SIP-Lösungen für Intercom-Anlagen
Schneider bietet Lösungen für die Einbindung von SIP-Geräten in Intercom-Systeme. Dazu zählen zum einen SIP-Türsprechstellen, die ohne herkömmliche Kommunikationszentralen als Gegenstück auskommen. Zum anderen bietet man eine SIP/IAX-Schnittstelle zur Einbindung von SIP-Geräten über eine Kommunikationszentrale. Die SIP-Türsprechstellen ‚SIP 2100‘ und ‚SIP 2110‘ (mit integrierter IP-Kamera) sind mit einem Ethernetanschluss ausgestattet und können so direkt via LAN oder WAN mittels SIP in ein IP-Netz eingebunden werden. Eine Kommunikationszentrale ist also nicht erforderlich. Als Gegenstücke zu den Sprechstellen können IP-Telefone oder SIP-Mobiltelefone fungieren. Wenn als Gegenstück ein Intercom-Terminal erwünscht ist, dann wird dies durch die Einbindung mit Hilfe einer SIP/IAX-Schnittstelle realisiert. Beide SIP-Türsprechstellen entsprechen der Schutzart IP55 und sind mit zwei Ausgangskontakten (1A/24V) ausgestattet. Sie sind mechanisch kompatibel zu gängigen Briefkastensystemen und Einbaurahmen. Folgende Codecs werden unterstützt: PCMU, PCMA, G.726-32, GSM 6.10, Speex, ILBC. Aus Anwendersicht bieten die Sprechstellen ein Telefonbuch mit einer max. Kapazität von 100 Einträgen. Bis zu 16 Zeichen können auf dem Display angezeigt werden. Es ist eine direkte Öffnung der Tür über Nachwahlcodes des angerufenen Teilnehmers möglich. Die Geräte stehen als Einbau-, Aufbau- und Hinterbau-Modelle für Anwendungen in und außerhalb von Gebäuden zur Verfügung. Die Vorstellung, ein solches SIP-Endgerät hängt frei zugänglich an einer Außenwand, wirft die Frage nach der Sicherheit vor Sabotageversuchen und Angriffen auf das IP-Netz auf. Zu beiden Terminals gibt es Schaltungen, welche die Geräte sofort vom Netz nehmen, wenn das Gehäuse geöffnet wird. Mit der neuen SIP/IAX-Schnittstelle ist auch die Einbindung von IP-Telefonen an entfernten Standorten in eine bestehende Intercom-Infrastruktur möglich also etwa die Einbindung von IP-Telefonen eines Call-Centers. Die Telefone werden im IP-Netzwerk dann als zusätzliche Sprechstellen ‚geführt‘ und als solche in der grafischen Bedienoberfläche (z.B. Comwin) sichtbar gemacht.













