GasDetector IR220 überwacht Kälteanlagen
Schutz vor gefährlichen Kältemittel-Leckagen
Kältetechnik begegnet uns auf Schritt und Tritt. Einmal abgesehen vom hauseigenen Kühl- und Gefrierschrank wird diese Technik gewerblich und industriell in vielen Bereichen eingesetzt. Darunter am bekanntesten die Gastronomie- und Lebensmittelbranche, die Pharmaindustrie und Medizintechnik. Der Großteil der synthetischen Kühlmittel, die hier verwendet werden, sind gefährlich für Mensch und Umwelt. Desto wichtiger ist die Überwachung dieser Anlagen, um zu verhindern, dass Gase in die Atmosphäre gelangen. Hierzu müssen auch die Messgeräte ausfallsicher sein.
Bild 1 I GasDetector IR 220 mit Auswertgerät GMC 8022 und der Mikro DC-USV SDC-M zur Sicherung gegen Netzstörungen und Verhinderung von Fehlalarmen.
GasDetector IR 220 mit Auswertgerät GMC 8022 und der Mikro DC-USV SDC-M zur Sicherung gegen Netzstörungen und Verhinderung von Fehlalarmen. – Bild: Bieler+Lang

Das Unternehmen Bieler+Lang aus Achern – Hersteller von Gasmess- und Warnsystemen – hat mit der Entwicklung des GasDetector IR 220 ein solches Sicherheitsregulativ geschaffen: Einen Präzisionssensor, der Kältemittel-Leckagen, das heißt undichte Austrittsstellen, erkennt und so frühzeitig Alarmsignale sendet. Die Alarmierung kann unterschiedlich erfolgen. Der Sensor übermittelt an das Auswertegerät ein 4-20mA Signal mit der aktuellen Konzentration des zu messenden Stoffs. Bei Überschreiten der Alarmschwellen werden dann Maßnahmen ergriffen, z.B. eine Hupe oder Blitzleuchte eingeschaltet oder eine Leitstelle informiert. Die Anwesenheit eines Gases lässt sich aufgrund dessen Fähigkeit, Infrarotlicht eines bestimmten Spektrums zu absorbieren, identifizieren. Mittels NDIR-Technologie bestimmt der Sensor dann exakt, ob und in welcher Konzentration ein Gas vorhanden ist. Dabei werden die Gase im ppm-Bereich erfasst und eine hohe Gasselektivität erreicht. Alle gängigen chlorierten oder fluorierten Kältemittel sowie die grünen Kältemittel können mit dem passenden Sensor gemessen werden.

Ausfallsicherheit garantieren

Zur Aufrechterhaltung der Betriebskontinuität des IR-Gassensors bei Netzstörungen und Ausfällen hat sich Bieler+Lang für eine Mikro DC-USV des Partners Slat entschieden. Die eingesetzte SDC-M 24V DIN1/2 RS überzeugt durch den Sicherheitsstandard der integrierten Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LiFePO4) sowie der hohen Zyklenfestigkeit und somit langen Lebensdauer derselben (10 Jahre wartungsfrei). Die besondere Zellchemie der LiFePO4 mit geringer Energiedichte und fehlender Sauerstoff-Freisetzung macht diesen Lithium-Ionen-Batterietyp zu einem der sichersten auf dem Markt. Von Vorteil ist die kompakte Würfelform der SDC-M RS (DIN1/DIN2: 100x124x82/122mm), da sie sich auch in kleinen Schaltschränken verbauen lässt. Die Mikro-USV versorgt die angeschlossenen Geräte mit konstanter Spannung und fängt elektromagnetische Störungen ab, wodurch Fehlalarme an die Leitstelle infolge von Mikrounterbrechungen im Netz verhindert werden. Durch die Kombination der beiden Geräte kann der Sensor seine Schutzfunktion vollständig und sicher entfalten.

Autorin | Frauke Petzold, SLAT GmbH

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild 1 I GasDetector IR 220 mit Auswertgerät GMC 8022 und der Mikro DC-USV SDC-M zur Sicherung gegen Netzstörungen und Verhinderung von Fehlalarmen.
GasDetector IR 220 mit Auswertgerät GMC 8022 und der Mikro DC-USV SDC-M zur Sicherung gegen Netzstörungen und Verhinderung von Fehlalarmen. – Bild: Bieler+Lang

Das Unternehmen Bieler+Lang aus Achern – Hersteller von Gasmess- und Warnsystemen – hat mit der Entwicklung des GasDetector IR 220 ein solches Sicherheitsregulativ geschaffen: Einen Präzisionssensor, der Kältemittel-Leckagen, das heißt undichte Austrittsstellen, erkennt und so frühzeitig Alarmsignale sendet. Die Alarmierung kann unterschiedlich erfolgen. Der Sensor übermittelt an das Auswertegerät ein 4-20mA Signal mit der aktuellen Konzentration des zu messenden Stoffs. Bei Überschreiten der Alarmschwellen werden dann Maßnahmen ergriffen, z.B. eine Hupe oder Blitzleuchte eingeschaltet oder eine Leitstelle informiert. Die Anwesenheit eines Gases lässt sich aufgrund dessen Fähigkeit, Infrarotlicht eines bestimmten Spektrums zu absorbieren, identifizieren. Mittels NDIR-Technologie bestimmt der Sensor dann exakt, ob und in welcher Konzentration ein Gas vorhanden ist. Dabei werden die Gase im ppm-Bereich erfasst und eine hohe Gasselektivität erreicht. Alle gängigen chlorierten oder fluorierten Kältemittel sowie die grünen Kältemittel können mit dem passenden Sensor gemessen werden.

Ausfallsicherheit garantieren

Zur Aufrechterhaltung der Betriebskontinuität des IR-Gassensors bei Netzstörungen und Ausfällen hat sich Bieler+Lang für eine Mikro DC-USV des Partners Slat entschieden. Die eingesetzte SDC-M 24V DIN1/2 RS überzeugt durch den Sicherheitsstandard der integrierten Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LiFePO4) sowie der hohen Zyklenfestigkeit und somit langen Lebensdauer derselben (10 Jahre wartungsfrei). Die besondere Zellchemie der LiFePO4 mit geringer Energiedichte und fehlender Sauerstoff-Freisetzung macht diesen Lithium-Ionen-Batterietyp zu einem der sichersten auf dem Markt. Von Vorteil ist die kompakte Würfelform der SDC-M RS (DIN1/DIN2: 100x124x82/122mm), da sie sich auch in kleinen Schaltschränken verbauen lässt. Die Mikro-USV versorgt die angeschlossenen Geräte mit konstanter Spannung und fängt elektromagnetische Störungen ab, wodurch Fehlalarme an die Leitstelle infolge von Mikrounterbrechungen im Netz verhindert werden. Durch die Kombination der beiden Geräte kann der Sensor seine Schutzfunktion vollständig und sicher entfalten.

Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland
Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland
Auf der sicheren Seite

Auf der sicheren Seite

Eine steigende Zahl von Schadensfällen macht die Notwendigkeit von Überspannungsschutzmaßnahmen in Niederspannungsanlagen deutlich. Schäden durch Überspannungen entstehen nicht nur durch direkte Blitzeinschläge. Häufiger sind Schäden an elektronischen Geräten und Anlagen, die durch Überspannungen aufgrund von Blitzeinschlägen in einem Radius von bis zu zwei Kilometern Entfernung entstehen, die Ursache. Um Schäden durch Überspannungen vorzubeugen, ist gemäß VDE 0100-443 in allen neuen oder erweiterten Gebäuden sowie bei allen Elektroinstallationen seit 2016 Überspannungsschutz Pflicht.

Bild: Fluke Deutschland GmbH
Bild: Fluke Deutschland GmbH
Messung der Netzqualität bei Solaranlagen

Messung der Netzqualität bei Solaranlagen

Der Markt für erneuerbare Energien wächst rasant und stellt neue Herausforderungen an qualifizierte Techniker, die die Solaranlagen und Windparks der Zukunft in Betrieb nehmen und warten sollen. Mark Bakker, Field Application Engineer bei Fluke, geht auf die Bedeutung der Netzqualitätsmessung für Solaranlagen näher ein und erklärt die Fallstricke und korrekten Herangehensweisen im Interview.

Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Premiere für Cylon

Premiere für Cylon

Bauer Elektroanlagen realisiert über alle elektrotechnischen Leistungsbereiche hinweg Anlagentechnik aus einer Hand. Das Unternehmen demonstriert an seiner Berliner Niederlassung, was mit moderner Gebäudeautomation heute alles möglich ist: Der Neubau auf dem Firmengelände im Stadtteil Adlershof ist energieautark konzipiert und speist überschüssigen Photovoltaikstrom automatisch in Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ein. Sämtliche Steuerungssysteme basieren auf offenen Standards zur intelligenten Gebäudevernetzung. Als technologisches Novum sorgen dabei erstmals Lösungen von ABB Cylon.