Die Konfiguration geschieht über eine Weboberfläche auf einem handelsüblichen Tablet. (Bild: WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG)
Die Konfiguration geschieht über eine Weboberfläche auf einem handelsüblichen Tablet. (Bild: Volker Theißen/Ford Aus-und Weiterbildung e.V.)

Funkbasierte Lösung

An den Controller angereiht ist auch ein Funkempfänger, denn das Lichtmanagement kombiniert das Kommunikationsprotokoll Dali mit der EnOcean-Technologie. Als funkbasierte Lösung hat EnOcean den Vorteil, dass Schalter und Sensoren ohne Verkabelung installiert werden können. Damit eignet sich der Standard besonders für den Einsatz in Bestandsbauten. Denn es müssen keine Leitungen verlegt werden, die in großen Immobilien bis zu mehreren Kilometern lang sein können. Auch ermöglicht die drahtlose Kommunikation eine flexible Installation. Dies ist besonders für die optimale Platzierung von Sensoren wichtig, damit sie die Umgebungsparameter präzise messen können. Nicht nur die EnOcean-Komponenten kommunizieren drahtlos mit der Steuerung, auch für die Stromversorgung benötigen EnOcean-Funkmodule keine Anschlussleitung. Innerhalb einer Tausendstelsekunde löst EnOcean ein einzelnes Signal aus, führt es durch und schließt es ab. Damit ist der Energiebedarf minimal, und die Sensoren und Schalter können das sogenannte Daylight Harvesting nutzen: Mit winzigen Solarzellen an ihrer Oberfläche versorgen sie sich selbst mit Strom. Dafür reichen schon geringe Mengen an Tageslicht. Durch den Verzicht auf Batterien ist die Betriebssicherheit hoch und der Wartungsaufwand niedrig.

Benutzerfreundliche Bedienung

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Lichtmanagements ist seine einfache Handhabung. Die Konfiguration geschieht über eine Weboberfläche. In Saarlouis können die Nutzer über ein handelsübliches Tablet mit Standardbrowser auf die Software zugreifen, die sich auf dem Controller befindet. Die Visualisierung basiert auf HMTL5. Damit entfällt eine lokale Softwareinstallation. Über eine nutzerorientiert gestaltete Oberfläche lassen sich die Parameter am Schirm einstellen, überwachen und anpassen. Darüber hinaus können weitere I/O-Module an den Controller angereiht werden – z.B. 3-Phasen-Leistungsmessmodule zur Energiemessung. In Saarlouis ist die genaue Erfassung des Energiebedarfes das nächste Projekt: Die Azubis sollen das System im Laufe des Jahres entsprechend erweitern. Dann kann die Lehrwerkstatt – so ist das Ziel – als Vorzeigeprojekt dienen, um innerhalb des gesamten Unternehmens die Möglichkeiten eines intelligenten Lichtmanagements zu demonstrieren.



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