Für jede Eventualität gerüstet: OBO überarbeitet Unterputz- und Hohlwanddosen

OBO überarbeitet Unterputz- und Hohlwanddosen

Neues Portfolio ist für jede Eventualität gerüstet

Unterputz- und Hohlwanddosen als Kabelauslässe für Elektro- und Telekommunikationskabel in Stein- oder Trockenbauwände zu setzen, ist aufwändig und nicht die beliebteste Arbeit des Elektrikers. Um Anschlussmöglichkeiten für unterschiedlichste elektrische Anwendungen wie Schalter, Steckdosen, Thermostate, Dimmer etc. zu schaffen, müssen Löcher gebohrt, Schlitze gefräst, Dosen eingegipst oder geklebt, Leitungen und Rohre gezogen und eine Vielzahl an Leitungseinführungen und Dosenverbindungen mehr oder weniger knifflig erstellt werden. OBO Bettermann hat jetzt sein Portfolio an Unterputz- und Hohlwanddosen gründlich überarbeitet und erweitert. Viele teilweise patentierte Details gestalten ab sofort das Arbeiten mit den Dosen schneller und unkomplizierter.

 (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

(Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Komplett neu im Sortiment sind die Unterputzdosen in luftdichter Ausführung. Eine Neuheit stellen hier die Membraneinführungen aus thermoplastischem Elastomer (TPE) dar, die auch bei den luftdichten Hohlwanddosen zu finden sind. Variabel nutzbare Kombieinführungen in M20 und M25 bei den Standarddosen für Hohlwand und Unterputz, machen die Rohr- und Kabelverlegung einfacher. Darüber hinaus lassen sich mehrere Unterputzdosen über einen patentierten Bajonettverschluss schnell verbinden und ein Befestigungselement hilft, Hohlwanddosen auch bei dünner Beplankung sicher und fest zu montieren. Auch die Gerätemontage wird vereinfacht: Mit einer deutlich erhöhten Anzahl an Schraubdomen lässt sich jede Steckdose waagerecht oder senkrecht ausrichten. Das Portfolio der Unterputz- und Hohlwanddosen umfasst Gerätedosen, Geräte-Verbindungsdosen, Elektronikdosen und Wandauslassdosen in Standard- und luftdichter Ausführung sowie als einfache und doppelte Dosen. Bei den Hohlwanddosen sind zusätzlich Perilex/CEE-Dosen mit und ohne Dichtring erhältlich.

Rohreinführungen aus TPE (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Rohreinführungen aus TPE (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Einfache Leitungseinführung

Neu im Sortiment der Unterputz- und Hohlwanddosen von OBO sind die luftdichten Kabel- und Rohreinführungen aus Thermoplastischem Elastomer (TPE). Gerade um Kondenswasserbildung in Wänden oder einem Kamineffekt vorzubeugen, wird der Einsatz von luftdichten Unterputz- oder Hohlwanddosen unbedingt empfohlen. Die Einführungen der luftdichten Dosen bestehen aus einer thermoplastischen Membran, die einfach und werkzeuglos mit Kabeln oder Rohren zu durchstechen ist. Das Material fügt sich dicht um das eingeführte Medium und kann dank eines eingearbeiteten Einreißstopps auch nicht weiter einreißen. Eine Luftdichtigkeit ist jederzeit gewährleistet. Die Standarddosen sind mit Kombi-Rohreinführungen ausgestattet, die sowohl mit M20 als auch M25-Wellrohren belegt werden können. Die Rohreinführungen verfügen über kleine Rastnasen, die ein selbständiges Herausziehen des Wellrohres verhindern. Die Rohreinführung kann auch von einem größeren Rohrdurchmesser durchstoßen sein und dann trotzdem eine feste Aufnahme eines kleineren Rohrs gewährleisten. Alle Rohr- und Leitungseinführungen sind vorgeprägte Ausbrechöffnungen und lassen sich einfach mit einem Schraubendreher herausbrechen. Die Hohlwanddosen haben zudem eine Ausbrechkontur zum Ansetzen des Schraubendrehers, die ein Abrutschen und Verletzungsgefahr vermeidet. Die Anzahl der vorhandenen Durchstech- und Ausbrechöffnungen ist groß, die Auswahl wird durch eine Durchmesser- und Größenbeschriftung der einzelnen Öffnungen erleichtert. Die passende Wahl einer Durchführung stellt auch den normativ geforderte Leitungsrückhalt sicher. Dank der vielfältigen Leitungseinführungen an Boden und Seite ist eine flexible Verdrahtung der Dosen von allen Seiten möglich und so z.B. auch eine problemlose Installation neben Türen.

Stutzen mit Bajonettverschluss (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Stutzen mit Bajonettverschluss (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Normgerechte Kombination

In der Regel bleibt es nicht beim Einbau von nur einer Unterputz- oder Hohlwanddose, sondern es werden für unterschiedliche Geräte mehrere Dosen neben- und/oder übereinander eingesetzt. Hier muss die Einhaltung des normativ vorgeschriebenen Mittenabstands von 71mm zwischen den Dosenmittelpunkten gewährleistet sein. Hierfür hat OBO einen Verbindungsstutzen mit patentiertem Bajonettverschluss entwickelt, der an jeder Unterputzdose zweimal angearbeitet und beidseitig koppelbar ist. Zwei unterschiedliche Dosen sind zum Kombinieren nicht mehr notwendig. Der Bajonettverschluss lässt sich mit einem weiteren Bajonettverschluss und einer Drehbewegung stabil verbinden unter Einhaltung des geforderten Mittenabstands. Dieser lässt sich im Übrigen mit einem Abstandstutzen auch auf 91 oder 111mm erweitern, wenn z.B. eine Trennung von Niederspannung und Kleinspannung für Informationstechnik notwendig ist. Der Bohrdurchmesser für die Unterputzdosen beträgt 82mm.

Luftdichte Verbindung

Für die Hohlwanddosen steht ein Verbindungsstutzen zur Verfügung, mit dem mehrere Dosen, auch luftdichte, unter Einhaltung des vorgeschriebenen Mittenabstands miteinander verbunden werden können. Im Vergleich zu herkömmlichen Verbindungsstutzen hat der von OBO rund 8 % mehr Volumen, was das Führen von Leitungsdrähten von der einen in die andere Dose erleichtert. Für die Verbindung zweier luftdichter Hohlwanddosen mit einem Verbindungsstutzen hat OBO eine Besonderheit entwickelt. Die entsprechenden Öffnungen, durch die der Stutzen geführt wird, sind mit luftdichten Membranen verschlossen. Diese können von außen dank einer Lasche oder von innen mit einem Schlitz-Schraubendreher geöffnet werden, wieder ein patentiertes System. So lassen sich Hohlwanddosen auch nach dem Einbau noch formstabil und luftdicht miteinander verbinden.

Sichere Befestigung

Befestigungselemente (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Befestigungselemente (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Eine schwierige Montagesituation ist die Fixierung von Hohlwanddosen an dünner Beplankung wie z.B. Metall. Dafür werden in der Regel Dosen benötigt, die auf der Baustelle unter Umständen nicht immer verfügbar sind. OBO hat daher das Befestigungselement für eine Beplankung ab 2mm entwickelt und schließt damit im doppelten Sinne eine Lücke. Das Befestigungselement wird auf die Klemmlaschenschraube einer Hohlwanddose gesetzt und spreizt sich beim Anziehen der Schraube auseinander, um sich als Lückenfüller zwischen Beplankung und Klemmlasche zu positionieren. Hierdurch bekommt die Klemmlasche einen festen Widerstand und die Dose die notwendige stabile Fixierung.

 

Immer gerade ausgerichtet

Nicht immer einfach ist das genaue waagerechte oder senkrechte Einsetzen der Unterputz- oder Hohlwanddose. Folge sind schief sitzende Lichtschalter oder Steckdosen. Um dieses Problem zu lösen, hat OBO seine Unterputzdosen mit 4 x 3 Schraubdomen und die Hohlwanddosen mit 2 x 3 Schraubdomen ausgestattet. Die Schraubdome ermöglichen einen maximalen Toleranzausgleich und die exakte Befestigung der Geräte, da eine maximale Anzahl an Anschraubmöglichkeiten gegeben ist, wenn das einzusetzende Gerät etwas gedreht werde muss. Alle diagonal zueinander liegenden Schraubdome haben einen Normabstand von 60mm.

Für jede Eventualität gerüstet

Quick-Fix Schnellbefestigung (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Quick-Fix Schnellbefestigung (Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland)

Muss es immer Gipsen sein? Was tun, wenn der Putzaufbau stärker als geplant werden soll? Wie die Unterputzdosen nach dem Verputzen wiederfinden? Die bereits verbaute Unterputz- oder Hohlwanddose soll doch luftdicht sein? Die Bohrung für die Hohlwanddose ist unrund? Das sind einige der immer wiederkehrenden Fragen und Probleme beim Arbeiten mit Unterputz- und Hohlwanddosen, und OBO hat sich mit seinem umfangreichen Zubehör Problemlöser überlegt. Statt Unterputzdosen einzugipsen, können sie auch mit der Quick-Fix Schnellbefestigung im Loch fixiert und angenagelt werden. Der spätere Putzauftrag sorgt für die endgültige Stabilität. Müssen Differenzen zur späteren Putzoberfläche ausgeglichen werden, können Putzausgleichsringe mit 12 oder 24mm Höhe auf die Unterputzdose aufgeschraubt werden. Signalborsten an den Deckeln für die Unterputzdosen zeigen nach dem Verputzen die genaue Position der Dosen an und helfen beim Freilegen. Um eine Hohlwand- oder Unterputzdose nachträglich luftdicht zu bekommen, kann einfach ein Dichteinsatz aus Polyethylen eingesetzt werden. Und um unrunde Bohrungen für Hohlwanddosen auszugleichen, kann ein Ausgleichsring auf die Dose gestülpt werden, der sie minimal im Lochbereich verbreitert.

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OBO Bettermann Vertrieb Deutschland
www.obo.de

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