Outdoor-Sicherheit bei kritischen Infrastrukturen

Outdoor-Sicherheit bei kritischen Infrastrukturen

In einer zunehmend vernetzten und technologiegesteuerten Welt wird die Frage nach erhöhten Sicherheitsstandards immer dringlicher. Ursprünglich autonom konzipierte Infrastrukturen erfahren durch die Vernetzung neue Anwenderszenarien, die nicht kalkulierbare Risiken bergen. Es kommt zu Fehlfunktionen und Lücken, die Systeme werden anfälliger für Stromstörungen und unberechtigte Zugriffe.

 (Bild: ©Oliver Böhmer-bluedesign/stock.adobe.com)

(Bild: ©Oliver Böhmer-bluedesign/stock.adobe.com)

Gleichzeitig wird die Beschaffenheit unserer Stromnetze selbst immer kritischer. Denn im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) liefern heute viele alternative Kraftwerke Strom aus Wind und Sonne. Die Folge ist ein komplexes und instabileres Netz. Mikrounterbrechungen und Spannungsschwankungen nehmen zu, bewirken Störungen. Geräte müssen neu gestartet und skaliert werden. Ganze Anlagen können aus dem Gleichgewicht kommen. Unterm Strich sind solche Kurzunterbrechungen fast schädlicher als ein kompletter Stromausfall, denn ihr Auftreten ist häufiger und oft nicht sofort wahrnehmbar.

Umfassende Sicherheitskonzepte notwendiger denn je

Gründe wie diese haben die Slat-Ingenieure dazu bewogen, eine dynamische, den Bedürfnissen des Marktes angepasste Entwicklungsstrategie zu verfolgen und den Ausbau der als besonders sicher geltenden LiFePO4-Backup-Technologie (Lithiumeisenphosphat) sowie netzwerktechnischer Lösungen voranzutreiben. Das Ergebnis sind flexibel einsetzbare Outdoor-DC-USVs zur Vereinfachung von komplexen Netzwerkschnittstellen in der Videoüberwachung, in WLAN- und Mesh-Netzwerken. Die Synaps-All-in-One-Gehäuse beherbergen einen Ethernet-Switch plus leistungsstarkem Überspannungsableiter (10kA) und sorgen dank einer Li-Ionen-DC-USV mit über zehn Jahre Lebensdauer und gesicherten Kommunikationsprotokollen (SNMP V1&V3, HTTPS oder BACnet IP) für einen zuverlässigen Betrieb und reibungslosen Datentransfer. Dabei können mittels eines speziellen Device-Activity-Monitoring-Fernüberwachungssystems automatische Reboots per Port durchgeführt werden. Eine zentrale Rolle spielt die nutzerfreundliche Bauweise des Gehäuseinnenraums, da sie die Möglichkeit zum Einsatz eigener Geräte wie Medienkonverter, Switche, Recorder, WLAN-Verstärker, PoE-Injektoren usw. bietet. Sollte der Raumbedarf größer sein, hilft die Space Box mit doppelt so viel verfügbarem Platz weiter (190 x 200 x 125mm). Baut der Nutzer z.B. einen LWL-Medienkonverter ein, können auch größere räumliche Distanzen überbrückt werden. Für kleinere Entfernungen bis zu 100m reicht die Standardversion Synaps-PoE.

Seiten: 1 2 3Auf einer Seite lesen

Ausgabe:
SLAT GmbH
www.slat-gmbh.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige