
Zur Jahrestagung 2026 lud der ZVEH nach Warnemünde ein (27. bis 29. Mai). Dort ging ZVEH-Präsident Stefan Ehinger im Rahmen seiner Rede zur Öffentlichen Festveranstaltung auf den energiepolitischen Kurs der Bundesregierung ein und rief diese anlässlich der jüngst erfolgten Novellierung von Gebäudemodernisierungs- und Erneuerbare-Energien-Gesetz dazu auf, sich zur Energiewende zu bekennen. Zu den Ehrengästen zählte auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die die Festrede auf der Festveranstaltung am 28. Mai hielt. Eingeladen waren neben den Delegierten der e-handwerklichen Organisation auch Vertreter aus Elektroindustrie und -Großhandel, aus anderen Organisationen sowie aus befreundeten Verbänden.
Eröffnet wurde die Öffentliche Festveranstaltung im Kurhaus Warnemünde von ZVEH-Präsident Stefan Ehinger, der seine Rede für eine Abrechnung mit der Energiepolitik der schwarz-roten Koalition nutzte. „Wir haben in den vergangenen Monaten miterleben müssen, wie Orientierung verloren geht, weil einzelne Säulen der Energiewende beschädigt werden, ohne, dass ein schlüssiger Gesamtplan sichtbar wird“, kritisierte er mit Blick auf die Reformen von Gebäudemodernisierungsgesetz (GEG/GMG), Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder auch Netzpaket. Insbesondere warnte der ZVEH-Präsident davor, Wirtschaft und Energiewende gegeneinander auszuspielen oder die Nutzung fossiler Energieträger als Freiheit zu verkaufen. Struktur statt Aufwand: Die Gira Türkommunikation IP unterstützt Elektrofachbetriebe mit zentraler Projektierung, schneller Inbetriebnahme und klaren Abläufen – für effiziente Projekte vom Einfamilienhaus bis zur großen Anlage. ‣ weiterlesen
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Die aus dem Zickzack-Kurs der Regierung in Sachen Energiewende resultierende Verunsicherung von Wirtschaft und Verbrauchern, so machte der ZVEH-Präsident anhand der negativen Entwicklung der e-handwerklichen Konjunktur sowie der rückläufigen Installationszahlen im Photovoltaik-Bereich deutlich, wirke sich bereits auf die Elektrohandwerke aus. Was ihn dabei besonders irritiere, so Ehinger, sei die Tatsache, dass alle Entscheidungen der letzten Monate zu einem Zeitpunkt getroffen worden seien, in dem der Iran-Krieg auch dem Letzten in aller Deutlichkeit vor Augen geführt habe, welche Risiken mit der Nutzung fossiler Energieträger verbunden seien. „Wer an Gas, Benzin und Öl festhält, ignoriert nicht nur die Tatsache, dass diese Ressourcen endlich sind. Er nimmt auch die Abhängigkeit von Lieferanten wie China, den USA, Russland und dem Iran in Kauf“, so Stefan Ehinger, um dann einen Bogen zur Innovationskraft, Kompetenz und Manpower der E-Branche zu schlagen und eine positive Zukunftsvision zu entwerfen.
„Das notwendige Instrumentarium für eine erfolgreiche Energiewende ist längst vorhanden. Und auch unsere Kunden denken um“, zeigte sich Ehinger überzeugt. Im Neubau seien Wärmepumpen quasi gesetzt, während Elektromobilität, Photovoltaik und Speicher unabhängiger machten. Die Elektroindustrie stelle für den Transformationsprozess eine Vielzahl von Lösungen bereit. „Die E-Branche kann“, so Ehinger, „darüber hinaus mit der Erfahrung und der Manpower der E-Handwerke punkten und verfügt mit dem dreistufigen Vertrieb nicht zuletzt über ein bewährtes Modell, um die Energiewende mit Tempo und Qualität umzusetzen.“ Mit dem neuen homeXpert® Server vereinfacht MDT den Einstieg in die KNX-Welt. Die Funklösung auf Basis von KNX RF+ ermöglicht Smart-Home-Nachrüstung ohne ETS-Kenntnisse oder bauliche Eingriffe. ‣ weiterlesen
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Nun sei es an der Bundesregierung, sich klar zur Energiewende zu bekennen und damit die dringend notwendigen Impulse Richtung Wirtschaft zu senden. Als wichtigste Voraussetzungen zählte Ehinger klare Rahmenbedingungen für Investitionen und praxisnah ausgestaltete Regelungen auf. Dabei plädierte Ehinger gerade auch angesichts der wachsenden Politikverdrossenheit für eine transparente Politik, die die Bürger mitnimmt und ihnen so die Möglichkeit gibt, Wandel als Fortschritt und nicht als Bedrohung zu begreifen. An die E-Branche appellierte der ZVEH-Präsident abschließend, „in Handlungsfeldern, die wir selbst in den Händen halten, konsequent auf Zukunft“ zu setzen, Prozesse neu zu denken und Digitalisierung und KI-Nutzung gemeinsam voranzutreiben, um die Leistungsfähigkeit der E-Banche voll ausspielen zu können.
















