Ganzheitliche Gebäudesicherheit
Smart-Home-Nachrüstung leicht gemacht
Smarte Technik hilft dabei, auf der sicheren Seite zu sein: Intelligente Kameras können dank KI-Erkennung von Menschen wichtige Hausautomation auslösen und sorgen für den optimalen Einbruchschutz. Auf eine unkomplizierte Vernetzung von Modulen und flexible Aufrüstungsmöglichkeiten sollte dabei aber dringend geachtet werden.
Bild: Lupus-Electronics GmbH

Temperaturanpassungen, Rollladensteuerungen, Lichtregulierungen: Die Möglichkeiten der Gebäudeautomation sind inzwischen schier unendlich – und sie gewinnen immer mehr an Bedeutung. Schließlich liefern Smart-Home-Systeme nicht nur Komfort, sondern machen auch effizientes Energiemanagement möglich. Modernisierungen mit Weitblick sollten jedoch in jedem Fall Sicherheitskonzepte einschließen, denn wer mit hochwertiger Technik in ein Haus investiert, möchte dieses gegenüber Diebstahl und Vandalismus gleichermaßen geschützt wissen. Doch wie kriegt man alles unter einen Hut?

Nachrüstung bedeutet nicht Sanierung

Lange Zeit erschien der Aufwand für umfassende Lösungen hoch. Smart-Home-Systeme und die dafür notwendigen Leitungen mussten in der Vergangenheit von Anfang an bei der Gebäudeplanung mitgedacht werden. Ein Umstand, der zu vielen Fragen führte: Sind Modernisierungen bei älteren Gebäuden nur mit Sanierungen möglich? Werden alle Komponenten aus einer Hand benötigt? Und lassen sich neue Produkte später integrieren? Experten haben inzwischen Antworten: Sie raten zu Systemen, die die Aspekte Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit kombinieren und für deren Montage keine baulichen Veränderungen notwendig sind.

Lupus-Alarmanlagen ermöglichen durch einen verbesserten Funk-Standard Reichweiten von bis zu zwei Kilometern zu den Sensoren.
Lupus-Alarmanlagen ermöglichen durch einen verbesserten Funk-Standard Reichweiten von bis zu zwei Kilometern zu den Sensoren.Bild: Lupus-Electronics GmbH

Flexibilität dank vernetzter Module

Fest steht demnach: Aufwendige Verkabelungen sind nicht immer nötig, denn moderne Lösungen ersetzen diese durch smarte Funkstandards wie ZigBee. Jede technische Komponente sollte dabei in der Lage sein, mit anderen Geräten zu kommunizieren. Durch einen Netzwerkanschluss lassen sich neue digitale Anlagen mit anderen netzwerkfähigen Komponenten verbinden. Ein Beispiel dafür ist das Smart-Home-Alarmsystem Lupus-XT4 des deutschen Herstellers Lupus-Electronics. Die XT4 lässt sich mithilfe eines Quickguides, eines Handbuchs und eines Einrichtungsassistenten einfach in Betrieb nehmen. Neue Komponenten werden mit wenigen Klicks eingefügt und per App gesteuert. Mehr als 70 Komponenten bietet der Hersteller dabei aus einer Hand. Gleichzeitig können smarte Produkte von anderen Herstellern wie Sonos, Gardena und Netatmo integriert werden. Umgekehrt lässt sich die XT4 in Systeme wie das Apple Homekit einfügen. Durch diese Vielzahl von Verknüpfungsmöglichkeiten sind Nutzer stets flexibel aufgestellt.

Auf große Funkreichweiten und Störungsunabhängigkeit achten

Vernetzte Smart-Home-Sicherheitssysteme gewinnen so auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen an Bedeutung. Die XT4 unterstützt bis zu 480 Pro-Sensoren, die mit einer Reichweite von maximal 2km arbeiten. Damit kann das System große Gebäude und Gelände absichern. Zusätzlich sollte sichergestellt sein, dass leistungsstarke Akkus bei einem Stromausfall mit Energie versorgen und Alarmmeldungen unabhängig von der Router- oder Netzwerkverbindung möglich sind. Die Produkte sind deshalb mit USV-Akkus für bis zu 21 Stunden und GSM-Modulen für alle gängigen Mobilfunknetze (2G, 3G, 4G) ausgerüstet. Sie bleiben dementsprechend im Falle eines Strom-, Internet- oder Serverausfalls funktionsfähig.

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Autor | Philip Wolf, Geschäftsführer und einer der drei Gründer, Lupus-Electronics GmbH

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