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Ausgleich zwischen Energieangebot und -bedarf

Bei der Installation von effizienten E-Mobility-Ladeeinrichtungen müssen Elektrofachkräfte neben den Netzgegebenheiten vor allem die zur Verfügung stehende Leistung berücksichtigen. Selbst bei neu errichteten Parkhäusern steht in der Regel nur eine begrenzte Einspeiseleistung zur Verfügung. Ähnlich ist die Sachlage bei der Einbindung einer PV-Anlage, wenn Zeiten mit günstigen Stromtarifen bevorzugt zum Laden genutzt werden sollen oder das Energiesystem nach Art der zu ladenden Fahrzeuge gemanagt werden muss (z.B. Schnellladen): Beim Laden von Elektrofahrzeugen muss ein Ausgleich zwischen Stromangebot und -nachfrage geschaffen werden. Durch ein intelligentes Energiemanagement lässt sich eine maximale Ladeperformance erreichen, ohne die jeweiligen Belastungsgrenzen zu überschreiten. In einfachen Fällen kann der Installateur die Leistung der Ladesäule statisch oder dynamisch begrenzen. Ist die Kapazität des Gebäudeanschlusses erschöpft, schafft ein lokales Energiemanagement (LEM) Abhilfe. Ein LEM erlaubt die Anpassung der Ladeperformance an die verfügbare Einspeiseleistung. Basierend auf den aktuellen Systemmöglichkeiten und internen Hierarchien (z.B. Stromertrag der PV-Anlage, aktueller Strompreis…) können so z.B. Ladezeitfenster oder maximale Ladeleistungen vorgegeben werden. Dadurch wird die verfügbare Einspeiseleistung effizient genutzt.

Komplexe Energiemanagementlösungen realisierbar

Die Ladesäulen und Wallboxen von Walther werden anschlussfertig ausgeliefert und bringen alle technischen Voraussetzungen mit, um selbst sehr komplexe Energiemanagementsysteme zu realisieren. Die neuen Charge-Controller verfügen über eine RS232- und eine TCP/IP-Schnittstelle mit komplettem Befehlssatz zur Einbindung in ein komplexes Management-System, mit dem z.B. Zählerstände ausgelesen oder dynamisch Ladeströme aus einem LEM verändert und angepasst werden können.

Was passiert bei Normänderungen?

In Hinblick auf Betriebszustände, Sicherheitsaspekte, Überwachungsfunktionen etc. genügt der neue Charge-Controller von Walther den Anforderungen der aktuellen IEC 61851-1. Anpassungen auf zukünftige normative Standards werden vom Betreiber oder der Installationsfirma einfach durch passwortgeschützte Firmware-Updates vorgenommen. Ein kostspieliger physischer Umbau ist nicht nötig. Das gibt Errichtern wie Betreibern von Ladesäulen Zukunftssicherheit.

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Themen:

Walther-Werke
www.walther-werke.de

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Ausgleich zwischen Energieangebot und -bedarf

Bei der Installation von effizienten E-Mobility-Ladeeinrichtungen müssen Elektrofachkräfte neben den Netzgegebenheiten vor allem die zur Verfügung stehende Leistung berücksichtigen. Selbst bei neu errichteten Parkhäusern steht in der Regel nur eine begrenzte Einspeiseleistung zur Verfügung. Ähnlich ist die Sachlage bei der Einbindung einer PV-Anlage, wenn Zeiten mit günstigen Stromtarifen bevorzugt zum Laden genutzt werden sollen oder das Energiesystem nach Art der zu ladenden Fahrzeuge gemanagt werden muss (z.B. Schnellladen): Beim Laden von Elektrofahrzeugen muss ein Ausgleich zwischen Stromangebot und -nachfrage geschaffen werden. Durch ein intelligentes Energiemanagement lässt sich eine maximale Ladeperformance erreichen, ohne die jeweiligen Belastungsgrenzen zu überschreiten. In einfachen Fällen kann der Installateur die Leistung der Ladesäule statisch oder dynamisch begrenzen. Ist die Kapazität des Gebäudeanschlusses erschöpft, schafft ein lokales Energiemanagement (LEM) Abhilfe. Ein LEM erlaubt die Anpassung der Ladeperformance an die verfügbare Einspeiseleistung. Basierend auf den aktuellen Systemmöglichkeiten und internen Hierarchien (z.B. Stromertrag der PV-Anlage, aktueller Strompreis…) können so z.B. Ladezeitfenster oder maximale Ladeleistungen vorgegeben werden. Dadurch wird die verfügbare Einspeiseleistung effizient genutzt.

Komplexe Energiemanagementlösungen realisierbar

Die Ladesäulen und Wallboxen von Walther werden anschlussfertig ausgeliefert und bringen alle technischen Voraussetzungen mit, um selbst sehr komplexe Energiemanagementsysteme zu realisieren. Die neuen Charge-Controller verfügen über eine RS232- und eine TCP/IP-Schnittstelle mit komplettem Befehlssatz zur Einbindung in ein komplexes Management-System, mit dem z.B. Zählerstände ausgelesen oder dynamisch Ladeströme aus einem LEM verändert und angepasst werden können.

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In Hinblick auf Betriebszustände, Sicherheitsaspekte, Überwachungsfunktionen etc. genügt der neue Charge-Controller von Walther den Anforderungen der aktuellen IEC 61851-1. Anpassungen auf zukünftige normative Standards werden vom Betreiber oder der Installationsfirma einfach durch passwortgeschützte Firmware-Updates vorgenommen. Ein kostspieliger physischer Umbau ist nicht nötig. Das gibt Errichtern wie Betreibern von Ladesäulen Zukunftssicherheit.

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