Brandfrüherkennung schützt Freiwillige Feuerwehr Buchen

Newsflash Brandfrueherkennung von Bosch Building Technologies schuetzt Freiwillige Feuerwehr Buchen
Bild: Bosch Sicherheitssysteme GmbH

Die Freiwillige Feuerwehr Buchen im Neckar-Odenwald-Kreis sichert ihre Einsatzfähigkeit und schützt ihre Mitarbeitenden mit einer vernetzten Brandschutzlösung von Bosch Building Technologies. Die Stadt Buchen setzt damit auf eine freiwillige Präventionslösung, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Diese sorgt für mehr Sicherheit – zum einen in der Feuerwache selbst mit einer videobasierten Brandfrüherkennung und zum anderen in den Einsatzfahrzeugen dank mobiler Rauchmelder.

Moderne Einsatzfahrzeuge stecken voller Elektronik und Akkutechnologie. Ein Brand darin lässt sich nicht nur schwer löschen, er kann auch zu einem Ausfall von Fahrzeugen führen und auf die Fahrzeughalle überspringen. „Wenn Lithium-Ionen-Akkus von elektronischen Rettungswerkzeugen in Einsatzfahrzeugen brennen, geht es vor allem darum, Menschen und im besten Fall auch die Gerätschaften zu schützen. Mit unserer Lösung können wir auch in Einsatzfahrzeugen Brände frühzeitig detektieren, bevor sie auf die Elektronik übergreifen“, erklärt Tom Ueckmann, Sales Manager bei Bosch Building Technologies.

„Löschgruppen- oder Tanklöschfahrzeuge kosten mehrere Hunderttausend Euro. Diese Fahrzeuge sind eine Lebensversicherung für unsere Bürger und lassen sich nicht so einfach ersetzen“, ergänzt Andreas Hollerbach, Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Buchen.

Die Brandschutz-Experten von Bosch Building Technologies haben für die Feuerwache in Buchen eine umfassende Lösung zur frühzeitigen Branddetektion geplant und umgesetzt. Da bei Freiwilligen Feuerwehren die Wachen in der Regel nicht rund um die Uhr 24 Stunden besetzt sind, hat sich die Stadt Buchen für eine Brandwarnanlage als Basis entschieden, die im Brandfall den Alarm unmittelbar an die Bosch Notruf- und Serviceleitstelle weiterleitet. In der Fahrzeughalle wurde die Brandwarnanlage mit der videobasierten Brandfrüherkennung Aviotec ergänzt, die Entstehungsbrände auch in Gebäuden mit hohen Decken und halboffenen Bereichen in Sekunden erkennt und ein Live-Bild zur Verfügung stellt.

In den 13 Einsatzfahrzeugen wurden spezielle Mobilfunkrauchmelder installiert, die bei Rauchentwicklung Alarm schlagen. Über eine integrierte Mobilfunkverbindung senden sie eine Push-Nachricht mit dem genauen Standort des betroffenen Fahrzeugs an die Smartphones der verantwortlichen Personen, so dass diese umgehend Maßnahmen einleiten können. Einer der Vorteile des Systems liegt in der Vernetzung über einen Alarmserver, der die Informationen der Brandmelder im Gebäude, der Aviotec-Kamera und der mobilen Melder in den Fahrzeugen bündelt. Im Alarmfall wird eine vollautomatische End-to-End-Alarmkette ausgelöst, die wertvolle Zeit beim Löschen des Brandes spart.

Über den Alarmserver sind auch 30 Wildfire-Detektoren eingebunden, die im Rahmen eines Pilotprojekts in einem Waldgebiet bei Buchen installiert sind. Die Sensoren sind in rund drei Metern Höhe an Bäumen befestigt und erkennen Gase, die bei Vegetationsbränden früh freigesetzt werden. So können Schwelbrände detektiert werden, bevor sie sich zu einem Flächenbrand ausweiten. „Der Wald ist ein unverzichtbarer Teil unserer Stadt. Dank des Wildfire Detection Services von Bosch Building Technologies können wir vorrausschauend handeln, um Vegetationsbrände möglichst zu verhindern“, so Roland Burger, Bürgermeister der Stadt Buchen.