Technik von Phoenix

Contact und Partnern

Der Park ist nicht nur ein Demonstrator. Rund 550 Solarmodule, die im Park auf unterschiedlichste Arten und Weisen verbaut wurden, produzieren mit Hilfe von 32 Wechselrichtern jährlich einen Stromertrag von 155.000kWh, der in der Fertigung am Standort Blomberg genutzt wird. Durch die Integration von Batteriespeichern wie LiIon mit 1,2MWh und LiFePO4 mit 281MWh kann überschüssige Energie effizient gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. In allen Anwendungen kommen zahlreiche Produkte von Phoenix Contact zum Einsatz: fertige Serienprodukte – keine Prototypen, wie CEO Stührenberg betont.

Wärme- und Kälte-Energiemanagementsystem

Die elektrische Verbindung von Energieerzeugern, -speichern, -verbrauchern und dem Mittelspannungsnetz erfolgt über eine Ortsnetzstation. Dabei sorgt ein Energiemanagementsystem für eine Balance zwischen Erzeugern, Speichern und Verbrauchern. Energie wird so in den benötigten Strom- und Spannungsbereichen bereitgestellt. Dieses System erfasst alle relevanten Kenndaten und steuert über die Ortsnetzstation die entsprechenden Energieflüsse. Im All-Electric-Society-Park wird jedoch nicht nur elektrische Energie benötigt, sondern auch weitere Energieträger. Die Kuben und der Pavillon im Park müssen beispielsweise mit Wärme oder Kälte versorgt werden. Dieser Energiefluss wird durch ein eigenständiges Wärme- und Kälte-Energiemanagementsystem gesteuert. Hierbei werden auch Wärmeverluste, die beim Wandeln von Energie entstehen, berücksichtigt und genutzt. Zum Einsatz kommt ein Eisspeicher mit zwei Wärmepumpen. Die beiden eigenständigen Energiemanagementsysteme elektrischer Strom und Wärme/Kälte werden zentral in einem überlagerten Energiemanagementsystem zusammengeführt und verwaltet. Dieses steuert den gesamten Park in allen Energiebereichen.

Nachhaltigkeit und Effizienz

Maßnahmen für zusätzliche Energieeffizienz und ein überlagertes Energiemanagementsystem sorgen dafür, dass der Energieverbrauch ständig reduziert werden kann.

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