LEDs für alle Fälle

Ein Licht in der Nacht

Im Schlafzimmer ist ebenfalls warmweißes Licht angesagt. Eine zusätzliche Leuchte am Bett mit weißen LEDs spendet Licht zum Lesen. Ein Spiegel sollte mit zwei Leuchten links und rechts erhellt werden, damit Gesichter schattenfrei ausgeleuchtet werden. Die Lichtquellen darin müssen so abgeschirmt sein, dass sie nicht blenden. LED-Module eignen sich mit ihrer zierlichen Bauformen grundsätzlich gut für den Möbeleinbau sowie für die effektvolle Beleuchtung von Treppengeländern und Stufen. Sie lassen sich einfach in Kleiderschränken und Schubladen integrieren und sind auch dank ihrer langen Lebensdauer ein echtes Sparwunder für Nachtlichter im Kinderzimmer.

Effizient und umweltfreundlich

Ein enormes Sparpotenzial durch Tausch der Leuchten bzw. Lichtquellen bietet die Küche. Denn für den sicheren Umgang mit scharfen Messern und heißen Töpfen wird eine helle, schattenfreie Beleuchtung benötigt. Für eine komfortable Beleuchtungsstärke auf Arbeitsflächen dürfen es schon mindestens 500lx sein. Mit Dimmern lässt sich die Helligkeit leicht anpassen. Während etwa zum Kochen noch die volle Leuchtkraft benötigt wird, kann es beim festlichen Abendessen gedämpfter zugehen. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) schätzt, dass sich der Energieverbrauch für die Wohnraumbeleuchtung um mehr als 80 Prozent reduzieren lässt. Ein Beispiel: Wird eine alte 60W-Lampe durch eine gleich helle LED-Lampe 10W ersetzt, sparen Sie bei einer Brenndauer von täglich sechs Stunden und einem Strompreis von 26Ct pro Kilowattstunde bereits 28,4? pro Jahr und Lampe. Das schont nicht nur den Geldbeutel, der Einsatz von LEDs minimiert auch den eigenen ökologischen Fußabdruck.

Sparen mit Lichtluxus

Per Fernbedienung zu Hause zwischen mehreren einprogrammierten Lichtstimmungen wählen zu können, ist echter Lichtkomfort. Eine Lichtsteuerung, Bewegungsmelder und Sensoren helfen dabei, den Energieverbrauch weiter zu reduzieren. LEDs sind für die elektronische Steuerung besonders gut geeignet. Zudem sind sie schaltfest und geben sofort die volle Lichtleistung ab. Sie halten viele Tausend Stunden, sodass der Wartungsaufwand so gut wie entfällt. Leuchtdioden kommen außerdem mit niedrigen Temperaturen sehr gut zurecht. Daher eignen sie sich auch zur Beleuchtung von Gärten, Hauseingängen und Zufahrtswegen. Hat eine LED-Lampe doch einmal das Ende ihres Lebenszyklus erreicht, darf sie nicht in den Hausmüll. LEDs sind sie mit der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet. Rücknahme und Recycling von Altgeräten regelt seit 2006 in Deutschland das Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG). LEDs enthalten zwar kein Quecksilber, aber 90 Prozent der Wertstoffe lassen sich wiederverwenden – da lohnt ein Gang zur Sammelstelle. n LED

LEDs oder Leuchtdioden – Licht emittierende Dioden bzw. light emitting diodes – sind elektronische Halbleiter-Bauelemente, die unter Spannung Licht in den Farben Rot, Grün, Gelb oder Blau abgeben. Mithilfe einer zusätzlichen internen Leuchtschicht können blau leuchtende LEDs auch weißes Licht erzeugen. Weißlicht lässt sich außerdem durch Farbmischung erzeugen. Die Vorteile der LEDs sind hohe Lebensdauer, Wartungsfreiheit, IR/UV-Freiheit des Lichts, geringer Energieverbrauch, Farbstabilität und Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen. Die Lichtquelle ist zudem für eine elektronische Steuerung gut geeignet.

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