
Adolf Schuch richtet das Angebot schon immer sehr kundenspezifisch aus und damit an Industrie, Gewerbe und Planung, mit dem Ziel, langlebige, leistungsfähige und effiziente Lichtlösungen anzubieten. Ein zentrales Thema dabei ist die Effizienz von Beleuchtungssystemen: Hauptforderungen sind hier geringerer Energieverbrauch, niedrigere CO2-Emissionen, Transparenz bei der Anlage und sichere Betriebsabläufe. Moderne Beleuchtung umfasst dabei nicht nur die Leuchten selbst, sondern insbesondere das Management und die Steuerung. Daher rückte bei Schuch in diesem Jahr die Lichtsteuerung in den Vordergrund: bestehende Systeme wurden übersichtlicher strukturiert und Unterschiede zwischen verkabelten und funkbasierten Lösungen herausgestellt, um Einsatzmöglichkeiten und Funktionalität vergleichbar zu machen. Zudem wurden neue Design-Elemente und erweiterte Managementfunktionen erstmals öffentlich vorgestellt.

Lichtintelligenz für verschiedene Anwendungsfälle
Systeme zur Steuerung von Licht sollen nicht nur dimmen, sondern Effizienz steigern, Betriebskosten senken und Abläufe vereinfachen. Schuch demonstrierte auf der Messe, wie Steuerungslösungen in der Praxis realisiert werden können, und das ökonomisch, skalierbar und mit Blick auf unterschiedliche Einsatzbereiche.
Funkbasierte Systeme: Limas Air

Limas Air ist ein funkbasiertes Lichtman-agementsystem, geeignet für Innen- wie Außenbereiche sowie für die Überwachung von selbstversorgten Notleuchten. Die Kommunikation erfolgt über ein Mesh-Netzwerk ohne zusätzliche Steuerleitungen, was insbesondere bei Bestandsgebäuden und Renovierungen relevant ist. Leuchten lassen sich in Gruppen zusammenfassen, mit Sensoren versehen oder Szenen zuordnen. Bewegungs- und Tageslichtsensorik ermöglichen bedarfsgerechte Anpassung. Optional besteht eine Anbindung an eine Cloud zur Erfassung von Systemzuständen und Energieverbrauch. Die Lösung bietet damit Flexibilität, reduzierte Installationsaufwände und bessere Kontrolle über die Lichtanlage.
Leitungsgebundene Systeme: Limas Line
Limas Line ist das Angebot für Projekte mit vorhandenen oder geplanten kabelgebundenen Infrastrukturen (insbesondere DALI). Es reicht vom kompakten System für kleinere Einrichtungen bis zur leistungsstarken zentral gesteuerten Version mit integrierter Notlichtüberwachung. Leuchten werden adressiert und gruppiert; Grundrisse ermöglichen die visuelle Steuerung von Lichtbereichen. Sensorik, Zeitpläne und Taster können eingebunden werden, um unterschiedliche Anforderungen abzubilden. Für umfangreiche Industrie- oder Logistikanlagen lassen sich Systeme erweitern und in Gebäudeleittechnik integrieren, was Planung und Investition erleichtert.
Normgerechte Sicherheit in beiden Systemwelten
In funkbasierten wie in leitungsgebundenen Systemen ist die Überwachung selbstversorgter Notleuchten möglich: automatische Prüfzyklen, zentrale Statusanzeigen sowie digitale Protokollierung helfen, Wartungsaufwand zu reduzieren und Betriebssicherheit zu erhöhen. Mit dem Konzept RFL (Ready for Light Management Systems) sind Leuchten ab Werk so vorbereitet, dass eine spätere Integration in ein Lichtmanagementsystem möglich ist. Standardisierte Sockel und Schnittstellen erlauben eine werkzeuglose Nachrüstung von Controllern oder Sensoren, auch zu einem späteren Zeitpunkt.

Produktlinien und Nachhaltigkeit
Auf dem Messestand wurden nicht nur jüngste Entwicklungen gezeigt, sondern auch bekannte Leuchten. Das Produktdesign bleibt zentral, mit Aspekten wie Materialwahl, Dauerhaftigkeit und Ressourcenschonung. Kennzeichnungen wie GreenLine und BlackEdition, Funktionen wie EcoTune bei Außenleuchten und robuste Konstruktionsformen unterstreichen dieses Profil. Montage- und Wartungsfreundlichkeit gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Beispiele sind neue Ausführungen etablierter Reihen, etwa die Luxano 2 mit FastConnect-System, sowie Baureihen aus der jüngeren Vergangenheit wie Via oder Redondo, bei denen Bedienung, Zugriff und Austausch vorausschauend berücksichtigt wurden.
Lösungen für typische Anwendungen
Das neue Leuchtenprogramm BestSelect richtet sich wiederum an Standardanforderungen: Es fasst eine Auswahl von Leuchten zusammen, die für typische Anwendungen ausgelegt sind. Damit konzentriert sich der Hersteller nicht nur auf Sonderlösungen, sondern deckt auch Alltagsanforderungen mit geeigneten Produkten ab.


















