
Für ihren Studierenden-Wettbewerb erhält die internationale NGO Enactus in diesem Jahr Unterstützung aus der Industrie. Im Rahmen einer Partnerschaft sind Tech-Konzern Schneider Electric und die Schneider Electric Foundation aktiv an der Durchführung des in Astana (Kasachstan) stattfindenden Enactus World Cup beteiligt. Bei dem seit 2001 jährlich und an wechselnden Orten veranstalteten Event werden unternehmerische Projekte von Studierenden ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um die Förderung von Nachhaltigkeit und Gemeinwohl bemühen. Die Expertinnen und Experten von Schneider Electric erfüllen dabei nicht nur eine Mentoren-Rolle, sondern bringen sich mit Erfahrung und Fachwissen direkt in die Projekte und deren Bewertung ein. Schneider Electric, von Time-Magazine und Statista zuletzt als ‚Nachhaltigstes Unternehmenden der Welt‘ ausgezeichnet, ist seit rund zwei Jahrzehnten auf nachhaltiges Wirtschaften und dessen Ermöglichung fokussiert.
Als eine der größten studentischen Netzwerkorganisationen hat es sich Enactus zur Aufgabe gemacht, Studierende rund um den Globus bei der Umsetzung von Projekten und Unternehmensgründungen zu unterstützen, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen zusammenbringen. Seit 1975 konnten so bereits mehr als 75.000 Vorhaben gefördert werden. Als wichtigste Veranstaltung des Netzwerks gilt der seit 2001 jährlich ausgetragene Enactus World Cup, bei dem die Präsentation und Auszeichnung von Leuchtturmprojekten für nachhaltiges und soziales Unternehmertum im Vordergrund steht. In diesem Jahr waren insgesamt mehr als 100.000 Studierende aus 10 Ländern (Mexiko, Guatemala, Brasilien, Kolumbien, Senegal, Südafrika, Nigeria, Kenia, Ägypten und Frankreich) mit dabei, die während der vergangenen Monate zunächst in nationalen Vorentscheiden um die Teilnahme am Abschlussevent in Astana wetteiferten.
Zu den Teams, die sich für die Abschlussveranstaltung vom 1. bis 4. Oktober qualifiziert haben, zählt z.B. eine Gruppe der brasilianischen Faculdade Facimp, die sich mit der Erzeugung von umweltfreundlichem Baumaterial aus Abfällen der Kaffeeproduktion beschäftigt hat. In Ägypten konnte sich zudem ein Team der Arab Academy for Science, Technology & Maritime Transport qualifizieren, dem es nicht nur gelungen ist, mithilfe von Wasserhyazinthen die erste lokal produzierte Aktivkohle Ägyptens herzustellen, sondern auch einen Keramikfaserfilter für Fabrikschornsteine zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu entwickeln. In Mexiko gewann ein reines Frauenteam der Universität TEC Milenio den nationalen Vorentscheid, das sich mit nachhaltiger Fischerei und der Nutzung von Garnelenabfällen für die kommerzielle Gewürzproduktion beschäftigt.

















