Integration von Audio im Sicherheitsmanagement

Netzwerkaudio unterstützt IP-Videoüberwachung

Integration von Audio im Sicherheitsmanagement

Sensible Bereiche wie z.B. Firmengelände, Zäune oder Baustellen, müssen rund um die Uhr überwacht und geschützt werden. Dabei hilft ein gut durchdachtes Sicherheitssystem mit einer sinnvollen Kombination von verschiedenen Sicherheitslösungen. Neben video- oder radargestützten IP-Sicherheitslösungen, steckt auch im Einsatz von intelligenten Audiolösungen ein riesiges Potential.

Bilder: Axis Communications GmbH

Bild: Axis Communications GmbH

Um optimalen Schutz zu gewährleisten, ist es für Unternehmen und Organisationen unerlässlich, in vernetzte Sicherheitsmaßnahmen zu investieren. Herkömmliche Videoüberwachungssysteme werden traditionell dazu eingesetzt, um Vorfälle zu untersuchen und entsprechende Nachweise für Straftaten zu erhalten. Sie können aber auch verwendet werden, um Vorfälle proaktiv zu verhindern. Die Kombination von video-, radar- und audiogestützten IP-Sicherheitslösungen hilft dabei, unbefugte Personen auf dem Gelände zu detektieren und direkt zu intervenieren.

Audiolösungen ergänzen Sicherheit

Netzwerkaudio ist ein wertvoller Bestandteil eines jeden Sicherheitskonzeptes und bringt Vorteile mit sich. Der Einsatz erfolgt sowohl mittels zuvor aufgezeichneter Audioansagen, die durch eine Analysesoftware für Bewegungserkennung in der Kamera ausgelöst, als auch über Live-Ansagen, die direkt während eines Ereignisses abgesetzt werden können. Die dadurch verursachte Abschreckung von Vorfällen oder Diebstählen schafft nicht nur eine sicherere Umgebung, sondern ermöglicht auch Einsparungen. Dazu zählen die Reduzierung von Schäden, Warenverlust und Verwaltungsaufwand, Versicherungsprämien oder Anwaltskosten. Die neuen technologischen Entwicklungen im Bereich Netzwerkaudio eröffnen zudem eine Reihe neuer Möglichkeiten. Durch eine kombinierte Verwendung von Remote-Audio und -Videoüberwachung ist es dem Benutzer heute z.B. möglich, auch aus der Ferne direkt über eine Netzwerk-Lautsprecheranlage mit den Personen in Kommunikation zu treten. Außerdem können z.B. bei einem unbefugten Zutritt automatische Videoaufzeichnungen der Kamerabilder ausgelöst, Anrufe abgesetzt oder automatisierte Benachrichtigungen abgegeben werden.

Bild: Axis Communications GmbH

Bild: Axis Communications GmbH

Audio schreckt im Vorfeld ab

Audio ist immer als ein natürlicher Begleiter von Überwachungskameras einzustufen: Anstatt passiv zuzusehen, können Benutzer durch das Hinzufügen von Audio mit Personen vor der Kamera kommunizieren. Im Bereich des Perimeterschutzes kann ein Sicherheitsbeauftragter den potenziellen Eindringling so über die Kameras erkennen, ihn über das Audiosystem direkt ansprechen und ihn informieren, dass er erkannt wurde und die Polizei verständigt ist. Für Kriminelle stellt eine Videoaufzeichnung der eigenen Person eine große Abschreckung dar und führt in der Regel dazu, dass illegale Aktivitäten unverzüglich abgebrochen werden. In der Praxis hat sich diese Verbindung zwischen Netzwerk-Audio und IP-Video durchaus bewährt: Ein Autohändler mit mehreren Standorten installierte Audiolösungen, um seine Autohäuser vor Eindringlingen zu schützen und im Außenbereich geparkte, wertvolle Fahrzeuge gegen Diebstahl und Vandalismus abzusichern. Die Lösung besteht darin, Hornlautsprecher zusammen mit einer Bewegungserkennungsanalyse in die Kameras zu integrieren. Kommt es außerhalb der Öffnungszeiten zu einem Einbruch in das Gebäude, wird die Audioansage „Sie stehen unter Videoüberwachung, bitte verlassen Sie unser Haus“ abgesetzt. Verlässt der Täter den Tatort nicht, kann er mittels einer weiteren Ansage direkt über das Überwachungssystem adressiert werden. Dank einer Kombination aus videogesteuerter Audiowarnung und Fernzugriff auf die Lautsprecher gelang es dem Händler, etwa 90 Prozent der Eindringlinge bereits im Vorfeld abzuschrecken, ohne Strafverfolgungsbehörden einschalten zu müssen.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

|
Ausgabe:
AXIS communications GmbH
www.axis.com/de

Das könnte Sie auch Interessieren

Netzwerkaudio unterstützt IP-Videoüberwachung

Integration von Audio im Sicherheitsmanagement

Sensible Bereiche wie z.B. Firmengelände, Zäune oder Baustellen, müssen rund um die Uhr überwacht und geschützt werden. Dabei hilft ein gut durchdachtes Sicherheitssystem mit einer sinnvollen Kombination von verschiedenen Sicherheitslösungen. Neben video- oder radargestützten IP-Sicherheitslösungen, steckt auch im Einsatz von intelligenten Audiolösungen ein riesiges Potential.

Bilder: Axis Communications GmbH

Bild: Axis Communications GmbH

Um optimalen Schutz zu gewährleisten, ist es für Unternehmen und Organisationen unerlässlich, in vernetzte Sicherheitsmaßnahmen zu investieren. Herkömmliche Videoüberwachungssysteme werden traditionell dazu eingesetzt, um Vorfälle zu untersuchen und entsprechende Nachweise für Straftaten zu erhalten. Sie können aber auch verwendet werden, um Vorfälle proaktiv zu verhindern. Die Kombination von video-, radar- und audiogestützten IP-Sicherheitslösungen hilft dabei, unbefugte Personen auf dem Gelände zu detektieren und direkt zu intervenieren.

Audiolösungen ergänzen Sicherheit

Netzwerkaudio ist ein wertvoller Bestandteil eines jeden Sicherheitskonzeptes und bringt Vorteile mit sich. Der Einsatz erfolgt sowohl mittels zuvor aufgezeichneter Audioansagen, die durch eine Analysesoftware für Bewegungserkennung in der Kamera ausgelöst, als auch über Live-Ansagen, die direkt während eines Ereignisses abgesetzt werden können. Die dadurch verursachte Abschreckung von Vorfällen oder Diebstählen schafft nicht nur eine sicherere Umgebung, sondern ermöglicht auch Einsparungen. Dazu zählen die Reduzierung von Schäden, Warenverlust und Verwaltungsaufwand, Versicherungsprämien oder Anwaltskosten. Die neuen technologischen Entwicklungen im Bereich Netzwerkaudio eröffnen zudem eine Reihe neuer Möglichkeiten. Durch eine kombinierte Verwendung von Remote-Audio und -Videoüberwachung ist es dem Benutzer heute z.B. möglich, auch aus der Ferne direkt über eine Netzwerk-Lautsprecheranlage mit den Personen in Kommunikation zu treten. Außerdem können z.B. bei einem unbefugten Zutritt automatische Videoaufzeichnungen der Kamerabilder ausgelöst, Anrufe abgesetzt oder automatisierte Benachrichtigungen abgegeben werden.

Bild: Axis Communications GmbH

Bild: Axis Communications GmbH

Audio schreckt im Vorfeld ab

Audio ist immer als ein natürlicher Begleiter von Überwachungskameras einzustufen: Anstatt passiv zuzusehen, können Benutzer durch das Hinzufügen von Audio mit Personen vor der Kamera kommunizieren. Im Bereich des Perimeterschutzes kann ein Sicherheitsbeauftragter den potenziellen Eindringling so über die Kameras erkennen, ihn über das Audiosystem direkt ansprechen und ihn informieren, dass er erkannt wurde und die Polizei verständigt ist. Für Kriminelle stellt eine Videoaufzeichnung der eigenen Person eine große Abschreckung dar und führt in der Regel dazu, dass illegale Aktivitäten unverzüglich abgebrochen werden. In der Praxis hat sich diese Verbindung zwischen Netzwerk-Audio und IP-Video durchaus bewährt: Ein Autohändler mit mehreren Standorten installierte Audiolösungen, um seine Autohäuser vor Eindringlingen zu schützen und im Außenbereich geparkte, wertvolle Fahrzeuge gegen Diebstahl und Vandalismus abzusichern. Die Lösung besteht darin, Hornlautsprecher zusammen mit einer Bewegungserkennungsanalyse in die Kameras zu integrieren. Kommt es außerhalb der Öffnungszeiten zu einem Einbruch in das Gebäude, wird die Audioansage „Sie stehen unter Videoüberwachung, bitte verlassen Sie unser Haus“ abgesetzt. Verlässt der Täter den Tatort nicht, kann er mittels einer weiteren Ansage direkt über das Überwachungssystem adressiert werden. Dank einer Kombination aus videogesteuerter Audiowarnung und Fernzugriff auf die Lautsprecher gelang es dem Händler, etwa 90 Prozent der Eindringlinge bereits im Vorfeld abzuschrecken, ohne Strafverfolgungsbehörden einschalten zu müssen.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Bild: Erco GmbH, Fotografie: Sebastian Mayer
Bild: Erco GmbH, Fotografie: Sebastian Mayer
Ein neuer Ansatz für die Lichtplanung

Ein neuer Ansatz für die Lichtplanung

LEDs haben sich durchgesetzt und mittlerweile sind deren Effizienz und geringen Kosten für gute Lumenwerte selbstverständlich geworden. Allerdings haben die Verbesserungen durch die LEDs auch dazu geführt, dass sich in der Lichtplanung einige nachteilige Ansätze etabliert haben. Viele greifen zu flächendeckender Beleuchtung und nehmen sogar Streulicht in Kauf, weil sie meinen: LEDs sind so effizient. Wo Nachhaltigkeit zur Priorität geworden ist und die Energiekosten steigen, wird allerdings schnell klar, dass wir es uns nicht mehr leisten können, so zu handeln.

Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland
Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland
Auf der sicheren Seite

Auf der sicheren Seite

Eine steigende Zahl von Schadensfällen macht die Notwendigkeit von Überspannungsschutzmaßnahmen in Niederspannungsanlagen deutlich. Schäden durch Überspannungen entstehen nicht nur durch direkte Blitzeinschläge. Häufiger sind Schäden an elektronischen Geräten und Anlagen, die durch Überspannungen aufgrund von Blitzeinschlägen in einem Radius von bis zu zwei Kilometern Entfernung entstehen, die Ursache. Um Schäden durch Überspannungen vorzubeugen, ist gemäß VDE 0100-443 in allen neuen oder erweiterten Gebäuden sowie bei allen Elektroinstallationen seit 2016 Überspannungsschutz Pflicht.