
Die Hannover Messe 2026 hat präsentiert, dass die Industrie auch in herausfordernden Zeiten Lösungen liefert. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Digitalisierung spielen dabei eine zentrale Rolle, um Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
110.000 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Messe für die produzierende Industrie teil. Damit lag die Beteiligung unter dem Vorjahresniveau (2025: 123.000 Besucher). Streiks im Flug- und öffentlichen Nahverkehr erschwerten die Anreise. Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen war die Messe erneut stark international geprägt: Rund 40 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland an. Zu den wichtigsten Herkunftsländern zählten China, Brasilien, die USA, Japan sowie Südkorea.
„Die Hannover Messe war in diesem Jahr Technologieschau und Impulsgeber zugleich. Die Unternehmen haben gezeigt, dass Deutschland und Europa über die notwendigen Werkzeuge verfügen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Entscheidend ist nun, diese Potenziale entschlossen zu nutzen und in die Anwendung zu bringen“, sagt Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG.
Mit Blick auf 2027 setzt die Messe ihren Weg der Weiterentwicklung fort. So wird die neue Messe ‚Europe Energy Week‘ parallel zur Hannover Messe ausgerichtet. In Zusammenarbeit mit dem Messeveranstalter DMG Events soll eine Plattform geschaffen werden, die Energieerzeuger, Industrieunternehmen, Infrastrukturbetreiber und politische Entscheider zusammenführt und den Austausch über die Energiezukunft Europas stärkt.
Eine zentrale Neuerung betrifft außerdem die Laufzeit: Von 2027 an konzentriert sich die Messe auf die besucherstärksten Tage und findet dann von Montag, 5. April, bis Donnerstag, 8. April, statt.


















