Smart-Home-Markt

Es mangelt an Interoperabilität

Auf der IFA war vom 31. August bis 5. September die Wirtschaftsinitiative Smart Living auf dem Verbändestand von VDE, ZVEH und ZVEI vertreten. Unter dem provokant gewählten Titel ‚Smart Living braucht doch kein Mensch‘ diskutierten Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Elektrohandwerk, Prüf- und Standardisierungsbranche sowie die Geschäftsstelle der Wirtschaftsinitiative über das Marktpotenzial von Smart-Home-Anwendungen.

 (Bild: Anja Rottke/VDE)
(Bild: Anja Rottke/VDE)

Trotz der positiven Entwicklung des Marktes ist das Potenzial allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft, wie Dr. Claus Wedemeier vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) betonte. Nach wie vor ausbaufähig ist vor allem die Nutzung sicherheitsrelevanter Technologien. Auch wenn die Nutzer von Smart-Home-Geräten und -Lösungen nach Bitkom-Studien überaus zufrieden mit ihren Anschaffungen sind, planen derzeit lediglich 23% den Kauf eines weiteren Produkts innerhalb der kommenden sechs Monate. Als größte Hemmschwelle machten die Teilnehmer der Diskussionsrunde die fehlende Interoperabilität der einzelnen Geräte aus. Sie beklagten die weiterhin bestehenden Defizite bei der Standardisierung. Einig waren sich die Teilnehmer bei ihrem 10-Jahres-Ausblick in ihrer positiven Einschätzung des weiteren Marktverlaufs für Smart-Home-Anwendungen. Im Jahr 2028 werden Sprachassistenzsysteme in den Haushalten gang und gäbe sein. Smart-Home-Lösungen gehören im Neubau dann zur Grundausstattung.



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