
200m² Erfahrungsraum
Für dieses Ganzfeld hat der Künstler einen Raum von gut 200m² entworfen, auf dessen Boden, Decke und Wände ein stark reflektierender Weißton aufgetragen wurde. Durch die verdeckte Lichtquelle – ein umlaufendes Band aus 13.000 einzelnen LEDs in sieben verschiedenen Farben – scheint der Raum von einer Leuchtfläche begrenzt, deren sich diffus ausbreitendes Licht den Eindruck räumlicher Tiefe schwinden lässt. Der Weg in die Lichtinstallation führt über neun Stufen durch einen rechteckigen Durchgang, der vom tiefergelegen Vorraum aus den Blick auf das Kunstwerk lenkt. Um Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zur Installation zu ebnen, wurde seitlich des Ausstellungsraums ein Plattformlift installiert. Da aufgrund der beengten Einbausituation nur eine sehr kompakte Konstruktion infrage kam, fiel die Wahl auf das von Bahr Modultechnik entwickelte Hubsystem. Diese speziell für die Personen- und Rollstuhlbeförderung ausgelegte Hebekonstruktion ist mit 1215x1220mm ausgesprochen schlank dimensioniert und überbrückt die etwa 1,5m Höhenunterschied zur Lichtinstallation.
Kompakte Bauform
Neben einem kompakten Liftdesign, das sich passgenau in den vorhandenen Einbauraum einfügen ließ, kam es auf einen zuverlässigen und wartungsarmen Betrieb an. Das robuste, von Bahr für Traglasten bis 400kg ausgelegte Hubsystem basiert auf Positionier- und Antriebstechnik, die den hohen Industrieanforderungen an den Maschinenbau entspricht. Verfahren wird es mit industriebewährten Profilachsen der Baureihe GGT/K 90. Zur Verringerung der Reibung sind großflächige Kunststoffgleitbuchsen in die Führungsschlitten integriert, die auf innenlegenden Nuten des Achskörpers gleiten. Dies sorgt für einen geräuscharmen Lauf und setzt die Gleitführung einem nur minimalen Verschleiß aus. Der Führungskörper besteht aus einem Aluminiumvierkantprofil mit einer Kantenlänge von 90mm, in dem der Führungsschlitten optional von einer Trapez- oder Kugelgewindespindel samt zugeordneter Leitmutter angetrieben wird. „Der Einsatz von Gewindespindeln in Verbindung mit dem komplett geschlossenen Profilsystem der Firma Bahr bringt Vorteile bei der Risikobewertung und der Schmierung“, erklärt Andreas Brandt, dessen Firma Brandt Metalltechnik mit der konstruktiven Anpassung und dem Einbau des Liftsystems beauftragt war.














