Edding International GmbH: Permanenter Umweltschutz

Edding International GmbH: Permanenter Umweltschutz

Neben der Weiterentwicklung der Produkte liegt der Firma edding International GmbH traditionell vor allem nachhaltiges Wirtschaften am Herzen. Ein logischer Schritt im energieeffizienten Denken und Handeln des Unternehmens ist die Verwendung des Ecojet-Systems der Firma SCS Schneider GmbH für ihre Heizkessel. Der erste Ecojet wurde bereits im Mai 2007 in der Zentrale in Ahrensburg montiert.
Prima Klima? Wohl kaum – die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, vor allem die des Kohlendioxids (CO2), ist in den letzten 150 Jahren stark angestiegen. Das farb- und geruchlose Gas entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen. Durch Industrie, Haushalte und Verkehr erhöht sich sein Anteil kontinuierlich. In der Folge heizt sich die Atmosphäre unnatürlich stark auf. Damit der Klimawandel nicht ungebremst fortschreitet, muss der Ausstoß von Treibhausgasen erheblich gesenkt werden. Weiterhin wird eine energieeffiziente Produktion mehr und mehr zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.

Energieeffizienz und Umweltschutz

Nachhaltiges Wirtschaften und der damit verbundene Klima- und Umweltschutz spielt bei der edding International GmbH nicht erst seit gestern eine tragende Rolle. Neben der Weiterentwicklung der Produkte, liegt der Firma edding traditionell vor allem nachhaltiges Wirtschaften am Herzen. So wurde das Umweltmanagement der edding AG im Jahre 2008 nach DIN ISO 14001 zertifiziert. Die Verwendung des Hochleistungsmagneten Ecojet ist da nur ein weiterer logischer Schritt im energieeffizienten Denken und Handeln des Unternehmens. Bereits im Mai 2007 wurde in der Zentrale in Ahrensburg der erste Ecojet an einem Buderus-Kessel montiert. Die Ersparnis betrug seinerzeit 7,5%. Inzwischen wurde dieser Kessel gegen einen Remeha-Brennwertkessel getauscht, und natürlich wurde auch diese Anlage sofort mit einem Ecojet ausgestattet. Im Juli 2010 wurden zudem zwei Viessmann-Kessel in der Niederlassung in Wunstorf ausgestattet. Hier konnten 7,7% Ersparnis dokumentiert werden.

Ergebnisorientierte Zusammenarbeit

„Das sind unglaublich gute Ergebnisse, die weit über die garantierte Einsparung hinausgehen“, so Michael Jung vom Facility Management im Hause edding. „Insbesondere schätzten wir die unkomplizierte Herangehensweise der Firma SCS Schneider. Die Testphase war z.B. völlig kosten- und risikolos für uns. Bezahlt wurde erst, als die garantierte Mindesteinsparung auch tatsächlich erreicht wurde. Die eigentliche Installation dauerte nur wenige Minuten und der Ecojet an sich ist komplett wartungsfrei. Aufwändig an diesem Projekt sind höchstens die Vor- und Nachmessungen, bei welchen uns die Präzision und Erfahrung der Messingenieure beeindruckt hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Zusammenarbeit gestaltete sich angenehm, fair und zeitgleich ergebnisorientiert“, so Jung weiter.

Ausgezeichnet

Auf der vierten Energy Masters Konferenz in Berlin durfte edding dann den Preis als bestes von drei nominierten Unternehmen in der Kategorie ‚Energieeffizienz im Mittelstand‘ entgegennehmen. Um die Energieeffizienz zu optimieren, bedarf es oftmals nur der richtigen Bausteine in der fachgerechten Kombination. Der Ecojet erwies sich dabei auch im Hause edding als grundsolider Baustein im Gesamtkonzept.

Doch wie funktioniert dieses Hochleistungsmagnetsystem?

Der Ecojet ist ein Hochleistungsmagnetsystem für die physikalische Brennstoffbehandlung. Er basiert auf den Forschungen im Bereich des Magnetismus, für die es schon mehrere Physiknobelpreise gab, z.B. für Bloch und Purcell im Jahre 1952. Der Ecojet verfügt über eine Feldstärke von über 1,4 Tesla. Die besondere Anordnung der einzelnen Polpaare sorgt für eine zentrierte Ausrichtung des Magnetfelds. Er ist mit einer Legierung aus Seltenen Erden ummantelt und verfügt über eine sichere Abschirmung nach außen. So kann die enorme Magnetkraft direkt und ohne Umwege auf den Brennstoff wirken. Jeder Brennstoff ist diamagnetisch, das heißt, er richtet sich in einem externen Magnetfeld entgegen der Feldrichtung des externen Magnetfeldes aus. Der Ecojet verändert also die Molekularstruktur, was mehrere Effekte zur Folge hat:

1. Es werden Wasserstoffbrücken gelöst und mehr Sauerstoff kann angebunden werden.
2. Die van-der-Waals-Kräfte werden beeinflusst; es kommt zur Induktion von temporären Dipolen, also einer Ladungsverschiebung.
3. Die spezifische Wärmekapazität des Brennstoffs sinkt.
Bei gleicher Brennstoffzufuhr wird so eine vollständigere Verbrennung, mit höherer Verbrennungstemperatur und eine Steigerung der Reaktionsgeschwindigkeit erreicht.

Und wie kann die Einsparung nachgewiesen werden?

Die Nachweisführung erfolgt in Anlehnung an die DIN 4702 Teil 8 in einer definierten Laststufe. Nach dieser Norm wird auch jeder Heizkessel vor der Vermarktung geprüft. Dabei wird der Kessel isoliert betrachtet, um Schwankungen aus dem Abnahmeverhalten zu eliminieren und vergleichbare Messbedingungen zu erhalten. Da die Wassermenge im Kesselkreis und das Temperaturmessfenster immer identisch sind, ist die erzeugte Wärmemenge konstant. Ein Datenlogger zeichnet die Temperaturen digital auf. Dies dient als Grundlage zur Ermittlung der erzeugten Wärmemenge und des dafür erforderlichen Energieeinsatzes. Der Brennstoffverbrauch wird für jede Messung exakt ermittelt. Die genaue Verbrauchsmessung erfolgt mittels Auslitern des Brennstoffdurchsatzes am Zähler, unter der Berücksichtigung der vom Datenlogger erfassten Zeit, die für das Erzeugen der identischen Wärmemengen benötigt wird. Zusätzlich werden vorher und nachher die Abgaswerte sowie die entsprechenden Witterungsbedingungen gemessen. Die Vor- und Nachmessung werden jeweils durch Kontrollmessungen bestätigt. Das Leitungsmaterial hat eine gewisse Permeabilität. Es stellt also einen Widerstand dar, der erst überwunden werden muss. Die Überwindung der Permeabilität erfolgt stufenweise in Barkhausen Sprüngen (die Verschiebung der Bloch-Wände in den Weißschen Bezirken) und dauert je nach Materialart und -dicke circa drei bis fünf Wochen. Deshalb liegen zwischen der Vor- und Nachmessung, in denen die Brennstoffleitungen konditioniert werden, ca. sechs Wochen.

Transparente Auswertung

Zu keiner Zeit werden zwischen Vor- und Nachmessung Veränderungen bzw. Wartungsarbeiten an Brenner, Kessel oder Regelung vorgenommen. Wartungen oder Reinigungen von Brenner und Kessel führen zu Veränderungen der Messergebnisse und sind deshalb unerwünscht. Der Kunde erhält selbstverständlich alle Messdaten und eine übersichtliche Auswertung, um das Ergebnis nachvollziehen zu können.

SCS Schneider GmbH
www.ecojet.com

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Edding International GmbH: Permanenter Umweltschutz

Neben der Weiterentwicklung der Produkte liegt der Firma edding International GmbH traditionell vor allem nachhaltiges Wirtschaften am Herzen. Ein logischer Schritt im energieeffizienten Denken und Handeln des Unternehmens ist die Verwendung des Ecojet-Systems der Firma SCS Schneider GmbH für ihre Heizkessel. Der erste Ecojet wurde bereits im Mai 2007 in der Zentrale in Ahrensburg montiert.
Prima Klima? Wohl kaum – die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, vor allem die des Kohlendioxids (CO2), ist in den letzten 150 Jahren stark angestiegen. Das farb- und geruchlose Gas entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen. Durch Industrie, Haushalte und Verkehr erhöht sich sein Anteil kontinuierlich. In der Folge heizt sich die Atmosphäre unnatürlich stark auf. Damit der Klimawandel nicht ungebremst fortschreitet, muss der Ausstoß von Treibhausgasen erheblich gesenkt werden. Weiterhin wird eine energieeffiziente Produktion mehr und mehr zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.

Energieeffizienz und Umweltschutz

Nachhaltiges Wirtschaften und der damit verbundene Klima- und Umweltschutz spielt bei der edding International GmbH nicht erst seit gestern eine tragende Rolle. Neben der Weiterentwicklung der Produkte, liegt der Firma edding traditionell vor allem nachhaltiges Wirtschaften am Herzen. So wurde das Umweltmanagement der edding AG im Jahre 2008 nach DIN ISO 14001 zertifiziert. Die Verwendung des Hochleistungsmagneten Ecojet ist da nur ein weiterer logischer Schritt im energieeffizienten Denken und Handeln des Unternehmens. Bereits im Mai 2007 wurde in der Zentrale in Ahrensburg der erste Ecojet an einem Buderus-Kessel montiert. Die Ersparnis betrug seinerzeit 7,5%. Inzwischen wurde dieser Kessel gegen einen Remeha-Brennwertkessel getauscht, und natürlich wurde auch diese Anlage sofort mit einem Ecojet ausgestattet. Im Juli 2010 wurden zudem zwei Viessmann-Kessel in der Niederlassung in Wunstorf ausgestattet. Hier konnten 7,7% Ersparnis dokumentiert werden.

Ergebnisorientierte Zusammenarbeit

„Das sind unglaublich gute Ergebnisse, die weit über die garantierte Einsparung hinausgehen“, so Michael Jung vom Facility Management im Hause edding. „Insbesondere schätzten wir die unkomplizierte Herangehensweise der Firma SCS Schneider. Die Testphase war z.B. völlig kosten- und risikolos für uns. Bezahlt wurde erst, als die garantierte Mindesteinsparung auch tatsächlich erreicht wurde. Die eigentliche Installation dauerte nur wenige Minuten und der Ecojet an sich ist komplett wartungsfrei. Aufwändig an diesem Projekt sind höchstens die Vor- und Nachmessungen, bei welchen uns die Präzision und Erfahrung der Messingenieure beeindruckt hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Zusammenarbeit gestaltete sich angenehm, fair und zeitgleich ergebnisorientiert“, so Jung weiter.

Ausgezeichnet

Auf der vierten Energy Masters Konferenz in Berlin durfte edding dann den Preis als bestes von drei nominierten Unternehmen in der Kategorie ‚Energieeffizienz im Mittelstand‘ entgegennehmen. Um die Energieeffizienz zu optimieren, bedarf es oftmals nur der richtigen Bausteine in der fachgerechten Kombination. Der Ecojet erwies sich dabei auch im Hause edding als grundsolider Baustein im Gesamtkonzept.

Doch wie funktioniert dieses Hochleistungsmagnetsystem?

Der Ecojet ist ein Hochleistungsmagnetsystem für die physikalische Brennstoffbehandlung. Er basiert auf den Forschungen im Bereich des Magnetismus, für die es schon mehrere Physiknobelpreise gab, z.B. für Bloch und Purcell im Jahre 1952. Der Ecojet verfügt über eine Feldstärke von über 1,4 Tesla. Die besondere Anordnung der einzelnen Polpaare sorgt für eine zentrierte Ausrichtung des Magnetfelds. Er ist mit einer Legierung aus Seltenen Erden ummantelt und verfügt über eine sichere Abschirmung nach außen. So kann die enorme Magnetkraft direkt und ohne Umwege auf den Brennstoff wirken. Jeder Brennstoff ist diamagnetisch, das heißt, er richtet sich in einem externen Magnetfeld entgegen der Feldrichtung des externen Magnetfeldes aus. Der Ecojet verändert also die Molekularstruktur, was mehrere Effekte zur Folge hat:

1. Es werden Wasserstoffbrücken gelöst und mehr Sauerstoff kann angebunden werden.
2. Die van-der-Waals-Kräfte werden beeinflusst; es kommt zur Induktion von temporären Dipolen, also einer Ladungsverschiebung.
3. Die spezifische Wärmekapazität des Brennstoffs sinkt.
Bei gleicher Brennstoffzufuhr wird so eine vollständigere Verbrennung, mit höherer Verbrennungstemperatur und eine Steigerung der Reaktionsgeschwindigkeit erreicht.

Und wie kann die Einsparung nachgewiesen werden?

Die Nachweisführung erfolgt in Anlehnung an die DIN 4702 Teil 8 in einer definierten Laststufe. Nach dieser Norm wird auch jeder Heizkessel vor der Vermarktung geprüft. Dabei wird der Kessel isoliert betrachtet, um Schwankungen aus dem Abnahmeverhalten zu eliminieren und vergleichbare Messbedingungen zu erhalten. Da die Wassermenge im Kesselkreis und das Temperaturmessfenster immer identisch sind, ist die erzeugte Wärmemenge konstant. Ein Datenlogger zeichnet die Temperaturen digital auf. Dies dient als Grundlage zur Ermittlung der erzeugten Wärmemenge und des dafür erforderlichen Energieeinsatzes. Der Brennstoffverbrauch wird für jede Messung exakt ermittelt. Die genaue Verbrauchsmessung erfolgt mittels Auslitern des Brennstoffdurchsatzes am Zähler, unter der Berücksichtigung der vom Datenlogger erfassten Zeit, die für das Erzeugen der identischen Wärmemengen benötigt wird. Zusätzlich werden vorher und nachher die Abgaswerte sowie die entsprechenden Witterungsbedingungen gemessen. Die Vor- und Nachmessung werden jeweils durch Kontrollmessungen bestätigt. Das Leitungsmaterial hat eine gewisse Permeabilität. Es stellt also einen Widerstand dar, der erst überwunden werden muss. Die Überwindung der Permeabilität erfolgt stufenweise in Barkhausen Sprüngen (die Verschiebung der Bloch-Wände in den Weißschen Bezirken) und dauert je nach Materialart und -dicke circa drei bis fünf Wochen. Deshalb liegen zwischen der Vor- und Nachmessung, in denen die Brennstoffleitungen konditioniert werden, ca. sechs Wochen.

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Zu keiner Zeit werden zwischen Vor- und Nachmessung Veränderungen bzw. Wartungsarbeiten an Brenner, Kessel oder Regelung vorgenommen. Wartungen oder Reinigungen von Brenner und Kessel führen zu Veränderungen der Messergebnisse und sind deshalb unerwünscht. Der Kunde erhält selbstverständlich alle Messdaten und eine übersichtliche Auswertung, um das Ergebnis nachvollziehen zu können.

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