Thermischer Komfort

Thermischer Komfort

Wer kennt Sie nicht, die vielen Nebenwirkungen einer herkömmlichen Klimaanlage? Das stundenlange Brummen des Gerätes beim Herausblasen kalter Luft und die damit verbundenen Aufwirbelungen von Staub, die für jedermann auf Dauer sehr belastend sind? Die Erkältungserscheinungen und entzündeten Augen, die eine Nutzung einer Klimaanlage ebenso unangenehm machen wie der Blick auf den Stromzähler, der regelrecht ins Endlose zu laufen scheint? Nun wurde jedoch ein Produkt entwickelt, das Räume natürlich und angenehm klimatisiert – die Thermodyn cool. Ihr Kühlsystem wurde von der IFG (Internationale Fotovoltaik Gesellschaft mbH) aus Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) entwickelt.
Die Thermodyn cool ähnelt in ihrer Funktion nicht einem herkömmlichen, Luft umwälzenden Klimagerät, das durch ständiges Einblasen unnatürlich gekühlter Luft eine durchschnittliche Raumtemperatur von etwa 20°C erreicht. Sie erzielt eine gesunde Raumluftklimatisierung und -entfeuchtung mittels eines gekühlten Wasserfilms, der über eine Fläche fließt. Diese Fläche steht in direktem Kontakt mit der Raumluft – das kühlt sie erstens ab und senkt zweitens die Strahlung, die Personen und Gegenstände im Raum erwärmt. Die in der Raumluft enthaltene Flüssigkeit wird auskondensiert und kalte, trockene Luft hierdurch zu Boden transportiert. Am unteren Ende des ‚Kühlbrunnens‘ wird der Wasserfilm aufgefangen und von dem außen platzierten Kühlaggregat gekühlt. Das nunmehr entstandene neue Luftgemisch wird erneut auskondensiert – so schließt sich der offene Kühlkreislauf: Da die feuchten Luftteilchen der Raumluft auch die größte Anzahl an Bakterien und Schadstoffen enthalten, extrahiert das Gerät neben der Feuchtigkeit auch diese Mikroorganismen. Durch diesen Vorgang wird ein gesundes Raumklima durch die Säuberung der Luft erzielt. Besonders für die Gesundheit von Allergikern und Asthmatikern ist diese Innenraumluftqualität von Vorteil.

Modellvielfalt

Um ein angenehmes Raumklima zum Wohlfühlen zu schaffen, braucht es neben aller Funktionalität auch eine besondere Lichtstimmung und Atmosphäre. Je nach Wunsch ist bei den beiden unterschiedlichen Thermodyn cool-Modellen für jeden Geschmack das Richtige dabei. Die ‚Monolith‘ ist das leuchtend akzentsetzende Modell. Hier erstrahlt das gesamte Modell in einer beliebigen Farbe und hoher Intensität und rückt somit auch selbst gewählte Schriftzüge oder Motive an der Wasseroberfläche in das besondere Licht. Das Thermodyn cool-Modell ‚Cascade‘ hingegen ist mit seiner schmalen Breite besonders geeignet für die stilsichere, platzsparende Integration in einem Raum. Für eine besondere Atmosphäre sorgen hier individuell gewählte Motive oder auch eigene Fotografien, die im Großformat die gesamte Oberfläche der ‚Cascade‘ zieren. Im Gegensatz zu ‚Monolith‘ kann bei ‚Cascade‘ mit einem einfachen Knopfdruck von der Kühlfunktion in eine Heizfunktion umgeschaltet werden, die vergleichbar mit der Strahlungswärme eines Kachelofens ist. Durch Direktverdampfung wird hier ein Wirkungsgrad von etwa 1:3,5 erzielt, das bedeutet, dass man bei einer Stromaufnahme von 1kW eine Heizleistung von entsprechend 3,5kW erreicht. Bei diesen Werten, kann die Cascade bei Übergangstemperaturen stromsparend die herkömmliche Heizung ergänzen – bei niedrigen Temperaturen kann durch eine zusätzliche Unterstützung die bestehende Heizung entlastet werden und somit ebenfalls an Heizkosten gespart werden. Den besonderen Clou für ein individuell angepasstes Raumklima bietet hierbei die ‚Comfort-Box‘: Da alle Menschen ein unterschiedliches Empfinden für Temperatur und Lichtintensität haben, kann Thermodyn cool in Lichteinstellung, in Be- und Entfeuchtungsfunktion, sowie im Raumklima nach individuellen Bedürfnissen durch die ‚Comfort-Box‘ eingestellt werden.

Individuelle Raumgestaltung

Mit der Thermodyn cool verschafft man sich besondere Freiheiten in der individuellen Raumgestaltung. Ganz gleich wie viele Parteien in einem Gebäude arbeiten oder wohnen: Jeder entscheidet selbst über die Aufstellung, das Modell und das Licht, in dem das Gerät erstrahlen soll. Das entsprechende Modell wird anhand einer Kältemittelleitung mit einem Außengerät, der außerhalb des Hauses aufgestellt wird, verbunden. Zusätzlich führt ein Wasserschlauch nach außen um das gewonnene Wasser abfließen zu lassen. Aufgrund dessen ist ein nachträglicher Einbau in allen Gebäudearten leicht umsetzbar.

‚Nebeneffekt‘

Der Hauptzweck einer Thermodyn cool ist natürlich die Schaffung eines kühlen und entfeuchteten Raumes, jedoch wird bei dieser Prozedur ein wichtiges Nebenprodukt gewonnen: Wasser. Durch das Extrahieren des Wassers aus der Luft wird eine beachtliche Menge an Wasser gewonnen, nämlich bis zu 800l pro Monat, je nach Höhe der Luftfeuchtigkeit und Jahreszeit. Dieses Wasser, das vergleichbar mit Regenwasser ist, wird mittels einer Kondensatpumpe abgepumpt und lässt sich z.B. gut für die Gartenbewässerung oder für Abwassersysteme nutzen.

Geringer Stromverbrauch

Zum Konstanthalten der Durchschnittstemperatur von 20°C brauchen herkömmliche Klimaanlagen sehr viel Energie. Das macht sie so teuer. Thermodyn cool hingegen verringert die Temperatur um wenige Grad, weil sie aber die Luft entfeuchtet, schafft sie einen natürlichen Kühlungseffekt. Zusammengerechnet benötigt sie maximal 1,3kW. Da sich allerdings das Außengerät in regelmäßigen Abständen, solange sich das Wasser in einem bestimmten Temperaturintervall befindet, abschaltet, wird effektiv noch weniger Energie benötigt. Außerdem ist das Gerät in der Lage, eine größere Fläche in einem Gebäude zu klimatisieren, wohingegen bei herkömmlichen Systemen mehrere Installationen von Nöten wären. Dem zugrunde liegt die Berechnung, dass bei dem Gerät etwa 1m² Kühlwasseroberfläche 80 bis 100m³ Luftrauminhalt entfeuchtet.

Thematik: Allgemein
Ausgabe:
Golden Energy IFG Internationale Fotovoltaik GmbH
www.golden-energy.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Thermischer Komfort

Wer kennt Sie nicht, die vielen Nebenwirkungen einer herkömmlichen Klimaanlage? Das stundenlange Brummen des Gerätes beim Herausblasen kalter Luft und die damit verbundenen Aufwirbelungen von Staub, die für jedermann auf Dauer sehr belastend sind? Die Erkältungserscheinungen und entzündeten Augen, die eine Nutzung einer Klimaanlage ebenso unangenehm machen wie der Blick auf den Stromzähler, der regelrecht ins Endlose zu laufen scheint? Nun wurde jedoch ein Produkt entwickelt, das Räume natürlich und angenehm klimatisiert – die Thermodyn cool. Ihr Kühlsystem wurde von der IFG (Internationale Fotovoltaik Gesellschaft mbH) aus Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) entwickelt.
Die Thermodyn cool ähnelt in ihrer Funktion nicht einem herkömmlichen, Luft umwälzenden Klimagerät, das durch ständiges Einblasen unnatürlich gekühlter Luft eine durchschnittliche Raumtemperatur von etwa 20°C erreicht. Sie erzielt eine gesunde Raumluftklimatisierung und -entfeuchtung mittels eines gekühlten Wasserfilms, der über eine Fläche fließt. Diese Fläche steht in direktem Kontakt mit der Raumluft – das kühlt sie erstens ab und senkt zweitens die Strahlung, die Personen und Gegenstände im Raum erwärmt. Die in der Raumluft enthaltene Flüssigkeit wird auskondensiert und kalte, trockene Luft hierdurch zu Boden transportiert. Am unteren Ende des ‚Kühlbrunnens‘ wird der Wasserfilm aufgefangen und von dem außen platzierten Kühlaggregat gekühlt. Das nunmehr entstandene neue Luftgemisch wird erneut auskondensiert – so schließt sich der offene Kühlkreislauf: Da die feuchten Luftteilchen der Raumluft auch die größte Anzahl an Bakterien und Schadstoffen enthalten, extrahiert das Gerät neben der Feuchtigkeit auch diese Mikroorganismen. Durch diesen Vorgang wird ein gesundes Raumklima durch die Säuberung der Luft erzielt. Besonders für die Gesundheit von Allergikern und Asthmatikern ist diese Innenraumluftqualität von Vorteil.

Modellvielfalt

Um ein angenehmes Raumklima zum Wohlfühlen zu schaffen, braucht es neben aller Funktionalität auch eine besondere Lichtstimmung und Atmosphäre. Je nach Wunsch ist bei den beiden unterschiedlichen Thermodyn cool-Modellen für jeden Geschmack das Richtige dabei. Die ‚Monolith‘ ist das leuchtend akzentsetzende Modell. Hier erstrahlt das gesamte Modell in einer beliebigen Farbe und hoher Intensität und rückt somit auch selbst gewählte Schriftzüge oder Motive an der Wasseroberfläche in das besondere Licht. Das Thermodyn cool-Modell ‚Cascade‘ hingegen ist mit seiner schmalen Breite besonders geeignet für die stilsichere, platzsparende Integration in einem Raum. Für eine besondere Atmosphäre sorgen hier individuell gewählte Motive oder auch eigene Fotografien, die im Großformat die gesamte Oberfläche der ‚Cascade‘ zieren. Im Gegensatz zu ‚Monolith‘ kann bei ‚Cascade‘ mit einem einfachen Knopfdruck von der Kühlfunktion in eine Heizfunktion umgeschaltet werden, die vergleichbar mit der Strahlungswärme eines Kachelofens ist. Durch Direktverdampfung wird hier ein Wirkungsgrad von etwa 1:3,5 erzielt, das bedeutet, dass man bei einer Stromaufnahme von 1kW eine Heizleistung von entsprechend 3,5kW erreicht. Bei diesen Werten, kann die Cascade bei Übergangstemperaturen stromsparend die herkömmliche Heizung ergänzen – bei niedrigen Temperaturen kann durch eine zusätzliche Unterstützung die bestehende Heizung entlastet werden und somit ebenfalls an Heizkosten gespart werden. Den besonderen Clou für ein individuell angepasstes Raumklima bietet hierbei die ‚Comfort-Box‘: Da alle Menschen ein unterschiedliches Empfinden für Temperatur und Lichtintensität haben, kann Thermodyn cool in Lichteinstellung, in Be- und Entfeuchtungsfunktion, sowie im Raumklima nach individuellen Bedürfnissen durch die ‚Comfort-Box‘ eingestellt werden.

Individuelle Raumgestaltung

Mit der Thermodyn cool verschafft man sich besondere Freiheiten in der individuellen Raumgestaltung. Ganz gleich wie viele Parteien in einem Gebäude arbeiten oder wohnen: Jeder entscheidet selbst über die Aufstellung, das Modell und das Licht, in dem das Gerät erstrahlen soll. Das entsprechende Modell wird anhand einer Kältemittelleitung mit einem Außengerät, der außerhalb des Hauses aufgestellt wird, verbunden. Zusätzlich führt ein Wasserschlauch nach außen um das gewonnene Wasser abfließen zu lassen. Aufgrund dessen ist ein nachträglicher Einbau in allen Gebäudearten leicht umsetzbar.

‚Nebeneffekt‘

Der Hauptzweck einer Thermodyn cool ist natürlich die Schaffung eines kühlen und entfeuchteten Raumes, jedoch wird bei dieser Prozedur ein wichtiges Nebenprodukt gewonnen: Wasser. Durch das Extrahieren des Wassers aus der Luft wird eine beachtliche Menge an Wasser gewonnen, nämlich bis zu 800l pro Monat, je nach Höhe der Luftfeuchtigkeit und Jahreszeit. Dieses Wasser, das vergleichbar mit Regenwasser ist, wird mittels einer Kondensatpumpe abgepumpt und lässt sich z.B. gut für die Gartenbewässerung oder für Abwassersysteme nutzen.

Geringer Stromverbrauch

Zum Konstanthalten der Durchschnittstemperatur von 20°C brauchen herkömmliche Klimaanlagen sehr viel Energie. Das macht sie so teuer. Thermodyn cool hingegen verringert die Temperatur um wenige Grad, weil sie aber die Luft entfeuchtet, schafft sie einen natürlichen Kühlungseffekt. Zusammengerechnet benötigt sie maximal 1,3kW. Da sich allerdings das Außengerät in regelmäßigen Abständen, solange sich das Wasser in einem bestimmten Temperaturintervall befindet, abschaltet, wird effektiv noch weniger Energie benötigt. Außerdem ist das Gerät in der Lage, eine größere Fläche in einem Gebäude zu klimatisieren, wohingegen bei herkömmlichen Systemen mehrere Installationen von Nöten wären. Dem zugrunde liegt die Berechnung, dass bei dem Gerät etwa 1m² Kühlwasseroberfläche 80 bis 100m³ Luftrauminhalt entfeuchtet.

Bild: Erco GmbH, Fotografie: Sebastian Mayer
Bild: Erco GmbH, Fotografie: Sebastian Mayer
Ein neuer Ansatz für die Lichtplanung

Ein neuer Ansatz für die Lichtplanung

LEDs haben sich durchgesetzt und mittlerweile sind deren Effizienz und geringen Kosten für gute Lumenwerte selbstverständlich geworden. Allerdings haben die Verbesserungen durch die LEDs auch dazu geführt, dass sich in der Lichtplanung einige nachteilige Ansätze etabliert haben. Viele greifen zu flächendeckender Beleuchtung und nehmen sogar Streulicht in Kauf, weil sie meinen: LEDs sind so effizient. Wo Nachhaltigkeit zur Priorität geworden ist und die Energiekosten steigen, wird allerdings schnell klar, dass wir es uns nicht mehr leisten können, so zu handeln.