Ursula Heinen-Esser zur neuen BEE-Präsidentin gewählt

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Bild: BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. / Rolf Schulten

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat bei seiner Delegiertenversammlung am 1. Oktober Ursula Heinen-Esser zur neuen Präsidentin des Verbands gewählt. Heinen-Esser folgt auf Dr. Simone Peter, die nach fast acht Jahren an der Spitze des BEE nicht erneut zur Wahl antrat. „Ich bedanke mich bei den Delegierten für das große Vertrauen, das mir mit dieser Wahl entgegengebracht wird und freue mich auf die neuen Aufgaben. Die Energiewende begleitet meine Arbeit schon seit Jahren, sie ist eine enorme Chance für Deutschland. Erneuerbare Energien stärken den Standort, schaffen Beschäftigung und machen uns als Land unabhängiger und resilienter“, erklärt Ursula Heinen-Esser im Rahmen ihrer Ernennung.

Von 1998 bis 2013 war Heinen-Esser Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft sowie im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit tätig. Im April 2014 wurde sie neben Michael Müller als eine der beiden Vorsitzenden der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe berufen, bis 2018 war sie Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Von 2018 bis 2022 war sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Seit 2021 ist sie Präsidentin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

„Nach fast acht Jahren an der Spitze des BEE blicke ich zuversichtlich auf die Zukunft der Erneuerbaren Energien. Wir haben uns von einer Nischentechnologie zu den größten Energielieferanten im deutschen Strommix entwickelt. […] Ich wünsche Ursula Heinen-Esser alles Gute und viel Erfolg für die Präsidentschaft“, so Dr. Simone Peter.