
Phoenix Contact erweitert sein Portfolio für die Gebäudeautomation um die offene Steuerungsplattform Catan C1. Die auf PLCnext Technology basierende Gebäudesteuerung vereint Offenheit, Skalierbarkeit und Interoperabilität und schafft so eine Grundlage für einen effizienten und zukunftssicheren Gebäudebetrieb. Sie eignet sich sowohl für Neubauprojekte als auch für die Modernisierung bestehender Gebäude mit einer vorhandenen KNX-Infrastruktur. Die Steuerungsplattform unterstützt Betreiber, Integratoren und Planer dabei, technische Systeme unterschiedlicher Gewerke auf einer gemeinsamen Plattform zusammenzuführen.
Durch die offene Architektur lässt sich die Steuerung in verschiedene Systemlandschaften integrieren und durch Software-Lösungen aus dem digitalen Marktplatz PLCnext Store ergänzen. Auf der Messe SPS in Nürnberg stellt Phoenix Contact zudem die Einbindung der Engineering-Umgebung PLCnext Engineer für Catan C1 vor. Dadurch wird die Steuerungsplattform vollständig in das PLCnext Ecosystem integriert und interagiert künftig mit allen vier Säulen der PLCnext Technology: Control, Engineer, Store und Community. Anwender können Automationsanwendungen mit den Engineering-Werkzeugen der PLCnext Technology realisieren und Projekte an der Schnittstelle von Industrie und Gebäudeautomation umsetzen.
Die Hardware ist modular aufgebaut und ermöglicht Anwendungen von der Einzelraumsteuerung bis zu komplexen gewerkeübergreifenden Automatisierungsprojekten. Erweiterungsmodule sorgen für eine bedarfsgerechte Skalierung, während das platzsparende REG-Format eine einfache Einbindung in den Schaltschrank erlaubt. Ein besonderes Merkmal der Steuerungsplattform ist der eingebaute KNX-IP-Router. In Kombination mit der Software-Lösung des Systempartners Symcon können bestehende KNX-Systeme sowie weitere Bussysteme und Protokolle wie BACnet, Modbus oder MQTT eingebunden werden. Auf diese Weise entsteht eine durchgängige Gebäudeautomationslösung für Anwendungen wie Beleuchtung, Beschattung, HLK, Energiemanagement und Laststeuerung.
Darüber hinaus unterstützt die Steuerungsplattform aktuelle Anforderungen an ein intelligentes Energiemanagement. Lösungen zur Erfüllung von § 14a EnWG und § 9 EEG lassen sich ebenso integrieren wie Anwendungen für das Lastmanagement und die transparente Erfassung von Energieverbräuchen. Gleichzeitig tragen Sicherheitsfunktionen wie Secure Boot, signierte Software und TPM-geschützte Geräteidentitäten zum Schutz der Systemumgebung bei.















