Umstellung auf All-IP:

Bestandsaufnahme 3: ISDN-Sonderdienste

In vielen Unternehmen spielen Sonderdienste aus dem ISDN-Netz eine große Rolle. Das All-IP-Netz unterst?tzt jedoch nicht mehr alle gewohnten Dienste aus dem ISDN-Netz. Dazu z?hlen vor allem Aufzugnotrufe, Arztabrechnungssysteme, Gefahrenmeldeanlagen, EC-Cash Ger?te, Fernauslesen von Z?hlerst?nden, Fernwartungen von TK-Anlagen oder Hausnotrufsysteme. Betroffene Unternehmen sollten daher fr?hzeitig mit dem zust?ndigen Dienstanbieter über eine Umstellung auf Systeme sprechen, welche statt ISDN oder Analogverbindungen das Internet oder das Mobilfunk-Netz nutzen.

Migration – Fr?hzeitige Planung bringt Sicherheit

In Vorbereitung auf die Umstellung empfiehlt es sich grunds?tzlich, fr?h den Kontakt mit dem zust?ndigen Dienstleister aufzunehmen. Denn durch eine ausf?hrliche Planung lassen sich vielerlei Problemstellungen bereits im Vorfeld besonnen l?sen und stehen einem reibungslosen Ablauf am Tag der Umstellung nicht im Wege. Eine ausf?hrliche Bestandsaufnahme und Auswertung der bestehenden Telekommunikationsanschl?sse, der TK-Systeme und des IT-Netzwerks ist für die Entwicklung eines stimmigen Gesamtkonzepts essentiell. Liegt dieses Konzept vor, gilt es alle Vorkehrungen bis zum Tag der Umstellung zu treffen. Dazu kann zum Beispiel z?hlen, dass ein Mediagateway den aktuellen Router bereits im Vorfeld ersetzt, da dieser in der Regel neue und alte Netze unterst?tzt. Bleibt man seinem bisherigen Provider treu, ?ndern sich in vielen F?llen die Internetzugangsdaten nicht. Das wiederum bedeutet, dass nahezu alle Vorbereitungen bereits vor der Umstellung umsetzbar sind. Am Tag der Umstellung bleibt dann nur die TK-Anlage nach der Abschaltung statt mit dem NTBA – dem ISDN-Netzabschlussger?t für den Basisanschluss – mit dem internen ISDN-Port des Mediagateways zu verbinden. Sobald All-IP am Anschluss aktiviert ist und abgehende und eingehende Telefonie sowie alle weiteren Kommunikationswege erfolgreich getestet wurden, ist die Umstellung auf All-IP abgeschlossen.

Kurzum

Die Umstellung des Telekommunikationsnetzes auf All-IP-Technik durch die Telekom ist beschlossene Sache und wird in 2018 Realit?t. Mit einer fr?hzeitigen, strukturierten Bestandsaufnahme und der Erstellung eines Migrationskonzepts brauchen sich Unternehmen, auch jene die wegfallende ISDN-Sonderdienste nutzen, keine Sorgen machen. Viele Vorkehrungen können bereits vor dem Tag der Umstellung getroffen werden und sorgen somit für einen reibungslosen Umstieg. n

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Thematik: Allgemein
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