
Die Unternehmen Dormakaba und Rohde & Schwarz erweitern ihre Partnerschaft vom Geschäftsbereich Flughäfen auf den gesamten Bereich der kritischen Infrastruktur. Beide Partner haben eine Lösung für Personenkontrollen entwickelt, die auf der Messe Bau 2024 in München präsentiert wurde. Die automatisierte Zutrittslösung vereinfacht notwendige Sicherheitskontrollen, erhöht die Kapazität und Effizienz.
Die weltweiten Pilotprojekte zum Test der Anlage wurden ausgeweitet und finden derzeit in den USA, Singapur und den Niederlanden statt. Anfang des Jahres folgt voraussichtlich der Testbetrieb am Flughafen München. Die ursprünglich für Flughäfen entwickelte automatisierte Zutrittslösung APS (Automated Personnel Screening) wird nach einer Testphase auch zum Schutz weiterer kritischer Infrastrukturen wie Kraftwerken, Forschungslaboren oder Rechenzentren angeboten.
Die automatisierte Personenkontrolle ist ein neuer Ansatz, der auf Lösungen innerhalb des Portfolios beider Unternehmen basiert. Das System kombiniert Sicherheitsschleusen mit KI-Technologie zur Positionsführung von Dormakaba und einen Sicherheitsscanner für die Personenkontrolle von Rohde & Schwarz. Der Millimeterwellenscanner erkennt nicht nur metallische Objekte, sondern auch z.B. Keramikmesser oder verdächtige Flüssigkeiten. Nur bei erkannten Objekten ist am Ausgang der Dormakaba Sicherheitsschleuse ein manuelles Eingreifen erforderlich.
Till Reuter, CEO Dormakaba, sagt: „Wir freuen uns über die Ausweitung der Technologiepartnerschaft mit Rohde & Schwarz zum Schutz der kritischen Infrastruktur. Die von uns gemeinsam entwickelte automatisierte Zutrittslösung erfüllt nicht nur modernste Sicherheitsstandards, sondern stellt auch Effizienz und Benutzerfreundlichkeit in den Mittelpunkt.“

















