Smartes Facility Management mit Kettenreaktion

Herausforderung: Aufzugsteuerung zur optimalen Auslastung

Die Anforderungen an das Projektteam richteten sich darauf, eine ergonomische Lösung zu finden für die große Zahl an Personen, die morgens die Aufzüge benutzen. Es stellte sich die Frage, ob mit modernen Methoden diese große Menge von Personen besser zu lenken und zu steuern wäre. Da PCS bereits mit dem Zutrittskontrollsystem beauftragt worden war, wurde die Aufzugnutzung mit dem Zutritt verknüpft und optimiert. Dazu wurde eine RFID-Zutrittskontrolle in die Vereinzelungsanlage am Haupteingang integriert. Schon beim Eintreffen im Foyer wird in Echtzeit der Aufzug herbeigerufen, der schnellstmöglich verfügbar ist. Kommt ein Mitarbeiter morgens ins Unternehmen und bucht mit seiner Zutrittskarte, wird die Buchung an die Kone Aufzugsteuerung weitergeleitet. Diese organisiert, dass der nächste freie Aufzug gerufen wird. Dazu wird die Etage in den persönlichen Zutrittsprofilen des Stammsatzes hinterlegt. So können die Aufzüge optimal ausgelastet werden und die Wartezeiten werden verkürzt. Die Nummer des herbeigerufenen Aufzugs erscheint an einem Tableau am Ende der Vereinzelungsanlage deutlich sichtbar für den Zutretenden. Die Schnittstelle von der Dexicon Zutrittskontrolle zu Kone wurde für diese Funktion extra programmiert und von Kone abgenommen und zertifiziert.

Eine Kennzeichenerkennung steuert die Zufahrt zu Tiefgaragen und Parkplätzen. (Bild: PCS Systemtechnik GmbH)

Eine Kennzeichenerkennung steuert die Zufahrt zu Tiefgaragen und Parkplätzen. (Bild: PCS Systemtechnik GmbH)

Zutrittskontrolle und Biometrie in einem System

Der Zutrittsleser am Drehkreuz hat mehrere wichtige Aufgaben. An ihm erfolgt eine Kombinationsbuchung, das heißt, die Buchung wird sowohl für die Zeiterfassung genutzt und zeitgleich wird die Zutrittsberechtigung überprüft. Dazu werden die täglichen Zutrittsrechte für die mechatronischen Türterminals auf die RFID-Karte geschrieben. Bereits an den Drehkreuzen erfolgt die erste Zutrittskontrolle, um in das Gebäude zu gelangen. Aber auch innerhalb des Gebäudes sind die Bereiche in Zonen mit unterschiedlichen Berechtigungen unterteilt. Jede Etagentür wird mit Zutrittskontrolle mittels RFID-Online-Zutrittslesern gesichert. Innerhalb einer Etage werden einzelne Bürotüren mit autonomen Türterminals vor unbefugtem Zutritt geschützt. Die dafür benötigten Zutrittsrechte werden bereits beim ersten Zutritt am Morgen auf die Karte geschrieben. Auch die Zufahrt zu den Parkplätzen wird vom PCS Zutrittssystem gesteuert: In diesem Fall mithilfe von Video und einer Kennzeichenerkennungskamera. An zwei Standorten wurde die Kennzeichenerkennung implementiert: An der Tiefgarage und an der Schranke zum VIP-Parkplatz. Dazu wurden Kennzeichenerkennungskameras auf 3m hohen Masten installiert. Sie entziffern die Autokennzeichen und senden die Datensätze an die übergeordnete Software Dexicon. Die Software gibt nach einem positiven Abgleich die Zufahrt zur Tiefgarage frei.

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PCS Systemtechnik GmbH
www.pcs.de

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Herausforderung: Aufzugsteuerung zur optimalen Auslastung

Die Anforderungen an das Projektteam richteten sich darauf, eine ergonomische Lösung zu finden für die große Zahl an Personen, die morgens die Aufzüge benutzen. Es stellte sich die Frage, ob mit modernen Methoden diese große Menge von Personen besser zu lenken und zu steuern wäre. Da PCS bereits mit dem Zutrittskontrollsystem beauftragt worden war, wurde die Aufzugnutzung mit dem Zutritt verknüpft und optimiert. Dazu wurde eine RFID-Zutrittskontrolle in die Vereinzelungsanlage am Haupteingang integriert. Schon beim Eintreffen im Foyer wird in Echtzeit der Aufzug herbeigerufen, der schnellstmöglich verfügbar ist. Kommt ein Mitarbeiter morgens ins Unternehmen und bucht mit seiner Zutrittskarte, wird die Buchung an die Kone Aufzugsteuerung weitergeleitet. Diese organisiert, dass der nächste freie Aufzug gerufen wird. Dazu wird die Etage in den persönlichen Zutrittsprofilen des Stammsatzes hinterlegt. So können die Aufzüge optimal ausgelastet werden und die Wartezeiten werden verkürzt. Die Nummer des herbeigerufenen Aufzugs erscheint an einem Tableau am Ende der Vereinzelungsanlage deutlich sichtbar für den Zutretenden. Die Schnittstelle von der Dexicon Zutrittskontrolle zu Kone wurde für diese Funktion extra programmiert und von Kone abgenommen und zertifiziert.

Eine Kennzeichenerkennung steuert die Zufahrt zu Tiefgaragen und Parkplätzen. (Bild: PCS Systemtechnik GmbH)

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Der Zutrittsleser am Drehkreuz hat mehrere wichtige Aufgaben. An ihm erfolgt eine Kombinationsbuchung, das heißt, die Buchung wird sowohl für die Zeiterfassung genutzt und zeitgleich wird die Zutrittsberechtigung überprüft. Dazu werden die täglichen Zutrittsrechte für die mechatronischen Türterminals auf die RFID-Karte geschrieben. Bereits an den Drehkreuzen erfolgt die erste Zutrittskontrolle, um in das Gebäude zu gelangen. Aber auch innerhalb des Gebäudes sind die Bereiche in Zonen mit unterschiedlichen Berechtigungen unterteilt. Jede Etagentür wird mit Zutrittskontrolle mittels RFID-Online-Zutrittslesern gesichert. Innerhalb einer Etage werden einzelne Bürotüren mit autonomen Türterminals vor unbefugtem Zutritt geschützt. Die dafür benötigten Zutrittsrechte werden bereits beim ersten Zutritt am Morgen auf die Karte geschrieben. Auch die Zufahrt zu den Parkplätzen wird vom PCS Zutrittssystem gesteuert: In diesem Fall mithilfe von Video und einer Kennzeichenerkennungskamera. An zwei Standorten wurde die Kennzeichenerkennung implementiert: An der Tiefgarage und an der Schranke zum VIP-Parkplatz. Dazu wurden Kennzeichenerkennungskameras auf 3m hohen Masten installiert. Sie entziffern die Autokennzeichen und senden die Datensätze an die übergeordnete Software Dexicon. Die Software gibt nach einem positiven Abgleich die Zufahrt zur Tiefgarage frei.

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