Strom zum Heizen

Elektrische Raumbeheizung für Klima und Komfort

Strom zum Heizen

In der Automobilbranche sind die Weichen für die Zukunft gestellt: Diesel- und Benzinmotoren werden von elektrischen Pendants abgelöst. Auch das Heizen mit Strom ist auf dem Vormarsch: Neue Technologien haben der dezentralen elektrischen Raumbeheizung auf die Sprünge geholfen, machen sie sparsam und klimafreundlich. Das spiegelt sich auch im Sortiment der Raumwärmelösungen von AEG wieder.

Beim Wandkonvektor mit leicht gewölbter Front sorgen Temperatursensoren für eine hohe Genauigkeit. (Bild: AEG Haustechnik GmbH)

Beim Wandkonvektor mit leicht gewölbter Front sorgen Temperatursensoren für eine hohe Genauigkeit. (Bild: AEG Haustechnik GmbH)

Moderne, mit Öko-Strom betriebene Elektroheizungen zählen zu den Heizsystemen der Zukunft. Dazu gehören trendgerechte Fußbodenheizungen, ausdruckstarke Naturstein- und Glasheizungen sowie Wand- und Duo-Konvektoren. Mit einem Wirkungsgrad von nahezu 100 Prozent wandeln diese Raumheizungen Strom in Wärmeenergie um. Für Wohnkomfort und Wirtschaftlichkeit sorgt eine smarte Regelungstechnik. Sie gewährleistet ein sinnvolles Heizen nach Bedarf, wodurch sich Energie und CO2 einsparen lassen.

Autarke Wärmeversorgung

Ins Blickfeld rückt das Haus der Zukunft: Über solare Einträge, möglichst vom eigenen Dach oder Grundstück, stellt das Niedrigenergiehaus Energie für Haustechnik, Haushalt und Mobilität bereit. Inzwischen gehören Häuser der Effizienzklassen KfW 55, KfW 40 und KfW 40 plus zum Standard. Dicht gebaut und gut gedämmt verlieren die Gebäude kaum noch Energie. Auch versprechen sinkende Kosten für Photovoltaik und Stromspeicher der autarken Stromheizung eine lohnenswerte Zukunft. Mit dezentralen Elektroheizungen können Energiesparhäuer gänzlich ohne Heizzentrale mit Wärme versorgt werden – klimaneutral, komfortabel und kostensparend. Anders als bei Gas-, Pellet- oder Wärmepumpenheizungen überzeugen elektrische Raumheizungen durch einfachere Installation, niedrigere Anschaffungskosten und Flexibilität. Erforderlich sind nur zusätzliche 230V-Festanschlüsse bzw. -Steckdosen. Durch den Verzicht auf eine zentrale Heizanlage erübrigen sich lange Wärmeverteilleitungen sowie damit einhergehende Wärmeverluste und CO2-Emmissionen. Elektroheizungen bedürfen auch keiner zeit- und kostenaufwendigen Planung. Weil im elektrisch beheizten Haus zudem Technikraum und Schornstein entfallen, gewinnen Bauherren Wohn- oder Kellerfläche hinzu.

Moderne Glasheizungen erfüllen hohe Ansprüche an Wärme und Design. (Bild: AEG Haustechnik GmbH)

Moderne Glasheizungen erfüllen hohe Ansprüche an Wärme und Design. (Bild: AEG Haustechnik GmbH)

Elektrische Fußbodenheizung

Eine elektrische Fußbodenheizung, wie der Thermo Boden kann einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität liefern. Die homogene Erwärmung des Fußbodens sorgt für Wohlbefinden, wobei die tatsächliche Temperatur aufgrund der unmittelbaren, verlustfreien Wärmeabgabe subjektiv um ein bis zwei Grad wärmer empfunden wird, als sie tatsächlich ist. Auch wirbelt die Strahlungswärme weniger Staub oder andere Partikel aus der Luft auf. Das Heizmattensystem von AEG ist mit Heizleistungen von 130, 160 und 200W/m² und in den Ausführungen Comfort, Wellness für Nassbereiche und Turbo erhältlich. Geeignet ist der Thermo Boden für alle gängigen Bodenbeläge. Er kann entweder schwimmend oder in einer Ausgleichsschicht verlegt werden. Aufgrund der niedrigen Aufbauhöhe von 3mm lässt sich die elektrische Fußbodenheizung auch in Teilbereichen anwenden. Im Bad verhindert sie zusätzlich Staunässe und beugt Schimmelbildung vor.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

|
Ausgabe:
AEG Haustechnik GmbH
www.aeg-haustechnik.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: ©imaginima/iStock.com / Esylux
Bild: ©imaginima/iStock.com / Esylux
Dali-2-Gruppen flexibel und effizient umschalten

Dali-2-Gruppen flexibel und effizient umschalten

Energie nur dann, wenn sie wirklich gebraucht wird – so ist das Prinzip der bedarfsgesteuerten Gebäudeautomation durch intelligente Präsenzmelder. Im Bereich der Lichtsteuerung setzt die präsenz- und tageslichtabhängige Konstantlichtregelung diesen Gedanken besonders konsequent um. Beim Nutzen von Szenen des Industriestandards Dali-2 gilt es allerdings eine Besonderheit zu beachten.

Bild: Tüv Süd
Bild: Tüv Süd
Ein Booster für die Elektromobilität

Ein Booster für die Elektromobilität

Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) enthält verbindliche Vorgaben zur Leitungs- und Ladeinfrastruktur in Gebäuden. Doch vor allem bei neugebauten Mehrfamilienhäusern hapert es vielerorts noch an der Umsetzung. Fachplaner, Gebäudeautomatisierer und das Elektrohandwerk können
helfen, Zusatzaufwand und hohe Folgekosten für Nachbesserungen zu vermeiden.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Türkommunikation 4.0

Türkommunikation 4.0

Die Türkommunikation blickt auf eine belebte Geschichte zurück. Was ursprünglich mit einem bloßen Klopfen begann, hat sich im Laufe der Zeit und im Einklang mit neuen Technologien stetig weiterentwickelt: Von der reinen Mechanik hin zur elektronischen Klingel, von der Sprechanlage zum Video-Türkommunikationssystem und von der Mehrdrahttechnik zum TwinBus – dem ersten Ritto Bussystem speziell für die Türkommunikation. Im Zuge der digitalen Transformation wird die Geschichte nun weitergeschrieben. Das neueste Kapitel: ‚Von analog zu digital, von Twinbus zu Twinbus IP‘.

Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH
Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH
Licht im Dunkeln

Licht im Dunkeln

LED-Beleuchtung gehört zu unserem Alltag. Professionelle Lösungen bieten mehr Möglichkeiten beim Neubau oder Renovieren. Wie sieht eine zuverlässige und sichere Versorgung aus? Phoenix Contact hat dazu eine neue Lösung entwickelt. Die 24V LED-Stromversorgung der Step-Power-Produktfamilie vereint eine flache Bauform mit hoher Leistungsdichte. Sie eignet sich für die Montage im Installationsverteiler und in abgehängten Decken.

Bild: Carsten Heidmann
Bild: Carsten Heidmann
Digitale Zeiterfassung im Handwerk

Digitale Zeiterfassung im Handwerk

Der Einstieg in das digitale Büro beginnt für viele Handwerksbetriebe mit der Ablösung der händischen Stundenzettel durch eine digitale Zeiterfassung. Immer mehr Betriebe entscheiden sich für die elektronische Form der Arbeitszeiterfassung im Büro und Außendienst. Damit soll nicht nur der administrative Aufwand durch fehleranfällige Mehrfacherfassungen, Nachbearbeitungen und fehlende Übersicht reduziert werden. Sie soll auch eine valide Datenbasis in Echtzeit und damit eine bessere Planung und Steuerung der gesamten Ressourcenverwaltung sowie aller nachgelagerten Prozesse ermöglichen.