Abbau von Arbeitszeitkonten und Kurzarbeit
Bei denjenigen Betrieben, die bislang auf die veränderte Geschäftssituation reagierten, wählten 66,2% als Maßnahme den Abbau von Arbeitszeitkonten. 64,5% ordneten Urlaub für die Belegschaft oder Teile davon an und 52,9% beantragten Kurzarbeit. Nur 10,3% dieser Unternehmen mussten Mitarbeitern kündigen und 6,4% schlossen ihren Betrieb komplett. Auch staatliche Hilfen wurden bislang erst von 21,7% in Anspruch genommen. Bei den staatlichen Hilfen favorisierten die Betriebe staatliche Zuschüsse (57,5%), gefolgt von Steuerstundungen (41,5%) und Kurzarbeitergeld (39,8%). Liquiditätshilfen nahmen lediglich 11,2% in Anspruch. Befragt nach ihrer Meinung zu Höhe und Komplexität der Hilfen sowie Bearbeitungsdauer für die Beantragung äußerten sich die Umfrageteilnehmer recht differenziert. Positiv wurde gesehen, dass die Antragstellung bei den staatlichen Zuschüssen unkompliziert ist. Allerdings werden diese als zu niedrig bewertet. Kritisiert wird auch die Dauer der Antragsbearbeitung bei den Liquiditätshilfen.
Lieferengpässe am ehesten im Bereich Licht
Um herauszufinden, ob es bereits Probleme gibt, an bestimmte Produkte heranzukommen, hatte der ZVEH in seiner Umfrage auch nach Lieferengpässen gefragt. Dabei zeigte sich: 30,7% der Befragten haben Probleme, Produkte aus der Elektroindustrie zu beziehen. Am stärksten betroffen sind Produkte aus dem Bereich ‚Licht und Beleuchtung‘ (51,3%), gefolgt von Gebäudeautomation (25,0%) sowie Erneuerbare Energien und Elektrogeräte (beide 19,3%). Zahlreiche Betriebe gaben an, dass Produkte aus China und Italien aufgrund der Corona-Krise nicht geliefert werden konnten. Preislich registrierten die Betriebe indes kaum Veränderungen. Veränderungen gab es am ehesten bei Produkten aus den Bereichen ‚Licht und Beleuchtung‘ und ‚Erneuerbare Energien‘. Von der Planung bis zur Wartung: Die Gira Türkommunikation IP unterstützt Elektrofachbetriebe mit einem durchgängigen System. Zentrale Projektierung, modulare Erweiterbarkeit und sichere Fernwartung erleichtern den gesamten Projektablauf. ‣ weiterlesen
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Blick auf die nächsten Monate
Auch wenn sich die eingangs angeführten Zahlen angesichts einer sich weiter verschärfenden Krise noch halbwegs passabel ausnehmen: Dass sich die Situation auch in den Elektrohandwerken erheblich verändert hat, zeigt sich am Einbruch des Geschäftsklimaindex. Hatte dieser bei der nur vier Wochen zuvor durchgeführten Frühjahrskonjunkturumfrage noch bei Wer Elektroinstallationsrohre sauber befestigen will, braucht nicht für jede Montagesituation eine neue Lösung. So setzt Schnabl Stecktechnik mit dem FC Flexi-Clip auf ein effizientes und flexibles Prinzip: Der Clip bleibt, die Steck-Anbindung wechselt. ‣ weiterlesen
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88,2 Punkten gelegen, sank er nun auf 55,6 Punkte ab. Während in der Vor-Corona-Befragung noch 78,8% der Betriebe ihre Geschäftslage als ‚gut‘ bezeichnet hatten, waren es nun lediglich 30,1%. Was den Blick in die Zukunft betrifft, zeigen sich die Innungsbetriebe nun ebenfalls pessimistischer – auch bedingt durch die Tatsache, dass die weitere Entwicklung der Krise momentan kaum absehbar ist. Davon, dass sich die Geschäftssituation ‚verschlechtert‘ oder ‚deutlich verschlechtert‘, gehen jetzt 54,8% aus (Frühjahrumfrage: 7,8%). Davon, dass diese gleichbleibt, 23,7% (Frühjahrsumfrage: 64,1%). Eine Verbesserung erwarten lediglich 3,2% – gegenüber 28,1% der Frühjahrsumfrage.















