
Die Würth-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz liegt mit 20,4 Milliarden Euro über dem Vorjahr (2022: 19,9 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Plus von 2,3 Prozent, währungsbereinigt 3,5 Prozent. Der leichte Rückgang im Betriebsergebnis auf 1,5 Milliarden Euro (2022: 1,6 Milliarden Euro) sei unter anderem auf inflationsgetriebene Kostensteigerungen zurückzuführen, die nicht in vollem Umfang weitergegeben werden konnten, so das Unternehmen.
Deutschland als wichtigster Einzelmarkt
Mit einem Umsatzanteil von über 40 Prozent ist Deutschland der wichtigste Einzelmarkt der Unternehmensgruppe. Die deutschen Gesellschaften erzielten im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzplus von 5,6 Prozent. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, größte Einzelgesellschaft des Konzerns, legte um 6,1 Prozent zu. Im Ausland wuchs die Würth-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Prozent. Innerhalb des Kerngeschäfts von Würth entwickelten sich die Divisionen Auto (+ 8,7 Prozent) und Metall (+ 5,7 Prozent) positiv. Bei den Allied Companies wuchs der Bereich Chemie um 8,9 Prozent. Mit einer Steigerung von 9,9 Prozent weist der Geschäftsbereich Elektrogroßhandel das größte Wachstum aus. Dieses wurde positiv verstärkt durch die zunehmende Nachfrage nach Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladesäulen für Elektroautos. Mit dem Zukauf dreier Unternehmen, IDG01 S.p.A. (Turin, Italien, der Vollzug unterliegt noch der Zustimmung der Kartellbehörden), TIM S.A. (Breslau, Polen) und Johannes Kraft GmbH (Stuttgart-Vaihingen), festige man die Position dieser Geschäftseinheit weiter, erklärt das Unternehmen. Für 2024 ist für diesen Geschäftsbereich ein Umsatz von über 4 Milliarden Euro geplant.
E-Business und Mitarbeitende
Mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro und einem Plus von 10,4 Prozent setzte der Bereich E-Business im Geschäftsjahr 2023 seine positive Entwicklung fort. Damit steigt der Anteil am Gesamtumsatz der Würth-Gruppe auf 22,4 Prozent. Die Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 1.410 neue Beschäftigte hinzugewonnen. Aktuell arbeiten im Konzern 87.047 Personen, davon 43.967 im Vertrieb. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen 27.128 Mitarbeitende.

















