
Spelsberg unterstützt ein Erasmus+-Projekt des Carl-Severing-Berufskollegs für Metall- und Elektrotechnik (CSBME) in Bielefeld. Im Rahmen des Projekts ‚Digital.Forest.Lab – Wir machen Wälder und uns fit für eine nachhaltige Zukunft‘ entwickelten und installierten angehende Fachinformatiker intelligente, energieautonome Umweltmesssysteme im spanischen Galicien. Spelsberg stellte dafür robuste Leergehäuse zur Verfügung, die die empfindliche Elektronik zuverlässig vor den anspruchsvollen Bedingungen vor Ort schützen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie moderne Technologie dabei helfen kann, die Entwicklung junger Bäume nach Wiederaufforstungen zu beobachten und besser zu verstehen. In der Bergregion O Courel in der Provinz Lugo erfassen die von den Schülern entwickelten Messsysteme u.a. Bodenfeuchtigkeit, Temperatur, pH-Wert und elektrische Leitfähigkeit des Bodens sowie Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Messdaten werden drahtlos übertragen und können künftig auch aus Bielefeld überwacht werden.

Für den Aufbau der Messsysteme stellte Spelsberg mehrere Gehäuse für raue Einsatzbedingungen zur Verfügung. Dabei war die Auswahl der Lösungen für das Projekt von besonderer Bedeutung. Denn in den galicischen Bergen muss die empfindliche Elektronik zuverlässig vor Witterungseinflüssen wie Sonneneinstrahlung geschützt werden. Da die TK-Serie von Spelsberg mit der Schutzart IP66 u.a. durch hohe Widerstandsfähigkeit überzeugt, ist diese Produktlösung für das Projekt geeignet. Auch die GEOS-Serie mit der Schutzart IP66, IP67 und IP69 bietet Schutz vor dem Eindringen von Staub und Wasser. Gefertigt aus hochwertigem Polycarbonat sind die Gehäuse UV- und temperaturresistent sowie schlagfest nach IK08 oder IK09.
Die von den Auszubildenden aufgebauten Systeme arbeiten komplett energieautonom über Solarpanels und integrierte Akkus. Über die LoRa-Funktechnik übertragen die Messknoten ihre Daten an eine zentrale Empfangsstation. Ein erfolgreicher Test über fünf Kilometer bestätigte die Reichweite der Funkverbindung. In der Bergregion wurden zunächst fünf funktionsfähige Senderknoten sowie die zentrale Empfangsstation installiert. Die weiteren Messknoten sollen sukzessive ergänzt werden.















