Smart bis in die letzte Hausecke: IFA 2017

Smart bis in die letzte Hausecke

Das waren die Neuheiten auf der IFA

Die IFA hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Messen fürs Smart Home entwickelt. Beim Rundgang über die 57. Auflage der Veranstaltung wurde dabei vor allem eines deutlich: Gebäude, Häuser und Wohnungen werden immer smarter – und immer öfter per Sprache gesteuert.

Bild: Messe Berlin GmbH

Smart ist, was sich per Stimme kontrollieren lässt. Frei nach diesem Motto zeigten zahlreiche Unternehmen in Berlin, woran ihre Entwicklungsteams in letzter Zeit gearbeitet haben. Und das waren in gleich mehreren Fällen smarte Lautsprecher, wie man es von Amazon mit Echo kennt. Beispielsweise präsentierte Sony den neuen LF-S50G mit integriertem Google Assistant. Das Zwei-Wege-Lautsprechersystem  liefert neben einem vollen Rund-um-Klang inklusive Subwoofer auch die Möglichkeit der Gestensteuerung. Mittels Wischgeste kann man so etwa die Musik stoppen, die Lautstärke regeln oder auch zum nächsten Lied übergehen. Zudem kann der Lautsprecher u.a. Lampen, Thermostate oder andere Unterhaltungselektronik steuern. Panasonic zeigte mit dem SC-GA10 ebenfalls einen HiFi-Lautsprecher, der auf den Sprachassistenten von Google setzt. Das Unternehmen Pearl stellte auf der IFA derweil den Lautsprecher Auvisio QAS-300 vor, der im Zusammenspiel mit Amazons Sprachassistenten Alexa genutzt werden kann. Anders als mit einem Echo-Lautsprecher muss man in diesem Fall allerdings eigens eine Taste drücken, um Alexa zu aktivieren. Weitere Sprachsteuerungslösungen für das Smart Home wurden von der ULE Alliance präsentiert, zu deren Mitgliedern namhafte Unternehmen wie Huawei, Panasonic, Crow, SerComm, VTech, AVM und die Deutsche Telekom gehören.

Smart-Home-Produkte, die auf dem Funkstandard Ultra Low Energy (ULE) basieren und von der ULE Alliance zertifiziert wurden, können herstellerübergreifend vernetzt werden. Je nach Setup und Produkt kann das ULE-Smart-Home dabei per Sprache kontrolliert werden. Zu Gute kommt dem Funkstandard dabei, dass dieser DECT-Frequenzen nutzt, die seit Jahrzehnten die schnurlose Telefonie sicher machen. Da es sich um einen geschützten Frequenzbereich handelt, ist ULE zudem nicht nur besonders sicher, sondern auch deutlich weniger störanfällig als andere Smart-Home-Standards. Ein interessanter Aspekt ist außerdem, dass nicht zwangsläufig eine Verbindung zum Internet bestehen muss, wie das bei den meisten Sprachassistenten der Fall ist. Das wie die IFA in Berlin ansässige Unternehmen AVM, das u.a. auch auf ULE setzt, zeigte neben der kürzlich gelaunchten Fritz!Box 7590 unter anderem die nächste Version des Betriebssystems Fritz!OS, über das sich letztlich auch das Smart Home steuern lässt, sowie mit dem Fritz!DECT 301 einen Heizkörperregler, der über ein dank E-Paper-Technologie leicht lesbares Display verfügt.

Die DoorLine Touch XS IP erlaubt es jeden Besucher auf ein beliebiges Telefon oder Handy weiterzuleiten. (Bild: Telegärtner Elektronik GmbH)

Nicht per Sprache, aber per Telefon lässt sich die smarte Türsprechanlage DoorLine Touch-XS IP von Telegärtner Elektronik kontrollieren. Mithilfe von DoorLines kann man die Klingel einfach mit dem Festnetztelefon oder auch Handy verbinden. Die neue DoorLine Touch-XS IP mit integrierter VoIP-Technik ist IP-fähig und verfügt u.a. über eine hochwertige Kamera mit 180°-Panorama-Bild in Farbe sowie ein Telefonbuch für bis zu 1.000 Einträge, sodass sich die Türsprechanlage auch für sehr große Gebäude eignet. Über das Touch-Display können Besucher den jeweiligen Kontakt direkt aus dem Telefonbuch wählen und anklingeln. Zudem besteht die Möglichkeit, einen fest hinterlegten Gesprächspartner über die eingeblendete Klingeltaste zu kontaktieren.

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b2b.ifa-berlin.de

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