

Die TS Teleskopschiene – auf der Belektro in Berlin vorgestellt – ist eine Montagehilfe für die Rohrverlegung im Trockenbau. Gefertigt aus robustem Stahl und mit einem Gewicht von 284g ist sie stabil und leicht. Dank ihres Designs lässt sich die Teleskopschiene an Wandstärken von 270 bis 650mm anpassen und ermöglicht eine Befestigung flexibler Rohre, sei es ober- oder unterhalb von Verteileranlagen. Die Rohre werden entweder mit Kabelbindern oder mit Hilfe der Euro-Drehverriegelung in Kombination mit dem Euro-Clip oder alternativ mit dem Flexi-Clip an der Schiene fixiert. Ebenso kann die neue Universal Befestigung für Kabeltrassen dafür genutzt werden. Damit integriert sich die TS Teleskopschiene in das Befestigungssystem des Herstellers und bietet Kombinationsmöglichkeiten für unterschiedliche Installationsanforderungen. Durch Umklappen der Montagelaschen lässt sich die Schiene an den vorgestanzten Perforierungen auf die gewünschte Länge ausziehen und anschließend mit Schrauben am Ständerwerk befestigen. Die flexible Positionierung der Rohrleitungen ermöglicht eine passgenaue und optisch saubere Installation. Die robuste Konstruktion sorgt zudem für eine Zugentlastung, was mechanische Belastungen abfängt und die Lebensdauer der Installation erhöht.
Ein Hammerschlag genügt
Die C-Fix-Schelle ergänzt die TS Teleskopschiene im Trockenbau: Mit einem Hammerschlag können Mantelleitungen und Wellrohre sicher an Trockenbauwänden fixiert werden – ohne Bohren oder zusätzliches Werkzeug. Das Design der Schellenenden schont die Wandstruktur und garantiert zeitgleich den festen Halt.

Gewerkeübergreifende Lösungen
Auf der Get Nord Ende des Jahres in Hamburg standen hingegen Systemlösungen im Mittelpunkt, die Elektro- als auch SHK-Fachkräfte gleichermaßen adressieren, da sie sich flexibel an die Anforderungen beider Gewerke anpassen. Für SHK-Installateure, die bei der Rohrmontage weiterhin auf Stahl-Rohrschellen setzen, bietet die Kombination aus dem SGD Gewinde-Dübel und dem ESD-M8 Euro-Steckdübel des Herstellers eine Alternative zu anderen Befestigungsprodukten: Nach dem Bohren eines 8mm-Lochs wird der SGD mit seinem Gewindeteil in die Mutter der Rohrschelle geschraubt und zusammen mit der Schelle ins Bohrloch gesteckt. Mit seinen exzenterförmigen Spreizkörpern sorgt der SGD für eine Verankerung und Belastbarkeit. Flexible KNX-Erweiterung ohne Verkabelung: Die RF+ Funkprodukte von MDT ermöglichen eine einfache Nachrüstung im Bestand, reduziert den Installationsaufwand und bietet energieeffizienten Betrieb mit langer Batterielaufzeit und KNX Secure. ‣ weiterlesen
MDT KNX RF+ Funkprodukte
Alternative zu Stahlschellen
Mit dem FC Flexi-Clip bietet Schnabl eine werkzeuglose Alternative zur klassischen Stahl-Rohrschelle. Hier wird der SGD in den ESD-M8 geschraubt und mit einem Handgriff am FC Flexi-Clip befestigt. Die gesamte Konstruktion wird ins Bohrloch gesteckt, anschließend das Rohr eingedrückt – der Clip rastet automatisch ein. Diese Lösung ist auch platzsparend, da der Flexi-Clip für mehrere Rohrdimensionen geeignet ist und so den Lagerplatz reduziert. Ein Mehrwert für SHK-Installationen liegt zudem in der Minderung von Fließgeräuschen um bis zu 17dB – ein Resultat aus Tests der TGM Wien. Dies macht die Lösung attraktiv für den Einsatz in Wohn- und Gewerbeimmobilien. Neben der geräuschreduzierenden Eigenschaft besticht das System durch Flexibilität, da es auf verschiedenen Untergründen wie Beton, Ziegel oder Gipskarton eingesetzt werden kann.

Vielseitigkeit für Elektroinstallationen
Im Bereich der Elektroinstallation punktet der Hersteller mit dem ESD – in Verbindung mit dem EC Euro-Clip: Nach dem Bohren eines 6mm-Lochs wird der ESD 30 als Clip-on auf den EC-Clip gerastet und manuell ins Bohrloch gesteckt. Das Installationsrohr wird in den Clip gedrückt, ohne dass weitere Befestigungsmittel wie Dübel oder Schrauben benötigt werden. Die Spreizkörper des ESD sorgen für eine kraftschlüssige Verbindung mit der Wand, die mit zunehmender Belastung sogar an Haltekraft gewinnt – unabhängig davon ob in Gipskarton, Beton, Kalkstein, Ziegel oder Ytong. Die Demontage erfolgt durch Herausdrehen.
Fachkräftemangel und Kostendruck
Alle Systemlösungen sparen laut Herstellerangabe bis zu 60 Prozent der Installationszeit ein. Dies bietet nicht nur finanzielle Vorteile, sondern hilft auch dabei, den Herausforderungen durch Fachkräftemangel zu begegnen und die Qualität der Installationen zu erhalten. Die Vereinfachung der Montageprozesse entlastet die vorhandenen Fachkräfte und ermöglicht es Betrieben, mehr Projekte in kürzerer Zeit zu realisieren. Darüber hinaus tragen die Produkte dazu bei, den Materialaufwand zu reduzieren. Durch ihre Einsetzbarkeit können Betriebe ihre Lagerhaltung vereinfachen, was langfristig zu einer besseren Kostenkontrolle führen kann. „Unsere Produkte sind allesamt darauf ausgelegt, den Alltag von Fachkräften deutlich spürbar zu erleichtern und gleichzeitig die Effizienz auf allen Ebenen zu steigern“, erklärt Armin Schwarz, Prokurist und Verkaufsleiter bei Schnabl Stecktechnik abschließend.
















