Steuerung von Smart-City-Infrastrukturen

Programmierbares Logikrelais

Finder OPTA
Finder OPTA – Bild: Finder GmbH

Mit dem Opta – Serie 8A hat Finder auf der SPS 2022 in Nürnberg ein neues Logikrelais vorgestellt. Programmierbar ist das Relais mit herkömmlichen Programmiersprachen wie Ladder oder FBD, aber auch mit Open-Source-Lösungne wie Arduino IDE. Die Vorteile für den Anwender bei der zweiten Variante sind u.a. die lizenzfreie Nutzung sowie rund 4.000 auf der Plattform verfügbare Bibliotheken für alle Arten von Anwendungen und eine aktive Community.

Der leistungsstarke Prozessor des Relais verfügt über acht Eingänge und vier Ausgänge, Ethernet und USB Typ C. Er gewährt eine Echtzeitverarbeitung zur Verwaltung von Berechnungen für prädiktive Instandhaltung und OTA-Firmware-Updates (Over The Air). Dank integriertem Sicherheitschip ist er für hohe Cybersicherheit auf der Hardware-Ebene ausgelegt. Ein weiteres Feature sind onboard-Verbindungsmöglichkeiten via Ethernet, Wi-Fi oder Bluetooth Low Energy.

Das Produktsortiment umfasst drei verschiedene Typen: Lite, Plus und Advanced. Alle drei Geräte verfügen über einen USB-C-Highspeed-Anschluss für Programmierung und Spannungsversorgung sowie über einen RJ45 Ethernet- oder Modbus TCP/IP-Anschluss. Die Varianten Plus und Advanced besitzen zusätzlich einen RS485-Port für Modbus RTU-Verbindungen, Advanced zudem ein integriertes Wi-Fi/BLE Modul.

Das Relais garantiert eine smarte Verwaltung von elektrischen Lasten, beispielsweise in Flughäfen, Einkaufszentren, Museen und Ausstellungen, Parkhäusern sowie in der professionellen Gebäudeverwaltung. Damit dient es der Steuerung von Smart-City-Infrastrukturen. Ausgelegt ist Finder OPTA für ein breites Spektrum an Anwendungen, wie Fertigungsanlagen, den Maschinenbetrieb, Industrieautomatisierung, Versorgerunternehmen und Logistikzentren.

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