Infektionsrisiko in Gebäuden senken

CO2-Sensoren und RLT-Anlagen

Infektionsrisiko in Gebäuden senken

Im Herbst letzten Jahres wurde Europa von der zweiten Corona-Welle erfasst. Durch die niedrigen Temperaturen verlagerte sich das Leben zunehmend in geschlossene Räume, wo das Infektionsrisiko deutlich höher ist als im Freien. Eine wichtige Rolle dabei spielen virushaltige Aerosole. Die winzigen schwebenden Tröpfchen können sich über mehrere Meter verbreiten. Um das Infektionsrisiko in Räumen zu reduzieren, sind CO2-Messgeräte und raumlufttechnische (RLT)-Anlagen hilfreich – diese werden derzeit vom Bund gefördert.

Ausatmen dauert rund doppelt so lang wie Einatmen und Menschen atmen größtenteils Kohlenstoffdioxid aus – rund 350kg CO2 pro Jahr. Frischluft enthält ca. 400ppm (Teilchen pro Million) Kohlenstoffdioxid. Da jeder Mensch CO2 ausatmet, reichert sich das Gas schnell in geschlossenen und stark belegten Räumen an. Der CO2-Gehalt in Innenräumen ist bis zu 1000ppm akzeptabel und sollte nicht über 1500ppm steigen, da dies sonst zu Müdigkeit und Konzentrationsstörungen führen kann. Werte über 2000ppm müssen vermieden werden, da schwerwiegende Symptome wie Schwitzen, erhöhte Herzfrequenz und Atembeschwerden auftreten können. Das Umweltbundesamt wies bereits vor mehreren Jahren darauf hin, dass Kohlenstoffdioxid-Konzentrationen von 2000-5000ppm in Schulen durchaus üblich sind. Denn in Klassenzimmern mit oftmals rund 30 Schülern auf engem Raum ist das Luftvolumen vergleichsweise gering.

CO2-Sensoren und RLT-Anlagen

Doch wie kann das Infektionsrisiko in Klassenzimmern vermindert werden? Das Umweltbundesamt weist auf den Einsatz von CO2-Messgeräten in Schulen, Büros und Privathaushalten hin. Smarte CO2-Messgeräte zeigen zudem an, wann gelüftet werden sollte. Messgeräte in Schulen erscheinen umso wichtiger vor dem Hintergrund, dass nur wenige über RLT- Anlagen verfügen. Lüften über die Fenster ist oftmals die einzige Möglichkeit in Schulen, um frische Luft in die Zimmer zu bekommen. Mit einer konstanten Frischluftzufuhr sinken nicht nur die Kohlenstoffdioxid-Konzentration, sondern auch die Feuchtigkeit und das Schimmelrisiko, sodass Anwesende von einer gesünderen Raumluftqualität profitieren. Diese Faktoren messen auch die smarten Luftqualitätsmonitore von Airthings, inklusive einer CO2-Warnung. Eingesetzt in Schulen und Büros, warnen diese die Verantwortlichen bei zu hohen CO2-Werten und geben ihnen so die Kontrolle über ihre Raumluftqualität.

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Ausgabe:
https://www.airthings.com/

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