Die Digitalisierung, das Gewinnen von Fachkräften und die jährliche Konjunkturumfrage -diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt der Jahrestagung des Fachverbands für Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (Fehr), die am 29. und 30. April 2016 in Bad Nauheim stattfand. Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), lobte die gute Zusammenarbeit und den Einsatz für den Erhalt des Meisterbriefs. In den vielfältigen Fachbereichstagungen erörterten Fehr-Referenten die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen aus den Bereichen Elektrotechnik, IT und Elektromaschinenbau. Christoph Hansen, Präsident des Fehr, betonte in seiner Festrede die derzeitige gute wirtschaftliche Situation für die Betriebe der E-Handwerke in Hessen und Rheinland-Pfalz. Er hob hervor, dass die E-Handwerke dank der positiven konjunkturellen Auftragslage allen Grund haben, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Hansen gab jedoch zu bedenken, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen, um weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren. Ziel muss es daher sein, den Fachkräftemangel verstärkt anzugehen und vermehrt auszubilden. Dies setzt voraus, auch motivierten und lernbereiten Flüchtlingen eine Chance auf Ausbildung zu ermöglichen, selbst wenn diese über keine anerkannte Vorbildung verfügen. Ähnlich sah es Wollseifer. In seiner Rede betonte er, dass neue und zusätzliche bildungspolitische Instrumente notwendig seien, um ausreichend Fachkräfte für das Handwerk zu gewährleisten.
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