Signify erweitert Produktionsstandort in Polen

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Bild: Signify GmbH

Signify eröffnet im polnischen Piła seine weltweit größte Fabrik für die Produktion 3D-gedruckter Lichtlösungen. Die Investition soll die Rolle Polens innerhalb der globalen Produktionsstruktur von Signify stärken und die Entwicklung des kreislauffähigen Geschäftszweigs fördern. Die neue, auf 3D-Druck spezialisierte Fabrik dient als zentrale Drehscheibe für die additive Fertigung von Signify in Europa. Hier sollen Kompetenzen und Prozesse aus verschiedenen Fertigungsbereichen zusammenlaufen. Die Entscheidung für einen zentralen Standort in Polen bringt dabei mehrere Vorteile mit sich, so das Unternehmen: Die Lieferzeiten sind besser planbar, das Lagerrisiko wird minimiert und Signify erhält die Möglichkeit, schneller auf sich ändernde Bedürfnisse aus ganz Europa zu reagieren.

Die neue Fabrik in Piła verfügt derzeit über 100 3D-Drucker, wobei die Zahl bis Ende des Jahres auf über 300 steigen soll. Die Anlage vereint 3D-Druck, Materialaufbereitung, Nachbearbeitung und Montage an einem Standort und basiert auf einem vollständig digitalisierten und skalierbaren Ansatz. Bereits heute produziert die Fabrik 3D-gedruckte Leuchten in Serie und liefert jeden Monat mehr als 10.000 Exemplare an verschiedene europäische Märkte. Dieses Betriebsmodell ermöglicht eine Auftragsabwicklung in nur fünf Werktagen nach Eingang der Bestellung.

Die Leuchten werden lokal und auf Anfrage im Rahmen der Signify Circle-Initiative hergestellt, die wiederum auf den Prinzipien einer effizienten Kreislaufwirtschaft beruht. Die dabei entstehenden Produkte bestehen zu mindestens 75 Prozent aus recycelten und biobasierten Materialien, wodurch der Verbrauch von Primärrohstoffen deutlich reduziert wird. Die Eröffnung des Werks steht darüber hinaus in Einklang mit dem Nachhaltigkeitsprogramm ‚Brighter Lives, Better World 2030‘, mit dem sich Signify das Ziel gesetzt hat, die Einnahmen aus kreislauffähigen Produkten und Dienstleistungen im professionellen Sektor bis 2030 von 10 auf 27,5 Prozent zu steigern.

„Mit dem Verfahren können wir sicherstellen, dass immer nur das produziert wird, was auch wirklich gebraucht wird“, erklärt Bart Maeyens, Leiter des Bereichs 3D-Druck bei Signify. „Mithilfe unserer Technologien können wir diesen alternativen Weg in ein wirtschaftlich tragfähiges Modell überführen.“