Digitalisierung sichert Zukunft des Handwerks

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Digitalisierung sichert Zukunft des Handwerks

Die Digitalisierung ist für viele Handwerksbetriebe immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Nach einer repräsentativen Untersuchung im Auftrag des Zentralverbands des Handwerks zusammen mit dem Digitalverband Bitkom verfügen bereits 95 Prozent der Betriebe über eine eigene Website und 58 Prozent nutzen Softwarelösungen, um ihre betrieblichen Abläufe abzuwickeln.

Digitalisierung im Handwerk trägt zu mehr Effizienz im Alltag bei, z.B. durch die unkomplizierte Materialbestellung per Smartphone-App. (Bild: Sonepar Deutschland GmbH)

Digitalisierung im Handwerk trägt zu mehr Effizienz im Alltag bei, z.B. durch die unkomplizierte Materialbestellung per Smartphone-App. (Bild: Sonepar Deutschland GmbH)

Jedoch empfinden auch mehr als die Hälfte der Handwerker die Digitalisierung als große Herausforderung. Sie sind auf die Hilfe von Experten angewiesen, um die Veränderung erfolgreich zu bewältigen. Sonepar Deutschland bietet Handwerksbetrieben daher Unterstützung bei der Umstellung auf neue Technologien; z.B. vereinfacht die eigens entwickelte App Scan-to-Order Handwerkern den Materialeinkauf und hilft dadurch Zeit, Geld und Ressourcen zu sparen. „Die Nutzung digitaler Anwendungen bietet gerade Handwerksunternehmen viele Chancen. Besonders kleinere Betriebe profitieren im besonderen Maße von Softwarelösungen. Denn wer Abläufe in Büro und Verwaltung digitalisiert, gestaltet Prozesse effektiver. Die eingesparte Zeit kann der Handwerker nutzen, um dem eigentlichen Kerngeschäft mehr Aufmerksamkeit zu widmen“, erklärt Robert Nienhaus, Anforderungsmanager im E-Business bei Sonepar Deutschland Information Services.

Digitalisierung sichert Zukunft des Handwerks

„Aber obwohl die Betriebe wissen, dass die Chancen groß sind, tun sich viele immer noch schwer mit der Umsetzung. Dabei ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Je früher man in digitale Techniken investiert, desto länger profitiert man von ihr“, sagt Nienhaus.

Einsatz in zahlreichen Bereichen

Digitale Technologien können in vielen betrieblichen Bereichen zum Einsatz kommen und einen großen Nutzen schaffen: Die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle oder zumindest der digitalisierte Vertrieb der Dienstleistung gehören dabei zu den Königsdisziplinen. Im Bereich Produktion arbeiten immer mehr Handwerksbetriebe bereits mit digitalen Instrumenten, wie z.B. 3D-Druckern, Drohnen oder Tracking-Systemen. Aber es geht auch viel alltäglicher und weniger spektakulär. „Zahlreiche klassische Abläufe in den Bereichen Planung, Einkauf oder Logistik können digitalisiert und so vereinfacht werden“, erklärt Robert Nienhaus. Dazu gehören Materialbestellung, Terminvereinbarung, Zeiterfassung, Dokumentation oder das Erstellen von Rechnungen. Alles aufwändige Aufgaben, die regelmäßig anfallen. Intelligente Systeme, die automatisch miteinander kommunizieren, reduzieren hingegen die Arbeitsbelastung und setzen mehr Zeit für das Kerngeschäft frei. Die Mitarbeiterzufriedenheit steigt und die Qualität der Arbeit gleich mit. Auch die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Kooperationspartnern kann mithilfe digitaler Techniken verbessert werden.

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