
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gemeinsam mit Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und den in Deutschland tätigen ausländischen Botschafterinnen und Botschaftern den Hauptsitz von Hager besucht. Im Mittelpunkt standen die Technologien des Unternehmens für die Energiewende im Gebäude sowie moderne industrielle Fertigung und nachhaltige Produktionsverfahren. Der Besuch fand im Rahmen der jährlichen Informations- und Begegnungsreise des Bundespräsidenten mit dem Diplomatischen Korps statt.
Daniel Hager, Vorsitzender des Aufsichtsrats, betonte: „Hager ist seit mehr als 70 Jahren im Saarland verwurzelt. Unsere Region lebt seit Jahrzehnten von Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Heute ist das Unternehmen stark in Europa und international aufgestellt. Diese Offenheit, internationale Vernetzung und langfristige Perspektive prägen auch Hager als Familienunternehmen.“ Dabei verwies er auch auf die besondere Rolle der deutsch-französischen Grenzregion als gelebter europäischer Wirtschafts- und Kulturraum. Struktur statt Aufwand: Die Gira Türkommunikation IP unterstützt Elektrofachbetriebe mit zentraler Projektierung, schneller Inbetriebnahme und klaren Abläufen – für effiziente Projekte vom Einfamilienhaus bis zur großen Anlage. ‣ weiterlesen
Türkommunikation IP im Griff.
Im Rahmen eines Werksrundgangs erhielten Steinmeier und die Mitglieder des Korps Einblicke in die Fertigungsprozesse des Unternehmens. Hager produziert in Blieskastel Zählerschränke und Kleinverteiler für Wohngebäude. Die Produkte ermöglichen eine einfache, sichere und intelligente Energieverteilung und sind damit Bestandteil der elektrischen und digitalen Infrastruktur. Sie bilden die Grundlage der Energiewende im Gebäude.
„Die Zukunft ist elektrisch. Mit intelligenten Lösungen treiben wir die Energiewende voran und schaffen zukunftsfähige Gebäude,“ erklärte Hager CEO Sabine Busse. Sie verwies zudem auf die Investitionen des Unternehmens in Innovation, industrielle Produktionskapazitäten und nachhaltige Fertigungsstandorte. Hager investierte in den vergangenen Jahren rund 550Mio.€ weltweit, davon mehr als 70Mio.€ am Hauptsitz in Blieskastel.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Produktion stellten zudem den Fertigungsprozess der Zählerschränke vor: von der vollautomatischen Herstellung des Schrankkorpus über die teil-manuelle Endmontage bis zur manuellen Montage modularer Sicherungselemente im Inneren der Schränke und einem automatischen, KI-basierten Inspektionssystem zur Qualitätskontrolle. Vorgestellt wurden zudem ergonomische Arbeitsplatzkonzepte.

















