Gebäudenahes Licht wird ganzheitlich

Sicherheit, Atmosphäre, Persönlichkeit - 
gebäudenahes Licht ist ein wichtiger Baustein der unternehmerischen Identität.
Sicherheit, Atmosphäre, Persönlichkeit – gebäudenahes Licht ist ein wichtiger Baustein der unternehmerischen Identität. Bild: Trilux GmbH & Co. KG

Primär muss die gebäudenahe Außenbeleuchtung Orientierung schaffen und normgerechtes Licht auf allen relevanten Wegen und Flächen sicherstellten. Licht ist zudem ein wichtiger Sicherheitsfaktor der nicht nur Unfälle verhindert, sondern auch Einbrüchen und Vandalismus vorbeugt. Die Potenziale gehen jedoch weit darüber hinaus aufgrund der vielfältigen, gestalterischen Möglichkeiten, die sich durch Licht und Leuchten im Außenbereich bieten. Angefangen bei kleinen Lösungen wie einem angestrahlten Unternehmenslogo an der Gebäudefront über die stimmungsvolle Inszenierung der gesamten Fassade bis hin zur Außenbeleuchtung als Teil der Unternehmens-CI.

Eine maßgeschneiderte Fassadenbeleuchtung inszeniert das Gebäude während der Abend- und Nachstunden.
Eine maßgeschneiderte Fassadenbeleuchtung inszeniert das Gebäude während der Abend- und Nachstunden. Bild: Trilux GmbH & Co. KG

Effizienzgewinn – Systemfamilien statt Einzelplanung

Eine der großen Herausforderungen in der Praxis ist die Heterogenität der Bereiche, die es zu beleuchten gilt. Entlang der Wege sind licht- und installationstechnisch andere Systeme gefragt als etwa im Treppenbereich oder an der Fassade. Eine Lichtplanung mit vielen verschiedenen Einzelsystemen ist aufwändig – und das Gesamtbild häufig durch Brüche bei der Design- und Lichtqualität unbefriedigend. Deshalb fordert der Markt modulare Systemfamilien, die sich flexibel an das individuelle Einsatzgebiet anpassen lassen. Sie vereinfachen die Planung und Installation und garantieren durch ein familientypisches Design eine einheitliche Gesamtatmosphäre.

Je größer die Abstände zwischen den Lichtpunkten einer Wegbeleuchtung, desto wirtschaftlicher und nachhaltiger ist sie.
Je größer die Abstände zwischen den Lichtpunkten einer Wegbeleuchtung, desto wirtschaftlicher und nachhaltiger ist sie. Bild: Trilux GmbH & Co. KG

Design – ähnliches Aussehen, andere Werte

Beim Design geht der Trend klar zu minimalistischer Eleganz: Mit einer reduzierten hochwertigen Formensprache nehmen sich Außenleuchten in der Regel vorgenehm elegant zurück – und harmonieren so gleichermaßen mit klassischen, wie mit modernen Architekturen. Gerade weil sich viele Systeme im Markt auf den ersten Blick ähneln, ist ein umfassender Qualitätscheck wichtig. Über die klassischen Kennziffern wie Effizienz und Lebensdauer hinaus sollten Faktoren wie Lichtqualität, Materialien, Verarbeitung sowie Installations- und Wartungsfreundlichkeit in den Entscheidungsprozess einfließen. Hier zeigen sich im Praxisvergleich oft große Unterschiede.

Vernetzung und Lichtmanagement – die Natur sagt Danke

Vor dem Hintergrund des gestiegenen Umweltbewusstseins werden smarte System immer wichtiger. Neben einer Steuerung der Beleuchtung durch Sensoriken zur Anwesenheits- und Tageslichterfassung bieten zeitabhängige Dimmprofile eine gute Möglichkeit, um den Energieverbrauch und die Lichtemissionen zu minimieren. Dafür werden die Leuchten im Außenbereich in der Regel kabellos per Funk vernetzt und über ein Lichtmanagementsystem gesteuert. Schlüsselfertige Plug&Play-Lösungen mit aufeinander abgestimmten Komponenten machen den Einstieg einfach und sicher.

Zusatznutzen – Infrastruktur für IoT-Bausteine

Einmal vernetzt, lässt sich die Beleuchtung als Infrastruktur zur Integration von IoT-Bausteinen nutzen, die Aufgaben jenseits des Gewerkes Licht übernehmen. Voraussetzung dafür sind Leuchten, die durch offene standardisierte Schnittstellen eine einfache Einbindung der Bausteine ermöglichen. Im Markt hat sich aktuell Zhaga als Standard durchgesetzt. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von sicherheitstechnischen Bausteinen wie Kameras bis zu WLAN-Modulen, die ein WiFi-Netzwerk im Außenbereich bereitstellen.

Intelligenz – Einbettung in nachgeschaltete Systeme

Ein weiterer Vorteil smarter, vernetzter Systeme: Die Informationen aus den Netzwerken lassen sich gewerkübergreifend in nachgeschaltete Steuer- und Regelsysteme einbinden. Das ermöglicht ganzheitliche Sicherheitskonzepte. Erfasst z.B. ein Präsenzmelder über einen längeren Zeitraum die unautorisierte Anwesenheit einer Person im Außenbereich, kann das System eine individuelle Reaktionskette anstoßen. Automatisierte Beleuchtungsszenen im Gebäudeinneren können z.B. die Anwesenheit von Menschen signalisieren, während eine SMS oder E-Mail das Sicherheitspersonal oder den Facility Manager über den Vorfall informiert.

Erfolgsfaktoren – Individualität, Kreativität und Professionalität

Welche Beleuchtungslösung für das individuelle Projekt die richtige ist, hängt immer von den individuellen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten ab. Deshalb ist eine individuelle und professionelle Beratung im Vorfeld elementar. Trilux unterstützt seine Kunden als Full-Service-Dienstleister mit einem breiten Leistungs- und Lösungs-Portfolio, von der Beratung und Lichtplanung über Vernetzung und Lichtmanagement bis zu Installation und Betrieb. Dazu kommt Expertise und umfangeiche Erfahrung mit Smart-Building- und Smart-City-Projekten.