Intelligenter Brandschutz für modernes Bauen

Intelligenter Brandschutz für modernes Bauen

Neue Erkenntnisse aus der Brandforschung einerseits sowie die Nachfrage nach Lösungen für eine flexible Gebäudenutzung oder die Brandschutzertüchtigung im Sanierungsfall erfordern innovative Lösungsansätze. Dabei müssen sowohl Einsatzzweck als auch mögliche Kosteneinsparungen durch Installation und Betrieb objektabhängig beurteilt werden.
„Beim vorbeugenden Brandschutz für Kabeltrassen und Leitungen ist der Kabelkanal immer die erste Wahl“, so Edwin Stöwesand, Geschäftsführer der Hapuflam GmbH. In der Realität sehe es aber oft anders aus – enge Platzverhältnisse im Bestand, Nutzungsänderungen von Gebäuden, Denkmalschutz, Erweiterungen oder Modernisierungen – da könne der bauliche Brandschutz nicht immer mittels Kabelkanal integriert werden. „Wenn keine Leistungsreserven in der Elektroplanung mehr vorhanden sind, Kabelerwärmungen durch Brandschutzmaßnahmen aber nicht erwünscht sind, verhindert ein starres Kanalsystem notwendige Veränderungen im Leitungsnetz und erhöht die Modernisierungskosten enorm“, so Stöwesand zur Problematik.

Neue Lösungen gefordert

Planer, Gutachter und Behörden haben einen Leistungskatalog für den vorbeugenden Brandschutz der Zukunft erstellt. Gefordert ist eine flexible, leistungsstarke, platzsparende und leichte Brandschutztechnik, die einfach zu verarbeiten und anpassungsfähig an optische, technische und funktionelle Gegebenheiten vor Ort ist. Deren Funktion muss auch bei extremen Umwelteinflüssen wie Erschütterungen, Setzungen durch Baumaßnahmen oder Erdbeben gewährleistet sein.

Intelligente Produkte für flexible Nutzung

Alle gestellten Anforderungen erfüllt das Hapuflam-Brandschutzgewebe. Es handelt sich hierbei um ein Netzgitter-Gewebe mit einer bei Hitzeeinwirkung aufschäumenden Beschichtung. Das Gewebe besitzt eine hohe Reißfestigkeit und ist biegsam. Die Netzstruktur ermöglicht den Luftaustausch und damit eine gute Wärmeabführung. „Die Beschichtung schäumt durch Hitzeeinwirkung bei Brand auf das bis zu Zwanzigfache auf“, erläutert Stöwesand die Funktion. „Durch den entstehenden Schaum werden die Gitterzwischenräume verschlossen, das Gewebe legt sich wie eine isolierende Hülle dicht um die Leitungsbahnen und verhindert so den Brandschaden. Das funktioniert auch umgekehrt: Bei einem Kabelbrand wird der Brandherd durch das Aufschäumen lokal gelöscht – keine Ausbreitung des Brandes und kein Überschlagen in betroffene Räume.“

Kabelmanagement leicht gemacht

Elektroplaner schätzen das Gewebe, weil dadurch eine kostengünstige und flexible Aktualisierung der Leitungsnetze möglich ist. Durch spezielle Montageklammern kann die Brandschutzumhüllung geöffnet und im Anschluss an die Nachbelegung bzw. den Austausch von Leitungen wieder verschlossen werden. Der Einsatz ist unabhängig vom Kabelquerschnitt, der Menge der Kabelbündel, dem Gesamtleiterquerschnitt oder der Größe der Tragekonstruktion.

Komplettschutz

Komplettiert wird das Brandschutz-Programm von Hapuflam durch das raumabschließende Abschottungsprogramm System Staudt. Der Staudt-Brandschutzmörtel kann mit den Nachbelegungskeilen NIK und dem Staudt-Brandschutzkitt sowie den Staudt-Brandschutzkissen kombiniert werden und bietet so eine einfache und flexible Abschottungsmöglichkeit.

Thematik: Allgemein
Ausgabe:
Hapuflam GmbH
www.hapuflam.de

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„Beim vorbeugenden Brandschutz für Kabeltrassen und Leitungen ist der Kabelkanal immer die erste Wahl“, so Edwin Stöwesand, Geschäftsführer der Hapuflam GmbH. In der Realität sehe es aber oft anders aus – enge Platzverhältnisse im Bestand, Nutzungsänderungen von Gebäuden, Denkmalschutz, Erweiterungen oder Modernisierungen – da könne der bauliche Brandschutz nicht immer mittels Kabelkanal integriert werden. „Wenn keine Leistungsreserven in der Elektroplanung mehr vorhanden sind, Kabelerwärmungen durch Brandschutzmaßnahmen aber nicht erwünscht sind, verhindert ein starres Kanalsystem notwendige Veränderungen im Leitungsnetz und erhöht die Modernisierungskosten enorm“, so Stöwesand zur Problematik.

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Intelligente Produkte für flexible Nutzung

Alle gestellten Anforderungen erfüllt das Hapuflam-Brandschutzgewebe. Es handelt sich hierbei um ein Netzgitter-Gewebe mit einer bei Hitzeeinwirkung aufschäumenden Beschichtung. Das Gewebe besitzt eine hohe Reißfestigkeit und ist biegsam. Die Netzstruktur ermöglicht den Luftaustausch und damit eine gute Wärmeabführung. „Die Beschichtung schäumt durch Hitzeeinwirkung bei Brand auf das bis zu Zwanzigfache auf“, erläutert Stöwesand die Funktion. „Durch den entstehenden Schaum werden die Gitterzwischenräume verschlossen, das Gewebe legt sich wie eine isolierende Hülle dicht um die Leitungsbahnen und verhindert so den Brandschaden. Das funktioniert auch umgekehrt: Bei einem Kabelbrand wird der Brandherd durch das Aufschäumen lokal gelöscht – keine Ausbreitung des Brandes und kein Überschlagen in betroffene Räume.“

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Elektroplaner schätzen das Gewebe, weil dadurch eine kostengünstige und flexible Aktualisierung der Leitungsnetze möglich ist. Durch spezielle Montageklammern kann die Brandschutzumhüllung geöffnet und im Anschluss an die Nachbelegung bzw. den Austausch von Leitungen wieder verschlossen werden. Der Einsatz ist unabhängig vom Kabelquerschnitt, der Menge der Kabelbündel, dem Gesamtleiterquerschnitt oder der Größe der Tragekonstruktion.

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