
Zwei Jahre intensives Lernen haben sich gelohnt. Am 24. März hielten zehn Absolventen der berufsbegleitenden Weiterbildung zum/r ‚Zertifizierten Fachplaner/in Elektrotechnik‘ der Elektroplaner Akademie (EPA) in Marburg ihre Zertifikate in den Händen.
„Damit hat ein neues Kapitel begonnen, denn eine klassische Ausbildung zum Elektroplaner gibt es immer noch nicht“, freut sich Hans-Jürgen Schneider, einer der Gründer der EPA und Inhaber des Ingenieurebüros Elektroplan Schneider. „Fast jedes zweite Wochenende kamen Teilnehmer aus ganz Deutschland nach Marburg“, berichtet auch Ute Horn, Geschäftsführerin des Marburger BZH Bildungszentrum Handel und Dienstleistungen von regem Interesse. Sie hatte zusammen mit Schneider vor zwei Jahren die Akademie aus der Taufe gehoben. Beide hoffen, den Fachplaner für Elektrotechnik zukünftig zusätzlich als IHK zertifizierten Lehrgang etablieren zu können. Flexible KNX-Erweiterung ohne Verkabelung: Die RF+ Funkprodukte von MDT ermöglichen eine einfache Nachrüstung im Bestand, reduziert den Installationsaufwand und bietet energieeffizienten Betrieb mit langer Batterielaufzeit und KNX Secure. ‣ weiterlesen
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Die Berufsaussichten für die Teilnehmenden seien hervorragend, denn Elektroplaner werden schon heute händeringend gesucht. Und die Nachfrage steigt weiter, denn die Umsetzung der Elektromobilität und der Energiewende erfordern geballte Planungskompetenz, berichten die Verantwortlichen. „Weiterbildungen wie die zum Fachplaner Elektrotechnik helfen dabei, dem Fachkräftemangel zu begegnen“, meint auch Michael Straub, Vertreter des Zentralverbands Deutscher Ingenieure (ZDI), unter dessen Schirmherrschaft die Weiterbildung läuft.
Am 18.08.2025 startet die nächste Weiterbildung, die vier Semester lang bis zum Sommer 2027 dauert. Der Ausbildungsgang richtet sich an Elektroingenieure, Techniker, Meister, Technische Systemplaner und Technische Zeichner der Fachrichtung Elektrotechnik mit mehrjähriger Berufserfahrung sowie an andere Interessierte mit elektrotechnischer Ausbildung und Berufserfahrung. Die sechs Module sind praxisorientiert und berücksichtigen zeitgemäße Technologien sämtlicher elektrotechnischen Gewerke bis hin zu Sicherheitstechnik, Gebäudeautomation und informationstechnischen Anlagen. Ist die Förderfähigkeit nach dem Qualifizierungschancengesetz gegeben, zahlt die Bundesagentur für Arbeit Zuschüsse zu den Lehrgangs- und Lohnausfallkosten. Förderfähig sind darüber hinaus Reise- und Unterbringungskosten für die Präsenztage.
















