Wechselrichter ferngesteuert regulieren
Für alle Betreiber großer PV-Anlagen präsentiert Kaco new energy seine Lösung zum gesetzlich vorgeschriebenen Einspeisemanagement. Das novellierte EEG sieht vor, dass Netzbetreiber die Einspeiseleistung von Anlagen über 100kW ferngesteuert reduzieren können. Kaco-Power-Control heißt die Software, mit der künftig alle Powador-Wechselrichter und der Datenlogger Powador-proLOG XL ausgestattet sind. Der zusätzlich mit einer weiteren Platine aufgerüstete Datenlogger wertet die Signale eines Funk-Rundsteuerempfängers aus. Ihm erteilt der Netzbetreiber den Befehl zur Leistungsreduzierung. Der Funk-Rundsteuerempfänger ist der PV-Anlage vorgeschaltet. Er verfügt über vier Relais-Ausgänge, die für 0, 30, 60 und 100% der Anlagen-Nennleistung stehen. Bei einem Signal von 60% begrenzen die Wechselrichter die maximale Leistung auf 60%. Bei einem Signal von 0% trennen sich die Wechselrichter vom Netz. Erfolgt fünf Minuten lang kein Signal, speisen die Wechselrichter wieder die volle Leistung ein. Die Signale vom Schaltausgang des Funk-Rundsteuerempfängers übersetzt der Datenlogger in Steuerbefehle, die er via RS485 an die Wechselrichter sendet. Zum Hintergrund: Der Anteil an regenerativ erzeugtem Strom im öffentlichen Netz wird immer größer. Neben dem Verbrauch unterliegt damit auch die Erzeugerleistung in zunehmendem Maße zeitlichen Schwankungen. Deshalb müssen sich große Neuanlagen seit Jahresbeginn am Einspeisemanagement beteiligen.















