Positive Stimmung in Industrie und Handwerk

Das Geschäftsklima in der Elektroindustrie hat sich laut Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) im Januar 2012 verbessert. Die Unternehmen beurteilten demnach die derzeitige Geschäftslage besser als im Vormonat. Im Jahr 2011 legte der Branchenumsatz um 9% auf 178Mrd. Euro zu. Die Inlandserlöse nahmen dabei um 11% und die Auslandserlöse um 6% zu. Der Output sei um 13% gewachsen und hat damit seinen Einbruch von 2009 in zwei Jahren beglichen. Der Umsatz der deutschen Elektroindustrie war im Dezember 2011 5% höher als vor einem Jahr. Der Inlandsumsatz ist um 16% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, der Auslandsumsatz um 5% gesunken. Die um Preiseffekte bereinigte Produktion hat ihren Vorjahreswert im Dezember um 2% übertroffen. Auch in den Handwerksbetrieben ist die konjunkturelle Stimmung positiv. Der ZVEH-Geschäftsklimaindex erreichte zum dritten Mal in Folge ein Hoch. Mehr als jeder zweite Betrieb hat von einem Auftragspolster berichtet. Der ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi (Bild) sagte: ‚Die neue aktuelle Datenerhebung zeigt, dass die Elektro-Handwerke eine weitaus größere Wirtschaftskraft haben als bisher angenommen.‘ Entsprechend waren im Jahr 2010 in den elektro- und informationstechnischen Handwerken mit den Berufsgruppen Elektro- und Informationstechniker sowie Elektromaschinenbauer insgesamt 463.034 Menschen beschäftigt. Der Umsatz betrug im Jahr 2010 insgesamt 53,8Mrd. Euro, erwirtschaftet von 57.053 Elektro-Handwerksbetrieben.



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