
Das Release vom Mai verganenen Jahres umfasst zunächst die Integration des Gira Tastsensors 4.95 Komfort und des Tastsensors 4.55 Komfort. Dadurch lassen sich ab sofort bis zu vier Funktionen oder acht Szenen bzw. bis zu drei Funktionen oder sechs Szenen mit Gira One steuern. Mit den Tastsensoren erfährt das Smart-Home-System nicht nur eine funktionale, sondern auch optische Aufwertung: Eine große Auswahl an (Echt-)Materialien, Farben und Formen erlaubt jetzt für jedes Raumdesign und Ambiente eine passende Lösung. Die exzellente Haptik der Tastsensoren und ihre Wertigkeit unterstützen die hohe optische Qualität der Smart-Home-Lösung. Durch die zusätzlichen Funktionen an nur einem Gerät reduzieren sich die Bediengeräte. Dies spart nicht nur Materialkosten und Installationsaufwand, sondern garantiert ein aufgeräumtes Erscheinungsbild an der Wand. Die Tastsensoren lassen sich individuell entweder unbeschriftet, mit Laserbeschriftung oder mit Beschriftungsschild ausstatten. Integrierte Feuchtefühler in den Tastsensoren senden die Angaben zur Luftfeuchtigkeit im Raum an die zugehörige Smart Home App. Ein zusätzlicher Fernfühler kann empfindliche Bodenbeläge, etwa Parkett, schützen, indem er die Temperatur am Boden misst und entsprechende Maßnahmen zur Temperaturregulierung frühzeitig über den Heizungsaktor einsteuert.

Flexibilität durch Erfassung
Das zweite Update vom November 2024 integriert zwei weitere Komponenten in Gira One: Der Bewegungsmelder 1,10m und die Tasterschnittstellen Standard machen das System jetzt noch flexibler. Der Bewegungsmelder 1,10m ermöglicht das automatische Schalten von Gira One Aktoren auf der Grundlage von Bewegung und Helligkeit. Ausgestattet ist er mit einem Passiv-Infrarotsensor (PIR). Einer der großen Vorteile des Bewegungsmelders ist sein großer Erfassungsbereich, so dass nicht zwingend ein zusätzliches Gerät benötigt wird, um die Lichtsteuerung auch in weiten und hohen Räumen effizient durchzuführen. So können z.B. bis zu 12m lange Flure erfasst werden. Das automatische Schalten spart nicht nur Energie, sondern steigert auch den Wohnkomfort, da das Licht nur bei Anwesenheit und Unterschreiten einer Helligkeitsschwelle eingeschaltet wird und danach selbsttätig wieder erlischt. Weiterhin ist es möglich, dass Licht nur bei Anwesenheit und unabhängig von der Helligkeitsschwelle eingeschaltet wird. Dank einer zusätzlichen lokalen Taste muss kein separater Taster installiert werden, um eine manuelle Bedienung – unabhängig von automatischer Lichtsteuerung – zu ermöglichen. Auch Szenenvarianten lassen sich direkt am Bewegungsmelder aufrufen – etwa die Zentral-Aus-Szene. Dieses Feature spart Installationszeit und Programmierungskosten, außerdem unterstützt es optisch einen modernen zurückhaltenden Einrichtungsstil, da weniger Bediengeräte an der Wand installiert werden müssen. Der Bewegungsmelder im System Gira One lässt sich mit dem Gira Projekt Assistenten programmieren und in Betrieb nehmen. Ein integrierter Temperatursensor zur Messung der Raumtemperatur garantiert in Verbindung mit dem Heizungsaktor außerdem eine effiziente und umweltgerechte Raumtemperaturregelung durch Heizen oder Kühlen.
Unkomplizierte Bedienung
Auch Tasterschnittstellen werden mit dem aktuellen Update in das System integriert. Sie erlauben die Nutzung von konventionellen Schaltern zur Steuerung des Smart-Home-Systems und regeln u.a. das Schalten, Dimmen, die Beschattung und Szenenabrufe. Die unkomplizierte Bedienung mit gewohnter Haptik soll Ängste vor Smart-Home-Technik speziell bei Smart-Home-Skeptikern oder älteren Generationen abbauen. Die Tasterschnittstelle Standard für Gira One gibt es in drei verschiedenen Produktvarianten: zweifach, vierfach und achtfach. Die Geräte zeichnen sich durch eine sehr kleine und schmale Bauform aus. Der Einsatz von Tasterschnittstellen in Kombination mit Serienschaltern ist eine kostengünstige Alternative zu hochwertigen Tastsensoren, wenn es Kunden mehr auf Robustheit und weniger aufs Design ankommt. Außerdem können Fensterzustände über Reedkontakte erfasst werden. Damit lassen sich einerseits Stör- oder Alarmmeldungen generieren und auf dem Gira G1 oder in der Smart Home App anzeigen. Andererseits können Aktionen ausgeführt werden – etwa das Abschalten der Heizung bei offenem Fenster. Weil die Tasterschnittstellen KNX Secure fähig sind, garantieren sie eine sichere Kommunikation mit anderen Komponenten im System und schützen es somit vor Manipulation. Die Updatefähigkeit der Software sichert die Nachhaltigkeit einer solchen Lösung.

















