Energie- und Versorgungssektor: Flut aus Echtzeitdaten

Energie- und Versorgungssektor: Flut aus Echtzeitdaten

In den letzten zehn Jahren hat sich die Energie- und Versorgungsbranche rapide verändert. Verantwortlich dafür waren Faktoren wie Privatisierung, Deregulierung und Konsolidierung. Die Branche musste sich aber auch Herausforderungen stellen, die durch große Datenvolumina, Datenkomplexität, fragliche Datenqualität und eine Vielzahl verschiedener Datenquellen hervorgerufen wurde. Hierzu wird in naher Zukunft noch eine wahre Datenflut aus dem Smart Metering-Bereich hinzukommen. Die Branche sollte sich schon jetzt darauf einstellen und entsprechende IT-Lösungen evaluieren.
Unternehmen im Energie- und Dienstleistungssektor müssen ihre Datenbestände abrufen, integrieren und auf deren Richtigkeit vertrauen können, um die Betriebseffizienz zu erhöhen, Regierungs- und Branchenrichtlinien einzuhalten und auf dynamische Veränderungen am Markt schnell reagieren zu können. Dazu müssen die Unternehmen in neue Technologien investieren, um den Betrieb zu optimieren. Ein begrenztes IT-Budget, sprunghafte Preisschwankungen und eine möglicherweise veraltete physische und technische Infrastruktur fordern sie dabei heraus. Für die Entscheider bei den Energieversorgungsunternehmen gilt es schon bald, folgende Fragen zu beantworten: Wie gehen wir mit großen Datenvolumina und der Vielzahl verschiedener Daten – von Lieferfähigkeit über Systemkapazitätsdaten bis hin zu Börsendaten in Echtzeit – um? Wie verarbeiten wir verschiedene Datenformate, multiple Datendefinitionen und variierende Datenqualität? Wie integrieren wir Daten von neuen Anwendungen wie z.B. Smart Grids, Smart Metering und fortschrittlichen Forschungsanwendungen in die alten Systeme?

Riesige Datenmengen drohen herkömmliche Systeme zu überfordern

Wenn zu den bereits bestehenden Herausforderungen noch Smart Metering und Fernauslesung auch für private Haushalte hinzukommen, stellt sich die Frage, ob die Energieversorgungsunternehmen (EVU) in der Lage sind, die Tetrabytes an Messwerten, welche die intelligenten Zähler liefern, mit vorhandenen IT-Systemen effizient zu verarbeiten und zu analysieren. Heute arbeiten viele Anbieter noch mit einer Vielzahl von Systemen, die jeweils einzelne Bereiche bei der Stromzustellung, der Abrechnung oder bei Kundenservice-Prozessen verwalten. Dabei bestehen diese Systeme oft aus einer Mischung aus veralteter und neuer Technologie. Die Daten – heute meist noch keine Echtzeitdaten – werden in der Regel siloartig, also in von einander komplett getrennten Systemen, verarbeitet. Es ist abzusehen, dass der verstärkte Einsatz der Smart Metering-Technologie dieses IT-System-Gefüge um einige Komponenten ergänzen wird. Vor allem wird es notwendig sein, Echtzeitdaten zu verwenden, um damit ein Smart Grid zu erschaffen, welches das Geschäft des Anbieters stärkt. Dies erfordert eine leistungsstarke Technologie, die in der Lage ist, sich den neuen Bedürfnissen anzupassen und den Anforderungen an die Integration komplexer und umfangreicher Datenvolumina von Energie- und Versorgungsunternehmen gerecht wird. Was eine gute Lösung bieten sollte:

– Zugriff auf alle Daten, unabhängig von Quelle oder Struktur: von relationalen Datenbanken, Anwendungen, Mainframes, Flat-Files, standardbasierten Daten bis hin zu Tabellenkalkulationen
– Profiling für alle Datenquellen, insbesondere schlecht dokumentierte oder unbekannte Quellen, um ihren Inhalt und ihre Struktur zu verstehen sowie mögliche Datenqualitätsprobleme zu erkennen
– Bereinigung aller Daten, einschließlich komplexer Identitätsdaten und unabhängig von Sprache, Struktur oder Format, um ihre Genauigkeit, Vollständigkeit und Aktualität zu gewährleisten
– Integration und Umwandlung von Daten – um die unterschiedlichen Definitionen und Strukturen von Daten in den verschiedenen Systemen abzugleichen und Daten über alle Systeme hinweg einheitlich darstellen zu können
– Bereitstellung von Daten, von einem einzelnen bis hin zu Millionen von Datensätzen im richtigen Format und zur richtigen Zeit für alle Anwendungen und Benutzer, um sicher zu stellen, dass die Daten sowohl hochverfügbar als auch sicher in ihrer Bereitstellung sind
– Entwicklung und Verwaltung von Datenintegrationsregeln und -prozessen zur schnelleren Abwicklung von IT-Projekten bei gleichzeitiger Kosteneindämmung
– Prüfung, Überwachung und Berichterstellung wichtiger Messgrößen wie z.B. Datenqualität sowie fortwährende und zuverlässige Protokollierung, um die Sichtbarkeit und Kontrolle von Daten zu erhalten und die Kosten von zukünftigen Änderungen zu reduzieren

Aus Messwerten werden hochwertige Geschäftsinformationen

Wie können ‚rohe‘ Daten in einen strategischen Posten verwandelt werden, damit strategisch entschieden und ein Wettbewerbsvorteil erreicht werden kann? Eine offene und plattformneutrale Lösung hilft dabei, das Abrufen, Auffinden, Bereinigen, Integrieren und Bereitstellen aktueller, zuverlässiger Daten für das Gesamtunternehmen zu gewährleisten, um die betriebliche Effizienz zu erhöhen und Kosten zu senken. Und dies kann den Energieversorgern durchaus dabei helfen, den Umsatz zu steigern, die Rentabilität zu verbessern und die Kundentreue zu erhöhen.

Ausgabe:
OnPR GmbH
www.informatica.com

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Energie- und Versorgungssektor: Flut aus Echtzeitdaten

In den letzten zehn Jahren hat sich die Energie- und Versorgungsbranche rapide verändert. Verantwortlich dafür waren Faktoren wie Privatisierung, Deregulierung und Konsolidierung. Die Branche musste sich aber auch Herausforderungen stellen, die durch große Datenvolumina, Datenkomplexität, fragliche Datenqualität und eine Vielzahl verschiedener Datenquellen hervorgerufen wurde. Hierzu wird in naher Zukunft noch eine wahre Datenflut aus dem Smart Metering-Bereich hinzukommen. Die Branche sollte sich schon jetzt darauf einstellen und entsprechende IT-Lösungen evaluieren.
Unternehmen im Energie- und Dienstleistungssektor müssen ihre Datenbestände abrufen, integrieren und auf deren Richtigkeit vertrauen können, um die Betriebseffizienz zu erhöhen, Regierungs- und Branchenrichtlinien einzuhalten und auf dynamische Veränderungen am Markt schnell reagieren zu können. Dazu müssen die Unternehmen in neue Technologien investieren, um den Betrieb zu optimieren. Ein begrenztes IT-Budget, sprunghafte Preisschwankungen und eine möglicherweise veraltete physische und technische Infrastruktur fordern sie dabei heraus. Für die Entscheider bei den Energieversorgungsunternehmen gilt es schon bald, folgende Fragen zu beantworten: Wie gehen wir mit großen Datenvolumina und der Vielzahl verschiedener Daten – von Lieferfähigkeit über Systemkapazitätsdaten bis hin zu Börsendaten in Echtzeit – um? Wie verarbeiten wir verschiedene Datenformate, multiple Datendefinitionen und variierende Datenqualität? Wie integrieren wir Daten von neuen Anwendungen wie z.B. Smart Grids, Smart Metering und fortschrittlichen Forschungsanwendungen in die alten Systeme?

Riesige Datenmengen drohen herkömmliche Systeme zu überfordern

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– Zugriff auf alle Daten, unabhängig von Quelle oder Struktur: von relationalen Datenbanken, Anwendungen, Mainframes, Flat-Files, standardbasierten Daten bis hin zu Tabellenkalkulationen
– Profiling für alle Datenquellen, insbesondere schlecht dokumentierte oder unbekannte Quellen, um ihren Inhalt und ihre Struktur zu verstehen sowie mögliche Datenqualitätsprobleme zu erkennen
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– Integration und Umwandlung von Daten – um die unterschiedlichen Definitionen und Strukturen von Daten in den verschiedenen Systemen abzugleichen und Daten über alle Systeme hinweg einheitlich darstellen zu können
– Bereitstellung von Daten, von einem einzelnen bis hin zu Millionen von Datensätzen im richtigen Format und zur richtigen Zeit für alle Anwendungen und Benutzer, um sicher zu stellen, dass die Daten sowohl hochverfügbar als auch sicher in ihrer Bereitstellung sind
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