
Ormazabal hat an seinem weltweiten Hauptsitz und Forschungszentrum in Spanien eine Delegation aus Krefeld empfangen. Neben der deutschen Geschäftsführung des Unternehmens reisten kürzlich Vertreter der Wirtschaftsförderung Krefeld (Krefeld Business) ins Baskenland. Im Fokus standen moderne Produktionsprozesse und die Weiterentwicklung von Lösungen für die Energieverteilung wie SF6-freie Mittelspannungstechnik. Ziel der Reise war zudem, den internationalen Dialog zu vertiefen und Impulse aus einem der wichtigsten europäischen Industrie- und Technologiestandorte nach Krefeld zu tragen. Mit dem Besuch unterstreiche Ormazabal auch die Bedeutung seines deutschen Standorts in Krefeld, so das Unternehmen.
Beim Besuch eines Teils der Produktionsanlagen erhielt die Delegation Einblicke in die Produktionslinien für Schaltanlagen der nächsten Generation. Gefertigt werden dort Lösungen für die sekundäre Stromverteilung mit F-Gas freien Mittelspannungsschaltanlagen. Der Besuch in Bilbao war auch eine Möglichkeit, die Zusammenarbeit von Krefeld Business und Ormazabal zu intensivieren. Erstere unterstützen Ormazabal dabei, ihr Geschäft am Standort Krefeld auszubauen. Mit dem neuen Standort bündelt Ormazabal Engineering, Solutions, After Sales sowie industrielle Fertigungsanteile und möchte damit einen zentralen Anpassungs- und Technologiehub für Zentraleuropa etablieren. Ziel ist es, SF6-freie Lösungen gezielt an lokale regulatorische, technische und betriebliche Anforderungen anzupassen.
Auf dem jüngst erworbenen Grundstück im Businesspark Fichtenhainer Allee entsteht künftig die neue Zentrale für Deutschland sowie Zentral- und Osteuropa. Ormazabal investiert hier in moderne Infrastruktur und den nachhaltigen Ausbau seiner Aktivitäten auf dem deutschen Markt. Der Besuch der Wirtschaftsförderung in Bilbao war auch ein Bekenntnis zum Standort Krefeld. Ein weiterer zentraler Programmpunkt des Besuchs war zudem der Austausch mit Koldo Atxutegi, Chief Innovation Officer von Ormazabal, zu Open-Innovation-Strategien und zur Zusammenarbeit mit Technologie-Startups. Aktuell bearbeitet das Unternehmen 23 Innovationsprojekte – von der konkreten Problemdefinition über Proofs of Concept bis zur Implementierung im operativen Betrieb.


















