen, die den Energiebedarf senken und CO2-Emissionen reduzieren können. Besonders in Branchen mit engen operativen Margen kann dies zu einem Wettbewerbsvorteil werden.

Echtzeitüberwachung steigert Betriebseffizienz im Store
Echtzeitüberwachung steigert Betriebseffizienz im StoreBild: Schneider Electric

Weniger Eingriffe, geringerer Energieverbrauch und ein klarer Überblick

Ecostruxure Building Activate ist eine cloudbasierte Plattform zur Betriebs- und Energieoptimierung, die den Einstieg in die Gebäudeautomation vereinfacht. Die offene IoT-Plattform wird auf bestehende Anlagen aufgesetzt und verbindet vormals isolierte Systeme herstellerunabhängig über standardisierte Schnittstellen. Über eine intuitiv zu bedienende Softwareoberfläche, die online auch über mobile Endgeräte zugänglich ist, lassen sich HLK-Anlagen, Beleuchtung, Kühlung und mehr zentral steuern, automatisieren und präventiv überwachen. Die Cloud-Anbindung sorgt dafür, dass Betriebsdaten kontinuierlich erfasst, analysiert und visuell aufbereitet werden. Nutzer erhalten in Echtzeit Einblicke in Energieverbräuche, Betriebszustände oder Abweichungen vom Sollbetrieb. Ergänzt wird dies durch Funktionen wie Frühwarnungen und Fehlererkennung bei Überlast oder Störungen, KI-gestützte Trendanalysen und standortübergreifendes Monitoring. Statt jeden Geschäfts- oder Logistikstandort einzeln im Blick behalten und Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammentragen zu müssen, lassen sich diese zentral bündeln und parallel überwachen. Dadurch wird es leichter, Einsparpotenziale fundiert zu identifizieren und der Betrieb kann auf Basis datenbasierter Erkenntnisse weiterentwickelt werden; ohne zusätzlichen Aufwand im Alltag.

Umfassendes Gebäudeman-agementsystem as a Service

Die Lösung von Schneider Electric ist bewusst so konzipiert, dass sie schnell in Betrieb genommen werden kann und sich ohne tiefgehende Automationskenntnisse bedienen lässt, auch für Anwender, die bisher keinen Zugang zu professionellem Gebäudemanagement hatten. Wirtschaftlich ist Ecostruxure Building Activate ebenso auf schnelle Wirkung ausgelegt: Als Software-as-a-Service konzipiert, wird die Lösung als gemietetes, cloudbasiertes Gebäudemanagementsystem bereitgestellt. Dadurch entfallen hohe Anfangsinvestitionen für eigene Softwarelizenzen oder umfangreiche lokale IT-Infrastrukturen. Alle Funktionen sind flexibel nach Bedarf nutzbar und werden verbrauchsabhängig abgerechnet, sodass Unternehmen nur für das zahlen, was sie einsetzen. Durch die Kombination aus niedrigen Einstiegskosten, unmittelbaren Energieeinsparungen und reduziertem Betriebsaufwand amortisiert sich die Investition in der Regel innerhalb von zwei Jahren. Ein Vorteil, der mit kürzeren Mietverträgen in Gewerbeimmobilien gut vereinbar ist.

Fazit

Schneider Electric vereinfacht mit seiner Lösung das automatisierte Management und bietet eine Alternative zu einer umfassenden Gebäudeleittechnik, die insbesondere für kleine und mittlere Gebäude klare Vorteile bietet. Als skalierbare Lösung für Branchen wie Einzelhandel, Gastgewerbe, Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen oder Büros ermöglicht sie, Energie- und Betriebskosten zu senken sowie gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, ohne in komplexe neue Infrastrukturen investieren zu müssen.