Spelsberg-Auszubildende qualifizieren sich für Bundesfinale

Die drei Spelsberg-Auszubildenden Julian Westmeier, David Rittinghaus und Lisa Burzynski-Müller (v. l. n. r.) überzeugten im SIHK-Projekt „Energie-Scouts“ mit einem nachhaltigen Konzept. Für ihre ganzheitlichen und zukunftsorientierten Ideen wurden sie mit dem Sonderpreis für Biodiversität ausgezeichnet und qualifizierten sich für das Bundesfinale in Berlin.
Die drei Spelsberg-Auszubildenden Julian Westmeier, David Rittinghaus und Lisa Burzynski-Müller (v. l. n. r.) überzeugten im SIHK-Projekt ‚Energie-Scouts‘ mit einem nachhaltigen Konzept. Für ihre ganzheitlichen und zukunftsorientierten Ideen wurden sie mit dem Sonderpreis für Biodiversität ausgezeichnet und qualifizierten sich für das Bundesfinale in Berlin. – Bild: SIHK zu Hagen

Drei Auszubildende von Spelsberg haben im Rahmen des Projekts ‚Energie-Scouts‘ der SIHK zu Hagen unter Beweis gestellt, wie nachhaltiges Engagement und praxisorientiertes Lernen erfolgreich miteinander verbunden wird. Lisa Burzynski-Müller, David Rittinghaus und Julian Westmeier nahmen an dem Programm teil. Für das entwickelte Projekt, das sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen bietet, erhielten die Nachwuchskräfte den Sonderpreis für Biodiversität.

Das Projekt ‚Energie-Scouts‘ vermittelt Auszubildenden in vier verschiedenen Workshops Wissen zu Energie- und Ressourceneffizienz. Dabei profitieren die Teilnehmenden von praxisnahen Impulsen durch Expertinnen und Experten. Im Anschluss setzen sie eigenständig ein Projekt im eigenen Unternehmen um, mit dem Ziel, konkrete Verbesserungen in den Bereichen Energieeffizienz, Ressourcenschonung oder Biodiversität zu erzielen.

Die Energie-Scouts von Spelsberg setzten gleich an mehreren Stellen an: Im gewerblichen Bereich analysierten sie mithilfe eines SIHK-Messgeräts die Druckluftsysteme und identifizierten insgesamt 14 Leckagen. Darüber hinaus entwickelten die Auszubildenden ein Konzept zur Förderung der Biodiversität auf dem Firmengelände. Geplant ist die Renaturierung eines bislang ungenutzten Löschteichs, der künftig als naturnaher Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten dienen soll.

Für ihr ganzheitliches und zukunftsorientiertes Projekt wurden Lisa Burzynski-Müller, David Rittinghaus und Julian Westmeier mit dem Sonderpreis für Biodiversität ausgezeichnet. Gleichzeitig qualifizierten sie sich damit für das bundesweite Finale in Berlin, wo sie ihr Projekt im Juni erneut präsentieren werden.