Marktübersicht: Photovoltaik-Module

Marktübersicht: Photovoltaik-Module

Die Photovoltaik-Module sorgen für die Umwandlung des Sonnenlichts in elektrische Energie. Es
gibt eine Vielzahl verschiedener Solarzell-Typen. Im Moment kann der Hausbesitzer zwischen drei Arten wählen: monokristalline, polykristalline und Dünnschicht-Solarzellen. Die Marktkübersicht
zeigt 35 Modelle.
Der größte Anteil der Solarzellen besteht aus dem umweltfreundlich verarbeitbaren Material Silizium. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Solarzell-Typen. Die klassischen und am meisten verbreiteten Typen sind die Dickschicht-Solarzellen. Bei diesem Zelltyp gibt es zwei Arten. Zum einen monokristalline Zellen. Diese Zellen wandeln etwa 16 bis 18% des auftreffenden Lichts in elektrischen Strom um. Sie haben den höchsten Wirkungsgrad aller Solarzell-Typen. Die andere Art sind die polykristallinen bzw. multikristallinen Zellen. Der Wirkungsgrad dieser Zellen ist etwas niedriger als der monokristalliner Solarzellen. Jedoch können auch hier bis zu 15% des auftreffenden Lichts in Strom umgewandelt werden. Der Vorteil dieser Zelle liegt im besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn polykristalline/multikristalline Solarzellen sind in der Herstellung vergleichsweise günstig. Ein weiterer Solarzell-Typ ist die Gruppe der Dünnschicht-Solarzellen. Im Vergleich zu den Dickschicht-Zellen wird für diesen Zelltyp weniger Material gebraucht. Der Wirkungsgrad dieser Zellen liegt nur bei etwa 10%. Doch der große Vorteil dieses Typs ist, dass Dünnschicht-Solarzellen auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen noch viel Sonnenenergie umwandeln können. Denn sie nutzen ein besonders breites Lichtspektrum.

Auch Kombinationen möglich

Der japanische Solarmodul-Hersteller Sanyo hat eine spezielle Technologie entwickelt, die es möglich macht, Zellen mit Hybridaufbau anzufertigen. Diese Module bestehen aus monokristallinem Silizium, das mit dünnem amorphen Silizium beschichtet ist. Die Verbindung der Eigenschaften von monokristallinen und Dünnschichtzellen ist besonders wirkungsvoll – das Ergebnis sind hohe Wirkungsgrade auch bei hohen Umgebungstemperaturen. Bei kristallinen Zellen sind diese Eigenschaften nicht gegeben.
(hsc)

Ausgabe:
TeDo Verlag GmbH
www.gebaeudedigital.de

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Die Photovoltaik-Module sorgen für die Umwandlung des Sonnenlichts in elektrische Energie. Es
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Der größte Anteil der Solarzellen besteht aus dem umweltfreundlich verarbeitbaren Material Silizium. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Solarzell-Typen. Die klassischen und am meisten verbreiteten Typen sind die Dickschicht-Solarzellen. Bei diesem Zelltyp gibt es zwei Arten. Zum einen monokristalline Zellen. Diese Zellen wandeln etwa 16 bis 18% des auftreffenden Lichts in elektrischen Strom um. Sie haben den höchsten Wirkungsgrad aller Solarzell-Typen. Die andere Art sind die polykristallinen bzw. multikristallinen Zellen. Der Wirkungsgrad dieser Zellen ist etwas niedriger als der monokristalliner Solarzellen. Jedoch können auch hier bis zu 15% des auftreffenden Lichts in Strom umgewandelt werden. Der Vorteil dieser Zelle liegt im besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn polykristalline/multikristalline Solarzellen sind in der Herstellung vergleichsweise günstig. Ein weiterer Solarzell-Typ ist die Gruppe der Dünnschicht-Solarzellen. Im Vergleich zu den Dickschicht-Zellen wird für diesen Zelltyp weniger Material gebraucht. Der Wirkungsgrad dieser Zellen liegt nur bei etwa 10%. Doch der große Vorteil dieses Typs ist, dass Dünnschicht-Solarzellen auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen noch viel Sonnenenergie umwandeln können. Denn sie nutzen ein besonders breites Lichtspektrum.

Auch Kombinationen möglich

Der japanische Solarmodul-Hersteller Sanyo hat eine spezielle Technologie entwickelt, die es möglich macht, Zellen mit Hybridaufbau anzufertigen. Diese Module bestehen aus monokristallinem Silizium, das mit dünnem amorphen Silizium beschichtet ist. Die Verbindung der Eigenschaften von monokristallinen und Dünnschichtzellen ist besonders wirkungsvoll – das Ergebnis sind hohe Wirkungsgrade auch bei hohen Umgebungstemperaturen. Bei kristallinen Zellen sind diese Eigenschaften nicht gegeben.
(hsc)

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