Johnson Controls übernimmt Alloy Enterprises

data center in server room with server racks
Bild: Johnson Controls Systems & Service GmbH

Johnson Controls hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Alloy Enterprises unterzeichnet. Das in Boston ansässige Unternehmen ist spezialisiert auf Wärmemanagementlösungen für Hochleistungsrechenzentren und andere industrielle Anwendungen. Johnson Controls möchte mit der geplanten Übernahme seine Führungsposition und seine Kompetenzen im Bereich der Rechenzentrumskühlung stärken.

Alloy Enterprises wurde 2020 gegründet und entwickelt Lösungen im Bereich der Wärme-, Maschinenbau- und Materialwissenschaften. Im Mittelpunkt steht eine proprietäre Plattform mit Direktflüssigkeitskühlungskomponenten, die eine Verbesserung der Wärmemanagementeffizienz um laut Unternehmen bis zu 35% ermöglichen, wodurch Wärme schneller und effektiver abgeführt und der Druckabfall um bis zu 75% reduziert werden kann, sodass Flüssigkeiten leichter fließen können. Das kann den Gesamtenergieverbrauch des Kühlsystems senken.

„Die Technologie erlaubt es uns, das gesamte Wärmemanagement eines Rechenzentrums zu optimieren – damit stärken wir unsere Kernkompetenzen und unser Gesamtportfolio, was wiederum unser langfristiges Engagement, eine Führungsrolle bei fortschrittlichen Wärmemanagementlösungen für geschäftskritische Anwendungen einzunehmen, unterstreicht“, erklärt Lei Schlitz, Vice President und President, Global Products & Solutions.

Mit der Übernahme erweitert Johnson Controls sein Portfolio an Kühllösungen speziell für Data Center. Die Technologie von Alloy Enterprises wurde entwickelt, um insbesondere die Flüssigkeitskühlung zentraler Komponenten wie GPUs/CPUs, Speicher und Netzwerkschnittstellen zu optimieren. Der Abschluss der Transaktion wird im dritten Quartal des Geschäftsjahres erwartet, vorbehaltlich der üblichen Vollzugsbedingungen und der behördlichen Genehmigungen.