Encoder – die Brücke zwischen analog und IP

Encoder – die Brücke zwischen analog und IP

Bei dem Großteil der Überwachungskameras, die weltweit installiert sind, handelt es sich um analoge Geräte. Diese Technologie wird durch die IP-basierte Netzwerkvideoüberwachung, die laut IMS Research jährlich um 30% wächst, schnell in den Schatten gestellt. Trotzdem gibt es keinen Grund, abgesehen von einigen wenigen technologischen Hürden, diese beiden Infrastrukturen nicht zu kombinieren. Die Integrationshürden lassen sich meist leicht überwinden.
IP-basierte Videoüberwachungssysteme bringen viele Vorteile mit sich. Sie liefern eine deutlich bessere Bildqualität. Die Netzwerke sind besser skalierbar und kostengünstiger. Dank modernster Computertechnik sind die Systeme darüber hinaus mit automatischen Funktionen wie z.B. Ereignisverwaltung und intelligentes Video, ausgestattet. Dennoch wäre es verfrüht zu behaupten, dass durch diese Entwicklung analoge CCTV-Überwachungssysteme veraltet sind. Analoge Systeme können nicht einfach ausrangiert werden. Vor allem, weil 95% der Videoüberwachung weltweit mithilfe von analogen CCTV-Systemen durchgeführt wird, und diejenigen, die diese Systeme erworben haben, möchten die getätigten Investitionen sicher nicht in absehbarer Zeit abschreiben. Bei den meisten Überwachungsinstallationen bietet sich eine kluge Nutzung des vorhandenen Netzwerks als optimale Lösung für den Wechsel von der analogen zur IP-Videoüberwachung an. Der Schlüssel zu dieser magischen Umstellung ist der Video-Encoder. Encoder unterstützen die Konvertierung von analogen Netzwerken in IP-freundliche Formate, sodass die vorhandenen Investitionen in Kameras und Koaxialkabel erhalten bleiben und sinnvoll eingesetzt werden können.

Wie wird das erreicht?

Ein Video-Encoder konvertiert die eingehenden Signale der analogen Kamera in einen digitalen Videostrom. Er verwendet universelle Komprimierungsstandards, z.B. Motion JPEG, MPEG-4 oder H.264. Der konvertierte Videostrom ist mit dem Videostrom einer Netzwerk-Kamera identisch und kann vollständig in ein Netzwerkvideosystem integriert werden. Neben der Konvertierung der analogen in digitale Daten stattet der Video-Encoder die Kamera mit weiteren Funktionen aus. Er bietet integrierte Funktionen, z.B. Videobewegungserkennung, Manipulationsalarme und Videoanalysefunktionen. Es gibt eine große Bandbreite an Encodern auf dem Markt. Die gängigsten Video-Encoder sind eigenständige Video-Encoder mit Einkanal- oder Mehrkanalverbindungen zu analogen Kameras. Die eigenständigen Encoder sollten in der Nähe der analogen Kameras angebracht werden, da die Datenintegrität bei analogen Signalen durch lange Übertragungswege beeinträchtigt wird, was sich wiederum auf das Konvertierungsergebnis auswirken könnte. Video-Encoder machen das Netzwerk flexibler und anpassbarer. Plötzlich stehen mehr Erweiterungsmöglichkeiten für das Netzwerk zur Verfügung. Im neuen ‚Analog-IP-System‘ lassen sich neue Kameras bequem hinzufügen oder neu positionieren. Die Installation und Verwaltung des Systems ist für den Dienstanbieter erheblich einfacher. Außerdem wird die Umstellung der Verwaltungssysteme erleichtert. Die Entscheidung liegt nicht mehr zwischen der Beibehaltung des alten analogen Systems oder der Anschaffung einer neuen Netzwerküberwachungslösung – mithilfe der Encoder werden die vorhandenen analogen CCTV-Systeme für digitale Netzwerksysteme kompatibel.

Offene und interoperable Standards

Während die alten analogen CCTV/digitalen Videoaufzeichnungssysteme starr und herstellerspezifisch waren und in eine Sackgasse führten, öffnet der Encoder das Netzwerk für neue Überwachungsmöglichkeiten. Dies liegt daran, dass das Videoüberwachungsnetzwerk auf offenen und interoperablen Standards basiert. Sie ermöglichen auch die Integration in andere Systeme. Wenn ein Kunde beispielsweise über ein IP-basiertes Gebäudeverwaltungssystem oder Industrie- bzw. Logistiksystem verfügt, lässt sich die Videoüberwachung in dieses System integrieren. Der Kunde kann dann alle Aspekte des Gebäudes von einer einzigen Schnittstelle aus überwachen und mithilfe von intelligenten Videofunktionen, z.B. die Bewegungserkennung, feststellen, ob beispielsweise eine Beleuchtung ausgeschaltet sein sollte. Dadurch können Funktionen und Abteilungen zusammengeführt werden, sodass der Kunde in der Lage ist, die Ressourcen optimal zu nutzen. Mit der Einrichtung des integrierten Netzwerks und der IP-basierten Netzwerküberwachung kann der Kunde auch Power over Ethernet verwenden. Das spart Geld, da der Einbau von Steckdosen für die Stromversorgung der Kamera entfällt, und bietet mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Platzierung der Kamera. Die Konvertierung der CCTV-Bilder in IP-Daten bietet zudem die Möglichkeit, die Verwaltung des Überwachungsnetzwerks auszulagern. Die Netzwerkspezialisten bewegen sich in der Wertschöpfungskette nach oben und werden zum Anbieter von gehostetem Video.

Vorteile von Encodern gegenüber dem Austausch des Systems?

Der größte Vorteil sind Kosteneinsparungen. Aus finanzieller Sicht ist es zweifellos sehr sinnvoll, die bereits getätigten Investitionen zu schützen und die Technologielücke mithilfe von Encodern zu schließen. Ein neues digitales Netzwerk ermöglicht den Fernzugriff auf die Überwachungsbilder jederzeit und von einem beliebigen Standort aus. Die Kameras können fernüberwacht und gesteuert werden. Außerdem ist die Bildqualität deutlich besser und die Bilder lassen sich leichter aufbewahren, verwalten und abrufen. Wenn man nun von einer durchschnittlichen Lebensdauer von fünf bis sieben Jahren ausgeht, werden viele dieser analogen Überwachungskameras noch eine ganze Weile gut zu gebrauchen sein. Einige Benutzer haben erhebliche Investitionen in Koaxialkabel-Installationen und Gebäude ohne Ethernet-Infrastruktur getätigt. Somit würden sich Encoder sofort bezahlt machen, da die Kosten für die Installation eines neuen Netzwerks entfallen würden.

Welche Faktoren sollten berücksichtigt werden?

Keine Installation ist mit einer anderen identisch. Welche Aktionen erforderlich sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Es gibt eine Reihe von Fragen, die es zu klären gilt: Unterstützt Ihr vorhandener digitaler Videorecorder IP-Kameras? Die IP-Kameras welcher Hersteller werden von Ihrem digitalen Videorecorder unterstützt? Ist dies nicht der Fall, was sind die Optionen für einen Netzwerk-Videorecorder? Sollten Sie IP-Videoverwaltungssoftware verwenden? Ein Unterschied zwischen im digitalen Format und als analoge Signale übertragenen Bildern ist, dass die Qualität der digitalen Bilder bei großen Entfernungen nicht beeinträchtigt wird. Die Qualität der analogen Bilder lässt bei großen Entfernungen leider nach. Wenn der Encoder für die Konvertierung der analogen Daten verwendet wird, sollte sichergestellt werden, dass die Bildqualität auch dann erhalten bleibt, wenn die Kamera in großer Entfernung vom Recorder positioniert ist. Die möglichen Auswirkungen durch die analoge Verkabelung über große Entfernungen sollten gut abgeschätzt werden.

Zukunftssichere Technologie

Letztendlich bringen Encoder viele Vorteile, die IP-Kameras bieten. Sie erstellen ein ähnlich IP-fähiges Netzwerk zu einem Bruchteil der Kosten und in einem Bruchteil der Zeit. Die Intelligenz, mit der diese Boxen jeden Kanal ausstatten, bietet einen schnellen und flexiblen Zugriff auf die Videodaten und liefert eine deutlich bessere Bildqualität. Kurzfristig lassen sie sich günstig verwalten und langfristig ermöglichen sie, dank einer zukunftssicheren Technologie, Kosten zu sparen.

AXIS communications GmbH
www.axis.com/de

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Encoder – die Brücke zwischen analog und IP

Bei dem Großteil der Überwachungskameras, die weltweit installiert sind, handelt es sich um analoge Geräte. Diese Technologie wird durch die IP-basierte Netzwerkvideoüberwachung, die laut IMS Research jährlich um 30% wächst, schnell in den Schatten gestellt. Trotzdem gibt es keinen Grund, abgesehen von einigen wenigen technologischen Hürden, diese beiden Infrastrukturen nicht zu kombinieren. Die Integrationshürden lassen sich meist leicht überwinden.
IP-basierte Videoüberwachungssysteme bringen viele Vorteile mit sich. Sie liefern eine deutlich bessere Bildqualität. Die Netzwerke sind besser skalierbar und kostengünstiger. Dank modernster Computertechnik sind die Systeme darüber hinaus mit automatischen Funktionen wie z.B. Ereignisverwaltung und intelligentes Video, ausgestattet. Dennoch wäre es verfrüht zu behaupten, dass durch diese Entwicklung analoge CCTV-Überwachungssysteme veraltet sind. Analoge Systeme können nicht einfach ausrangiert werden. Vor allem, weil 95% der Videoüberwachung weltweit mithilfe von analogen CCTV-Systemen durchgeführt wird, und diejenigen, die diese Systeme erworben haben, möchten die getätigten Investitionen sicher nicht in absehbarer Zeit abschreiben. Bei den meisten Überwachungsinstallationen bietet sich eine kluge Nutzung des vorhandenen Netzwerks als optimale Lösung für den Wechsel von der analogen zur IP-Videoüberwachung an. Der Schlüssel zu dieser magischen Umstellung ist der Video-Encoder. Encoder unterstützen die Konvertierung von analogen Netzwerken in IP-freundliche Formate, sodass die vorhandenen Investitionen in Kameras und Koaxialkabel erhalten bleiben und sinnvoll eingesetzt werden können.

Wie wird das erreicht?

Ein Video-Encoder konvertiert die eingehenden Signale der analogen Kamera in einen digitalen Videostrom. Er verwendet universelle Komprimierungsstandards, z.B. Motion JPEG, MPEG-4 oder H.264. Der konvertierte Videostrom ist mit dem Videostrom einer Netzwerk-Kamera identisch und kann vollständig in ein Netzwerkvideosystem integriert werden. Neben der Konvertierung der analogen in digitale Daten stattet der Video-Encoder die Kamera mit weiteren Funktionen aus. Er bietet integrierte Funktionen, z.B. Videobewegungserkennung, Manipulationsalarme und Videoanalysefunktionen. Es gibt eine große Bandbreite an Encodern auf dem Markt. Die gängigsten Video-Encoder sind eigenständige Video-Encoder mit Einkanal- oder Mehrkanalverbindungen zu analogen Kameras. Die eigenständigen Encoder sollten in der Nähe der analogen Kameras angebracht werden, da die Datenintegrität bei analogen Signalen durch lange Übertragungswege beeinträchtigt wird, was sich wiederum auf das Konvertierungsergebnis auswirken könnte. Video-Encoder machen das Netzwerk flexibler und anpassbarer. Plötzlich stehen mehr Erweiterungsmöglichkeiten für das Netzwerk zur Verfügung. Im neuen ‚Analog-IP-System‘ lassen sich neue Kameras bequem hinzufügen oder neu positionieren. Die Installation und Verwaltung des Systems ist für den Dienstanbieter erheblich einfacher. Außerdem wird die Umstellung der Verwaltungssysteme erleichtert. Die Entscheidung liegt nicht mehr zwischen der Beibehaltung des alten analogen Systems oder der Anschaffung einer neuen Netzwerküberwachungslösung – mithilfe der Encoder werden die vorhandenen analogen CCTV-Systeme für digitale Netzwerksysteme kompatibel.

Offene und interoperable Standards

Während die alten analogen CCTV/digitalen Videoaufzeichnungssysteme starr und herstellerspezifisch waren und in eine Sackgasse führten, öffnet der Encoder das Netzwerk für neue Überwachungsmöglichkeiten. Dies liegt daran, dass das Videoüberwachungsnetzwerk auf offenen und interoperablen Standards basiert. Sie ermöglichen auch die Integration in andere Systeme. Wenn ein Kunde beispielsweise über ein IP-basiertes Gebäudeverwaltungssystem oder Industrie- bzw. Logistiksystem verfügt, lässt sich die Videoüberwachung in dieses System integrieren. Der Kunde kann dann alle Aspekte des Gebäudes von einer einzigen Schnittstelle aus überwachen und mithilfe von intelligenten Videofunktionen, z.B. die Bewegungserkennung, feststellen, ob beispielsweise eine Beleuchtung ausgeschaltet sein sollte. Dadurch können Funktionen und Abteilungen zusammengeführt werden, sodass der Kunde in der Lage ist, die Ressourcen optimal zu nutzen. Mit der Einrichtung des integrierten Netzwerks und der IP-basierten Netzwerküberwachung kann der Kunde auch Power over Ethernet verwenden. Das spart Geld, da der Einbau von Steckdosen für die Stromversorgung der Kamera entfällt, und bietet mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Platzierung der Kamera. Die Konvertierung der CCTV-Bilder in IP-Daten bietet zudem die Möglichkeit, die Verwaltung des Überwachungsnetzwerks auszulagern. Die Netzwerkspezialisten bewegen sich in der Wertschöpfungskette nach oben und werden zum Anbieter von gehostetem Video.

Vorteile von Encodern gegenüber dem Austausch des Systems?

Der größte Vorteil sind Kosteneinsparungen. Aus finanzieller Sicht ist es zweifellos sehr sinnvoll, die bereits getätigten Investitionen zu schützen und die Technologielücke mithilfe von Encodern zu schließen. Ein neues digitales Netzwerk ermöglicht den Fernzugriff auf die Überwachungsbilder jederzeit und von einem beliebigen Standort aus. Die Kameras können fernüberwacht und gesteuert werden. Außerdem ist die Bildqualität deutlich besser und die Bilder lassen sich leichter aufbewahren, verwalten und abrufen. Wenn man nun von einer durchschnittlichen Lebensdauer von fünf bis sieben Jahren ausgeht, werden viele dieser analogen Überwachungskameras noch eine ganze Weile gut zu gebrauchen sein. Einige Benutzer haben erhebliche Investitionen in Koaxialkabel-Installationen und Gebäude ohne Ethernet-Infrastruktur getätigt. Somit würden sich Encoder sofort bezahlt machen, da die Kosten für die Installation eines neuen Netzwerks entfallen würden.

Welche Faktoren sollten berücksichtigt werden?

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